Navigation überspringen


Standortnavigation

Sie sind hier: much-heute.de > Nachrichten-Archiv > Archiv 2018

Service-Navigation

Druckversion . Inhalt . Start . 

Nachrichten - Archiv 2017

01.08.2018 - Gemeindeverwaltung, Gesellschaft, Freizeit, Veranstaltungen:

Auftakt der Gründung eines 'ZWAR'-Netzwerkes in Much

(Fotos : Gemeinde Much)

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Am vergangenen Montag trafen sich circa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Much zur Gründungs-Veranstaltung des 'ZWAR'-Netzwerkes in der Mensa der Gesamtschule. Eingeladen hatten die Gemeinde Much, der 'Caritasverband', die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie die 'ZWAR'-Zentralstelle NRW alle Menschen zwischen 55 und 65 Jahren.

'ZWAR' steht für "Zwischen Arbeit und Ruhestand". Das Netzwerk unterstützt und begleitet Menschen, die ihr Leben kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand beziehungsweise nach dem aktiven Erwerbsleben, aber auch in der Zeit, wenn sich das familiäre Leben zum Beispiel durch den Auszug der Kinder ändert, neu gestalten und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bürgermeister Norbert Büscher eröffnete die Veranstaltung und erklärte, dass er die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen hat, da er selbst auch zum angesprochenen Personenkreis gehöre. Außerdem hält er die Ziele von 'ZWAR', nämlich die Teilhabe älterer Menschen am Leben in der Gemeinschaft, die Mitgestaltung und das bürgerschaftliche Engagement vor Ort für sehr wichtig.

Claudia Gabriel vom 'Caritasverband' wird die Gruppe im ersten Jahr fachlich begleiten und dabei unterstützen, selbständig Aktivitäten zu planen und zusammenzuwachsen. Es ist ihre sechste 'ZWAR'-Gruppe im Rhein-Sieg-Kreis, die sie aufbaut und dabei unterstützt. Hierbei stehen die Wünsche und Ideen der Gruppe im Mittelpunkt und werden, wenn sich mehrere Gleichgesinnte finden, durchgeführt.

Paul Stanjek von der 'ZWAR'-Zentralstelle erklärte den Anwesenden, dass es keine Vereinsstruktur, keinen Chef und kein Programm gibt. Bei jedem Basisgruppentreffen, die alle zwei Wochen stattfinden, entwickeln sich individuelle Aktivitäten. Eine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme gibt es nicht, jeder kann kommen, wenn es zeitlich passt. Dietmar Billig, ein Teilnehmer der 'ZWAR'-Gruppe Hennef, berichtete lebhaft von seinen Erfahrungen und den gemeinsamen Aktivitäten.

Nach der Eröffnung teilten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in zwei Gruppen auf, um sich näher kennenzulernen. Unter Moderation von Claudia Gabriel und Paul Stanjek tauschten sie Erfahrungen zu Veränderungen aus, die der Eintritt in den Ruhestand oder die Änderung in den familiären Verhältnissen mit sich bringen. Man unterhielt sich über Wünsche und unerfüllte Träume und nannte Dinge, die man gerne mit anderen unternehmen möchte.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Ideen für zukünftige Aktivitäten der beiden Gruppen gegenseitig vorgestellt. Diese werden beim ersten Gruppentreffen näher besprochen und vielleicht schon bald umgesetzt. Claudia Gabriel und Paul Stanjek sind bereits gespannt, wie sich die Gruppe in Much entwickelt und welche Aktivitäten miteinander zustande kommen. Zum Abschluss der Veranstaltung fragte eine Teilnehmerin spontan in die Runde "Wer hat Lust, zusammen ein Eis essen zu gehen?" Ein gutes Zeichen für die weiteren Treffen ...

Das erste Basisgruppentreffen findet statt am Montag, dem 13. August, um 18.30 Uhr im Jugendzentrum Much. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auch die, die bei der Gründungs-Veranstaltung nicht teilnehmen konnten. Auskunft erteilt Claudia Gabriel, Telefon 02241 / 1209307, E-Mail : Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailclaudia.gabriel(at)caritas-rheinsieg.de .


01.08.2018 - Vereine, Veranstaltungen:

Erntefeste müssen auch dem Klimawandel trotzen

"Ein sicheres Boot für alle Fälle" - (Foto : 'Erneteverein Markelsbach')

Eine Information des 'Ernteverein Markelsbach' :  Wir haben für unser Erntefest alle Hände voll zu tun. Manche Arbeiten werden durch die tropischen Temperaturen begünstigt. Andererseits sind die Ernten von der Hitze bedroht. Die Bauern bangen um ihre Einkünfte / Existenz. Wenn allerdings mal Regen fällt, kommt er meist in unerwünschten Mengen. Obwohl wir in Markelsbach bisher gut davongekommen sind, macht uns die Situation nachdenklich : auch unser Erntefest muss eventuellen Wetter-Widrigkeiten trotzen.

Der Chef vom 'Herrenteich', Herr Bremer, hat uns ein Boot überlassen. Unser Erntepaar hat auch eins. Alle sind gespannt, was es mit diesem Thema auf sich hat !  Wir sind optimistisch, alle Arbeiten bis zum Erntedankfest 2018 vom 17. bis 19. August geschafft zu haben. Wir feiern bei jedem Wetter !
für den Vorstand, Hartmut Erwin


31.07.2018 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur:

Artensterben : Schlangenvielfalt im Kreisgebiet geht zurück

Barren-Ringelnatter - (Archivfoto : 'rhein-sieg.info')

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Trotz seiner ländlichen Gebiete - der Rhein-Sieg-Kreis bietet heimischen Schlangen keine optimalen Bedingungen. Die Artenvielfalt reduziert sich zunehmend. Darauf macht das Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises zum Weltschlangentag am 16. Juli aufmerksam. "Schlangen brauchen Ruhe", sagt der Leiter des Umweltamtes, Rainer Kötterheinrich. "Wir Menschen haben einen großen Teil ihres Lebensraums zerstört, entweder durch intensive Landwirtschaft oder indem ehemals freie Flächen bebaut wurden." Ein verhältnismäßig ungestörtes Gebiet für viele Tiere - und damit auch für unsere heimischen Schlangen - ist die Wahner Heide. Aber selbst dort ist beispielsweise die Kreuzotter nicht mehr zu finden.

Inzwischen leben im Rhein-Sieg-Kreis noch die Ringelnatter und die Schlingnatter. Die Ringelnatter hat eine blau-graue bis grün-graue, manchmal auch bräunliche Grundfärbung. Ihr Hauptmerkmal sind die zwei gelben bis weißen "Halbmondflecken" im Nacken. Meist werden die Tiere etwa einen Meter lang. Ringelnattern ernähren sich hauptsächlich von Amphibien, aber auch Fische und kleine Säugetiere stehen auf ihrem Speiseplan.

Im Frühjahr paaren sich die Tiere. Etwa einen Monat später legen die Weibchen 10 bis 50 Eier, aus denen nach weiteren ein bis zwei Monaten die Jungen schlüpfen. Die Ringelnatter ist eine Wassernatter, lebt also an Gewässern und in Feuchtgebieten. Sie kann sich bei Gefahr tot stellen und ein stinkendes Sekret abgeben - ist aber völlig ungefährlich.

Im Gegensatz zur Ringelnatter liebt die ebenfalls bei uns heimische Schlingnatter eine eher trockene Umgebung. Sie lebt auf Waldlichtungen oder an Waldrändern, und an nur spärlich bewachsenen Berghängen. Die Schlingnatter hat eine dunkle Rücken- und Kopfzeichnung. Deshalb wird sie oft mit der Kreuzotter verwechselt. Die Schlingnatter ernährt sich hauptsächlich von anderen Reptilien, wie beispielsweise Eidechsen oder Blindschleichen, aber auch von kleinen Nagetieren. Die Schlingnatter ist lebendgebärend und bringt im Spätsommer 3 bis 15 Junge zur Welt.

"Beide Schlangenarten sind für Menschen völlig ungefährlich. Wer den Tieren begegnet, sollte ihnen die Möglichkeit zur Flucht geben. Schlangen haben viel mehr Angst vor Menschen, als umgekehrt", sagt Rainer Kötterheinrich. Übrigens : die Blindschleiche ist keine Schlange - und auch ganz bestimmt nicht blind. Bei dem Tier handelt es sich um eine meist 30 bis 40 Zentimeter lange Echse.


31.07.2018 - Kreisverwaltung, Wetter, Natur:

Kein Gießwasser aus öffentlichen Gewässern entnehmen !

Eine Information des Umweltamtes der Kreisverwaltung :  Wegen der anhaltenden Hitze im Rhein-Sieg-Kreis ruft das Kreisumweltamt dazu auf, kein Wasser mehr aus Flüssen, Bächen und Teichen zu entnehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen diese öffentlichen Quellen, um ihre Gärten zu gießen. Nach dem so genannten Anliegergebrauch ist dies zwar möglich, allerdings nur, sofern für die Gewässer keine Beeinträchtigung entsteht. Dies ist durch die anhaltende Hitze und die dadurch verursachten geringen Pegelstände aber der Fall. Wenn den Gewässern dann noch mehr Wasser entnommen wird, geht dies zu Lasten der Qualität des verbliebenen Wassers. Das wiederum kann vor allem Jungfische in Gefahr bringen.

Das Umweltamt ist derzeit im Rhein-Sieg-Kreis unterwegs, um Wasserentnahmen zu verhindern. Im schlimmsten Fall können Bußgelder verhängt werden. Derzeit finden Kontrollen am Obach in Bad Honnef, am Hanfbach in Hennef und am Pützbach in Königswinter statt. Langfristige Schutzmaßnahmen für die Fließgewässer im Rhein-Sieg-Kreis laufen seit Jahren:entlang der Ufer werden Bäume gepflanzt. Deren Schatten kann in heißen Sommern verhindern, dass die Wassertemperaturen zu stark ansteigen.

Aktuell ist der Pegel der Sieg beispielsweise stark gesunken, die Wassertemperatur dagegen deutlich angestiegen. Am Pegel Kaldauen führt die Sieg derzeit mittleres Niedrigwasser mit einer Wasserführung von 4.000 Litern pro Sekunde. Zum Vergleich:Bei einem mittleren Wasserstand sind es rund 33.000 Liter pro Sekunde. Einleitungen, zum Beispiel aus Kläranlagen oder der Straßenentwässerung, welche bei "normalen" Pegeln unproblematisch sind, können die Fließgewässer derzeit zusätzlich belasten. Dazu kommen Verschmutzungen durch diffuse Einträge aus der Landwirtschaft und auch natürliche Verschmutzung durch Vogelkot oder Tierkadaver.

Durch die anhaltende, starke Sonneneinstrahlung hat zudem auch in der Sieg das Algenwachstum zugenommen. Da Algen den Gewässern nachts Sauerstoff entziehen, wird die Wassergüte zusätzlich beeinträchtigt. Aktuelle Informationen zur Gewässergüte der Bäche und Flüsse im Rhein-Sieg-Kreis sind online beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) abrufbar.


31.07.2018 - Umwelt, Technik, Soziales:

'Repair Café' auch während der Sommerferien im Einsatz

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Ihr repariert ja auch in den großen Ferien ? Ja !  Die nächsten Termine sind der 1. August (Mittwoch) und 3. August (Freitag). Mindestens drei Fachleute sind in der Großgarage "Alte Schule" in Niederbonrath auf Ihre Geräte gespannt.

Und eine Bitte noch in eigener Sache :  Wir können noch qualifizierte und interessierte Mitstreiter/innen "beschäftigen". Kommen Sie doch einfach mal vorbei !  Es macht großen Spaß, den Elektromüll-Wahnsinn wenigstens ein wenig zu bremsen.


27.07.2018 - Natur, Vermischtes:

'Blutmond' wird 103 Minuten im Kernschatten der Erde sein

Der "Blutmond" bei der totalen Mondfinsternis im September 2015 - (Archivfoto)

Nicht nur für Freunde der Astronomie lohnt sich heute ein Blick in den Abendhimmel. Bei voraussichtlich wolkenfreiem Himmel bietet sich die Sicht auf die längste totale Mondfinsternis des gesamten restlichen 21. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Rund 103 Minuten wird sich der Mond vollständig im Kernschatten der Erde befinden. Der Beginn seines Eintritts in den Schattenbereich spielt sich bereits bei Helligkeit ab (Halbschatten 19.15 Uhr, Kernschatten 20.24 Uhr).

Um 21.30 ist die vollständige Verdunkelung des Mondes erreicht. Sichtbar bleibt er in dieser Zeit trotzdem, denn von der Erdatmosphäre abgelenkte Sonneneinstrahlung wird den Himmelskörper in ein orangefarbenes Licht tauchen, weshalb er dann als "Blutmond" bezeichnet wird. Der Höhepunkt der Mondfinsternis liegt gegen 22.23 Uhr, bevor der Erdtrabant um 23.13 Uhr wieder beginnt, aus dem Kernschatten auszutreten. Um 0.19 Uhr hat er den Kernschatten vollständig verlassen, aber erst nach Ende der Halbschatten-Finsternis wird er um 1.28 Uhr wieder in vollem Umfang von der Sonne angestrahlt.

Zu sehen sein wird der Mond im Osten, knapp über dem Horizont, weswegen ein hochgelegener Platz mit Aussicht die beste Voraussetzung zur Betrachtung bietet. Die nächste totale Mondfinsternis wird in Deutschland übrigens am 21. Januar 2019 zu sehen sein. Eine mit 102 Minuten ähnlich lange Dunkelphase wie heute wird der Erdtrabant am 26. Juni 2029 durchwandern. (cs)


27.07.2018 - Feuerwehr, Wetter:

Kreisfeuerwehrverband warnt : 'Jetzt wird's brenzlig' !

Eine Information des Kreisfeuerwehrverbandes :  Durch die lange Trockenperiode besteht zurzeit die große Gefahr von Waldbränden. Der Wald ist ein unermesslich kostbarer Lebensraum und wohl unser beliebtestes Erholungsziel. Doch wie schnell kann sich dieses Idyll in einen lodernden Waldbrand verwandeln.

Wir müssen stets bedenken, dass dabei nicht nur große Sachwerte zerstört werden :  Ein Waldbrand bringt auch große Gefahren für den Menschen, für Wanderer ebenso wie für Anlieger und Löschmannschaften. Daneben dauert es Jahre, bis sich die Natur wieder erholt hat. Daher ist unbedingt auf folgendes zu achten :

  • Grundsätzlich kein offenes Feuer im Wald !
  • Der Genuss von Tabakwaren hat im Wald nichts zu suchen.
  • Lagerfeuerromantik endet schnell in der Katastrophe. Machen Sie auch Ihre Kinder auf die Gefahren aufmerksam :  Feuer im Wald oder am Waldrand ist kein Kinderspiel.
  • Nicht nur in der wärmeren Jahreszeit, auch im Winter während längerer Trockenperioden, brennen verdorrtes Gras und trockenes Unterholz wie Zunder.
  • Keine Flaschen oder andere Gegenstände im Wald wegwerfen, sie können Eigenschaften wie die eines Brennglases entwickeln.
  • Haben Sie ruhig Mut, Bekannte oder Passanten auf diese wichtige Regeln hinzuweisen.

  • Und sollte es trotzdem einmal brennen - Notruf 112 !

Anmerkung der Redaktion :  Ein Waldbrand birgt auch erhebliche Gefahren für die hier unerwähnte Tierwelt in Waldgebieten.


27.07.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen:

31-jähriger Mucher zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Ein unbelehrbarer 31-jähriger Mucher wurde in der vergangenen Nacht zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt. Gegen Mitternacht fiel der Mucher einer Polizeistreife auf, weil er ohne zu blinken mit seinem 'Smart' in die Klosterstraße in Much abgebogen war. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten bei dem Fahrer Alkoholgeruch fest. Sie führten einen Alkotest durch, der einen Wert von rund 1,5 Promille ergab. Der Wagen blieb verschlossen am Anhalteort stehen und der 31-Jährige musste die Polizisten zur Wache begleiten. Der Polizeiarzt entnahm eine Blutprobe.

Den Führerschein des Muchers hielten die Beamten ein und untersagten ihm bis auf Weiteres das Führen von Kraftfahrzeugen. Der 31-Jährige ließ sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von einem Bekannten auf der Wache abholen. Gegen 1.50 Uhr kam der gleichen Polizeistreife der weiße 'Smart' entgegen. Am Steuer saß wieder der offensichtlich uneinsichtige Alkoholsünder aus Much. Es folgte eine weitere Blutproben-Entnahme - Bilanz : zwei Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.


26.07.2018 - Gemeindeverwaltung, Gesellschaft, Freizeit:

Gründungstreffen einer neuen 'ZWAR'-Gruppe in Much

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Den Ruhestand als neue Lebensphase gemeinsam mit anderen aktiv gestalten !  Mit diesem Ziel werden die Gemeinde Much und der 'Caritasverband Rhein-Sieg' gemeinsam mit der 'ZWAR'-Zentralstelle Dortmund und der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde am 30. Juli in Much eine weitere 'ZWAR'-Gruppe für Menschen zwischen 55 und 65 Jahren im Rhein-Sieg-Kreis gründen.

'ZWAR' steht für "zwischen Arbeit und Ruhestand" und unterstützt und begleitet Menschen, die gemeinsam mit anderen ihr Leben nach der Familien- und Erwerbsarbeit eigenverantwortlich und aktiv gestalten wollen. Zur 'ZWAR'-Gruppengründungs-Veranstaltung werden circa 2.300 Mucher Bürgerinnen und Bürger zwischen 55 und 65 Jahren schriftlich eingeladen. Die Gründungsveranstaltung findet am 30. Juli um 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Much, Schulstraße12-14, statt.

Eine 'ZWAR'-Gruppe ist eine gemeindeorientierte Selbsthilfeinitiative, die der wachsenden Vereinzelung in unserer Gesellschaft durch Gemeinschaft, Eigeninitiative und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entgegenwirkt. Die Initiatoren wollen bewusst kein Programm anbieten, sondern die Teilnehmer lediglich darin unterstützen, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsame Interessen und Themen zu finden und die Gestaltung der gemeinsamen (Frei)Zeit selber zu organisieren. Dazu wird Claudia Gabriel vom 'Caritasverband' - unterstützt durch Paul Stanjek von der 'ZWAR'-Zentralstelle - die Gruppe in der Anfangsphase für ein Jahr begleiten.

Das 'ZWAR'-Konzept entstand Ende der 70er-Jahre an der Universität Dortmund vor dem Hintergrund der Großen Zechen- und Hüttenstilllegungen, bei der tausende Arbeitnehmer mit 50 Jahren oder jünger freigesetzt wurden. Mittlerweile arbeitet die 'ZWAR'-Zentralstelle, gefördert vom 'Ministerium für Familien, Jugend, Frauen und Gesundheit' in ganz Nordrhein-Westfalen und betreut das 'ZWAR'-Gruppennetz mit mittlerweile über 172 Netzwerken und 1.880 Gruppen in 60 Kommunen, vom Ruhrgebiet bis in die Eifel.

Die Aktivitäten der 'ZWAR'-Gruppen sind mannigfaltig :  Klön- und Spieleabende, Fahrradfahren und Wandern, Theater-, Kino- und Museumsbesuch, gemeinsame Reisen und Feiern. All dies wird von den Gruppenteilnehmern selber organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus helfen sie sich gegenseitig und engagieren sich auf unterschiedliche Art für soziale Belange in ihrem Lebensumfeld. 2003 wurde in Hennef die erste 'ZWAR'-Gruppe unter Beteiligung des 'Caritasverbandes' im Rhein-Sieg-Kreis gegründet - weitere Gruppen in Lohmar, Rheinbach, Bad Honnef, Hennef und im vergangenen Jahr in Sankt Augustin folgten.

Die positiven Erfahrungen mit dem 'ZWAR'-Konzept, das Menschen in einer neuen Lebensphase neue Kontakte erleichtert, die Entstehung tragfähiger Beziehungen fördert und dadurch einer Vereinsamung im Alter zu einem frühen Zeitpunkt vorbeugt, gaben den Anstoß für die Gründung eines weiteren 'ZWAR'-Netzwerkes. Die Gemeinde Much leistet wertvolle organisatorische Hilfe, stellt Räumlichkeiten zur Verfügung und Bürgermeister Norbert Büscher übernimmt die Schirmherrschaft.


25.07.2018 - Verkehr, Tiere, Polizeimeldungen:

Nächtlicher Wildunfall auf L 312 - Polizei gibt Verhaltenstips

Vier Wildunfälle innerhalb weniger Stunden vermeldet die Kreispolizeibehörde aus der Nacht auf Mittwoch aus Eitorf, Lohmar, Troisdorf und auch Much. Hier war es gegen 3.50 Uhr auf der Landesstraße 312 zwischen Bövingen und Much zur Kollision eines Autos mit einem querenden Hasen gekommen, bei dem das Tier getötet wurde. Auch am Fahrzeug sei "nicht unerheblicher" Schaden entstanden, so die Polizei. Männliche Hasen könnten mehr als 50 Zentimeter groß und bis zu vier Kilogramm schwer werden.

Die Polizei informiert zur Gefahrenlage :  Rehe befinden sich derzeit in der sogenannten "Blattzeit". Das ist die Paarungszeit, die von Mitte Juli bis Mitte August andauert. Entlang von Wald- und Feldrändern sollten Straßennutzer in dieser Zeit besonders vorsichtig fahren. Auch an Stellen, wo kein Verkehrsschild "Wildwechsel" auf die potenzielle Gefahr hinweist, können querende Tiere auftauchen. Grundsätzlich muss zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wildwechsel gerechnet werden. Viele Tiere, zum Beispiel Wildschweine, sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv.

Was ist zu tun, wenn Wildtiere über die Straße laufen ?  Kann ein Zusammenprall nicht vermieden werden, versuchen Sie niemals auszuweichen. Licht abblenden, abbremsen und hupen. Auch wenn das Tier dann verschwunden ist, langsam fahren, Nachzügler könnten die Fahrbahn queren. Sollte der Unfall nicht vermieden werden können, Lenkrad gut festhalten, mit maximaler Kraft bremsen. Nicht Ausweichen - die Gefahr, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren birgt ein höheres Risiko.

Richtiges Verhalten bei einem Wildunfall :  Unbedingt anhalten, Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Warndreieck absichern. Verletzte Tiere nicht anfassen (Tiere können angreifen / Infektionsgefahr). Rufen sie die Polizei zur Unfallaufnahme. Die Polizei verständigt den zuständigen Jagdaufsichts-Berechtigten. Auf keinen Fall das Wild mitnehmen. Dies erfüllt in der Regel den Tatbestand der "Jagdwilderei" (§ 292 StGB).


24.07.2018 - Baumaßnahmen, Verkehr, Kreisverwaltung:

Baumaßnahme an der L 312 nahe Erlen verschiebt sich

Die in der vergangenen Woche seitens der Kreisverwaltung als "derzeit laufend" gemeldeten Bauarbeiten an der Werschtalstraße (L 312) in Höhe der Ortschaft Erlen haben noch nicht begonnen. Auf Nachfrage heißt es, daß die Arbeiten nun erst in der kommenden Woche (ab 30.07.) aufgenommen werden. Dann sind Behinderungen durch die angekündigte halbseitige Sperrung der L 312 zu erwarten. Der Fertigstellungstermin bis spätestens Ende August soll unverändert beibehalten werden. (cs)


24.07.2018 - Baumaßnahmen, Verkehr, Kreisverwaltung:

Instandsetzung der Kreisstraße 46 im Bereich Gerlinghausen

Wie bereits berichtet (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterMeldung vom 31.Januar ) hat der Kreistag für dieses Jahr die Instandsetzung der Kreisstraße 46 im Bereich von Gibbinghausen bis Gerlinghausen beschlossen. Aufgrund der Wetterlage und der geringeren Behinderungen sollen die meisten der zahlreichen Straßenbaumaßnahmen im Kreisgebiet, für die zusammen 3 Millionen Euro veranschlagt wurden, in den Sommerferien ausgeführt werden. Ein konkreter Termin für die Arbeiten an der K 46 wird aktuell nicht genannt.

Während für die Deckenerneuerung im Tiefeinbau im Januar noch Kosten von 267.300 Euro angesetzt waren, spricht die Kreisverwaltung nun von geschätzt 400.000 Euro für die Baumaßnahme. Die Instandsetzung des 1,485 Kilometer langen Abschnitts vom nördlichen Ortsausgang von Gibbinghausen (Kilometer 2,635) bis zum westlichen Ortsausgang von Gerlinghausen (Kilometer 4,12) ist die teuerste Einzelmaßnahme aus dem diesjährigen Sanierungsprogramm des Kreises. (cs)


19.07.2018 - Verkehr, Baumaßnahmen, Kreisverwaltung:

Werschtalstraße : Behinderung wegen Böschungssicherung

Wegen dringender Arbeiten an der Böschungssicherung kommt es für die nächsten sechs Wochen zu Behinderungen auf der Werschtalstraße (L 312). Betroffen ist der Abschnitt zwischenden Ortsteilen Weeg und Bech. In Höhe des Abzweigs zur Ortschaft Erlen finden Baumaßnahmen an der Böschung zum Werschbach unter Verwendung von Findlingen statt. Aus diesem Grund steht für den Verkehr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Mittels einer mobilen Ampel werden die Fahrzeuge wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten sollen nach Angaben der Kreisverwaltung voraussichtlich bis Ende August abgeschlossen werden. (cs)


18.07.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Drei Verletzte bei PKW-Kollision auf der L189 in Kreuzkapelle

Laut Polizei hat ein Autofahrer auf der Wahnbachtalstraße (L 189) heute morgen einen entgegenkommenden PKW übersehen und dadurch einen schweren Verkehrsunfall ausgelöst. Der 24-jährige Mucher war gegen 9.40 Uhr südwärts unterwegs, als er im Bereich der Ortslage Kreuzkapelle nach links auf die Landesstraße 224 abbiegen wollte. Als sein 'VW Golf' die Gegenspur kreuzte, kam es zum frontalen Zusammenstoß mit einem aus Richtung Neunkirchen-Seelscheid kommenden 'Ford Fiesta'.

Sowohl der 24-Jährige als auch der 33-jährige Fahrer des Ford aus Bergisch Gladbach und dessen 43-jähriger Beifahrer aus Much wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung durch zwei Notärzte vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert. Beide Fahrzeuge mußten abtransportiert werden. Bis zum Abschluß der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Wahnbachtalstraße für rund eineinhalb Stunden gesperrt.

Im Juni 2015 und im Dezember 2016 war es an gleicher Stelle ebenfalls zu Unfällen mit dem Gegenverkehr beim Linksabbiegen gekommen. (cs)


17.07.2018 - Vereine, Baumaßnahmen, Veranstaltungen:

Toiletten und Barrierefreiheit für Festscheune in Markelsbach

Filigraner Zuschnitt für den Innenausbau - (Fotos : 'Ernteverein Makelsbach')

Eine Information des 'Ernteverein Markelsbach' :  Über zahlreiche neue Vorschriften für Veranstaltungen (unter anderem Erntefeste) kann man streiten. Man muss auch die Notwendigkeiten in Frage stellen und diskutieren. Jeder Verein optimiert die Bedingungen in seinem (auch finanziellen) Rahmen. In unserem Verein wurden der leichte Zugang und die Zahl der Toiletten schon mehrfach besprochen. Aktuell hat unser Vorsitzender die Milchviehhaltung aufgegeben. Das schafft Platz, um auf den Toilettenwagen verzichten zu können. Großzügige Toiletten und die Barrierefreiheit können so geschaffen werden. In bewährter Eigenleistung wird zurzeit an Wochenenden gearbeitet.

Ganz wichtig zu erwähnen :  Wir konnten in den letzten Jahren Sponsoren gewinnen, die unsere Aktivitäten auch finanziell aus Überzeugung unterstützen. Nur so können wir uns dieses Projekt erlauben !  Vielen herzlichen Dank. Wir sind optimistisch, alle Arbeiten bis zum Erntedankfest vom 17. bis 19. August geschafft zu haben.
Hartmut Erwin


17.07.2018 - Vereine, Vermischtes:

Gelungener Abend an einem der schönsten Plätze in Much

(Foto : 'SKeinz')

Eine Information von 'SKeinz - Das Kreiselteam Much' :  Das war eine gute Idee aus unseren Reihen :  Ein gemeinsames Grillen an einem für Much geschichtsträchtigen Ort. Die "blaue Bank" hoch über Much war / ist für Verliebte der bevorzugte Ort, zum beeindruckenden Sonnenuntergang der Partnerin / dem Partner den Bund der Ehe und auch die Familienplanung nahezubringen. Der "Elektrische Josef" und andere Veteranen unseres Teams konnten sich am letzten Freitag noch gut erinnern. Aber auch die anderen "SKler" (über 25) genossen die Stimmung nahe Loch 3 der Golfanlage.

Eine Waldbrandgefahr war nicht zu befürchten :  Einige unserer Jungs sind in der Freiwilligen Feuerwehr und es hatte ja auch zwischenzeitlich geregnet. An Themen mangelte es ebenso nicht :  Die Segeltour in diesem Herbst, die Jubiläumstour 2019, die Erneuerung dreier Beete (Blumenpracht statt weißem Kies) im Schnuller und allgemein Zwischenmenschliches. Danke dem Vorstand für die Organisation !

Wiederholter Hinweis :  Die Buchungen des Kreisels zu Werbezwecken und die Modalitäten (Richtlinien Kreiselnutzung für Vereine) zum Auf- und Abbau laufen ausschließlich über Sebastian Tillmann :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailtermine(at)skeinz.de  und Telefon 0160 / 8200726. Wir sind unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)skeinz.de  zu erreichen.
für das Team, Hartmut Erwin


17.07.2018 - Vereine, Gesundheit:

Telefon 116 117 - schnelle Hilfe für Notfälle im Kreisgebiet

(Foto : Projektgruppe 'KennenLernenUmwelt')

Eine Information des Vereins 'kivi' :  Überfüllte Notfallambulanzen und lange Wartezeiten, bis der Rettungsdienst eintrifft - so sieht der Alltag im Rettungswesen aus. Häufig sind die Beschwerden jedoch nicht so gefährlich, dass sie sofort notärztlich behandelt werden müssen. Um die Notaufnahmen der Krankenhäuser im Rhein-Sieg-Kreis zu entlasten, soll die Rufnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes bekannter werden.

Im Rahmen der Initiative "Mitten im Leben" des Vereins 'kivi' hat sich ein Arbeitskreis gebildet, um gemeinschaftlich konkrete Problemfelder und medizinische und pflegerische Versorgungslücken des ländlichen Raums anzugehen. Sei es der Ärztemangel im ländlichen Raum, die Nachbesetzung von Praxen oder die weiten und teilweise beschwerlichen Anfahrtswege für (ältere) Patienten - all das führt in bestimmten Regionen des Rhein-Sieg-Kreises zu einer von der Bevölkerung subjektiv wahrgenommenen, medizinischen und pflegerischen Unterversorgung.

Ziel des Arbeitskreises ist vorrangig die intersektionale Vernetzung und Zusammenarbeit zur Förderung und Sicherung der landärztlichen Versorgung. Im Auftrag der beteiligten Bürgermeisterin und Bürgermeister der Kommunen Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid, Eitorf, Hennef, Much und Windeck stieß 'kivi' die Bildung des arbeitsfähigen Gremiums an und gewährleistet seither die fachliche Begleitung des Arbeitskreises.

Insbesondere im ländlichen Raum stellt die notärztliche Versorgung ein stetig wachsendes Problemfeld dar :  Die Arztpraxis ist bereits geschlossen, in medizinischen Notfällen wird die 112 angerufen - als Resultat ergeben sich daraus steigende Einsatzzahlen für Rettungskräfte sowie überfüllte Notfallambulanzen, weil immer öfter wegen "medizinischen Bagatellen" der Notarzt gerufen wird, so Christian Diepenseifen, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Rhein-Sieg-Kreis.

Abhilfe schaffen soll da die kostenfreie Rufnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der 'Kassenärztlichen Vereinigung'. Unter dieser bundesweiten Nummer erreichen Patienten außerhalb der gewöhnlichen Sprechstundenzeiten einen Arzt des Bereitschaftsdienstes, welcher zumeist nach 30 bis 50 Minuten Anfahrtszeit vor Ort erscheint.

Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef und Vorstandsvorsitzender des DRK-Ortsvereins Hennef betont bei der Vorstellung der Rufnummer, dass (Not-)Ärzte und Krankenhäuser gleichermaßen durch diese entlastet werden sollen. Wer aufgrund seiner Beschwerden ins Krankenhaus muss, soll dort auch möglichst schnell versorgt werden. Wem eine ambulante Behandlung ausreicht, wird an den zuständigen Arzt verwiesen. Auch Dr. Hansjörg Eickhoff, Vorsitzender der 'Ärztekammer Nordrhein' und Oberarzt im 'Josef-Hospital Troisdorf' führt aus, dass durch die Konzentration auf die 116 117 dem bundesweiten Ansatz gefolgt werden soll, die Bereitschaftsdienste aller 'Kassenärztlichen Vereinigungen' unter einer gemeinsamen Nummer zu erreichen, egal wo in Deutschland der Anruf ausgelöst wird.

Der Arbeitskreis, bestehend aus den sechs Bürgermeistern sowie einem ausgewählten Personenkreis aus Vertretern der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', der 'Ärztekammer Nordrhein', der Rettungsdienste, der Kreisverwaltung sowie Ärzten und Apothekern des östlichen Rhein-Sieg-Kreises möchte durch seine Kampagne den Bekanntheitsgrad dieser Notrufnummer erhöhen. Durch Transparente, die bei der Vorstellung im historischen Ratssaal im Rathaus Hennef präsentiert wurden, soll in den beteiligten Kommunen auf die Rufnummer hingewiesen werden.

Dies ist auch dringend notwendig, wie Dr. Jacqueline Hiepler, Vorsitzende der 'Kassenärztlichen Vereinigung Rhein-Sieg' und Hausärztin in Hennef, betont :  Lediglich rund ein Drittel der Bundesbevölkerung kenne die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Wichtig, so Wilfried Müller, 2. Vorsitzender von 'kivi', sei jedoch die Unterscheidung der notärztlichen Rufnummer 112 und der Rufnummer 116 117 als ärztlicher Notdienst der 'Kassenärztlichen Vereinigung'.

Während die 116 117 dann zu wählen ist, wenn eine Erkrankung vorliegt, deren Behandlung nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde eines niedergelassenen Arztes warten kann, ist bei akuten Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwerwiegenden Unfällen der Rettungsdienst unter der Notruf-Nummer 112 anzurufen.

(Anmerkung der Redaktion :  Die Aussage "lange Wartezeiten, bis der Rettungsdienst eintrifft - so sieht der Alltag im Rettungswesen aus" wird von der Redaktion ausdrücklich nicht geteilt.)


15.07.2018 - Vereine, Verkehr:

Fahrplananpassung der Bürgerbuslinie 9 während der Ferien

Eine Information des Bürgerbus-Vereins :  Am Montag, den 16. Juli beginnen die Sommerferien, deshalb ist eine Anpassung unseres Fahrplans bei der Linie 9 vorgenommen worden. Die Abfahrtszeiten montags bis freitags sind während der Sommerferien, also bis Dienstag, den 28. August, wie folgt :

Schwimmbad 16.15 Uhr - Oberwahn 16.18 Uhr - Wellerscheid 16.20 Uhr - Marienfeld Kirche 16.30 Uhr - Wersch (Richtung Much) 16.34 Uhr - Schwimmbad 16.38 Uhr - Wellerscheid (nur bei Bedarf) 16.44 Uhr - Schwimmbad (nur bei Bedarf) - 16.50 Uhr

Mit der Linie 9 besteht für Sie die Möglichkeit, die drei Hauptorte Much, Wellerscheid und Marienfeld auch am späten Nachmittag mit dem Bürgerbus zu erreichen. Wir bitten Sie, die geänderten Fahrzeiten bei Ihren Einkäufen, Terminen und so weiter zu berücksichtigen.


15.07.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Alkoholisierter Fußgänger auf der L 318 löste Kradunfall aus

Auf der Landesstraße 318 nahe der Gemeindegrenze zu Neunkirchen-Seelscheid kam es vergangene Nacht gegen1.15 Uhr zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Nach Ermittlungen der Polizei befand sich ein alkoholisierter Fußgänger mitten auf der Fahrbahn, als sich ein 17-jähriger Leichtkraftrad-Fahrer mit einem 18-jährigen Sozius aus Richtung Seelscheid näherte. Ausgangs der Rechtskurve zwischen Weißenportz und Schwellenbach erkannte der Zweiradfahrer den Fußgänger und versuchte noch auszuweichen. Es kam dennoch zu einem Zusammenstoß, bei dem das Duo zu Fall kam.

Sowohl der 23-jährige Fußgänger aus Much als auch der Kradfahrer aus Neunkirchen-Seelscheid und sein Sozius wurden bei dem Unfall verletzt, Lebensgefahr bestand laut Polizei in keinem Fall. Nach ihrer Erstversorgung vor Ort wurden sie in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Weil bei dem 23-Jährigen eine deutliche Alkoholisierung festgestellt wurde (Alkoholtest 1,94 Promille), wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Sachschaden wird seitens der Polizei mit nur 500 Euro angegeben.

Im Laufe des Vormittags verunglückte zudem ein Motorradfahrer aus Pulheim südlich der Gemeindegrenze auf der Wahnbachtalstraße (L 318), Näheres hierzu unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.neunkirchen-seelscheid.info . (cs)


15.07.2018 - Veranstaltungen, Kulturelles, Vereine:

Falsche Anzeige - heute kein Klassikabend im 'Waldfreibad'

In einer aktuellen Anzeige kündigt der regionale Touristikverein der vier Berggemeinden für den heutigen Abend den jährlichen "Klassikabend" im Mucher Waldfreibad an. Diese Terminangabe ist allerdings falsch, die beliebte kulturelle Veranstaltung ist gar nicht für den heutigen Sonntag geplant. Das Abendschwimmen bei klassischer Livemusik findet - trockenes Wetter vorausgesetzt - erst am Samstag, dem 18. August, statt. (cs)


12.07.2018 - Verkehr, Baumaßnahmen, Umwelt, Gesundheit:

Zunahme des Fluglärms durch Kanalsanierung am Flughafen

In der heutigen Sitzung des Gemeinderates wurde aus dem Gremium von Beschwerden über zunehmenden Fluglärm aus dem Bereich um Marienfeld berichtet. Das zugrundeliegende erhöhte Flugaufkommen über dem nördlichen und östlichen Gemeindegebiet ist auf Bauarbeiten an den Start- und Landebahnen des Flughafens Köln / Bonn zurückzuführen. Seit mehreren Monaten läuft die Asphaltsanierung der großen Bahn, über die normalerweise der Hauptverkehr abgewickelt wird. Aus diesem Grund kommt es zu einer verstärkten Nutzung der kleinen Parallelbahn sowie der Querwindbahn, von der auch das Mucher Gemeindegebiet betroffen ist. Diese Arbeiten finden allerdings nur an Wochenenden statt.

Für die intensive Nutzung der Querwindbahn während der Woche ist eine andere Baumaßnahme verantwortlich. Denn seit Ende Mai werden zusätzlich Arbeiten zur Sanierung der Entwässerungskanäle der großen Bahn durchgeführt, die wochentags zwischen 7.30 Uhr und 17.30 Uhr ausgeführt werden. Bis Ende Juni stand die Bahn für Starts noch zur Verfügung, während Landungen bereits zumeist von Nordosten über die Querwindbahn erfolgten. Seit Ende Juni ist die große Bahn tagsüber jedoch komplett gesperrt, so daß vermehrt auch über die Querwindbahn gestartet wird.

Anfliegende Flugzeuge steuern von Süden und Osten Wiehl-Drabenderhöhe an, von wo aus der Landeanflug in gerader Linie eingeleitet wird. Startende Maschinen, die südlich oder östlich gelegene Städte und Länder anfliegen, drehen nach dem Start im Norden des Gemeindegebiets nach Osten ab, benutzen einen Korridor zwischen Wellerscheid und Marienfeld und überfliegen in der Regel das Zentrum von Nümbrecht. Beide Vorgänge sorgen für das derzeit erhöhte Flug- und Lärmaufkommen im Nordosten der Gemeinde. Damit ist für weitere zweieinhalb Monate zu rechnen, weil die Kanalsanierung der Hauptbahn noch bis Ende September andauern soll. (cs)


12.07.2018 - Vereine, Soziales, Veranstaltungen:

'Tanz in den Mai-Team Marienfeld' spendete 2.000 Euro

(Foto : 'Tanz in den Mai-Team Marienfeld')

Eine Informtion des 'Tanz in den Mai-Team Marienfeld' :  Wie schon in den vergangenen Jahren wurde das diesjährige Zeltfest "Tanz in den Mai" wieder an zwei Tagen veranstaltet, aber diesmal im neuen Gewand mit einem größerem und professionellerem Festzelt. Am Montag, 30. April, spielte ab 20 Uhr die 'Band B 56' und eröffnete schwungvoll den traditionellen Tanz- und Discoabend, anschließend stand 'DJ Bobby' an den Turntables und heizte den zahlreichen Besuchern bis in den Mai ein.

Der Mai-Frühschoppen / Familientag am 1. Mai ab 11 Uhr wurde musikalisch von dem 'Musikverein Marienfeld', dem 'MGV Much-Marienfeld', Paul Radau und den 'Original Naafbachtal Musikanten' mitgestaltet. Für die kleinen Gäste standen einige Kinderattraktionen wie Ponyreiten, Rollenbobbahn, Minibagger, Hüpfburg, Dosenwerfen und Kinderschminken kostenlos zur Verfügung.

Nach vier Tagen mit viel Arbeit und wenig Schlaf, inklusive Auf- und Abbau, konnte das 'Mai-Team' auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken. Und so hatten die Initiatoren den Kindergarten Marienfeld, die Grundschule Marienfeld, den 'Musikverein Marienfeld', den Kirchenchor Marienfeld und die Jugendfeuerwehr Much zur diesjährigen Teamfeier der "gelben Bande", wie sie auch genannt wird, eingeladen.

Am 30. Juni wurde im Berzbacher Technik- und Bauernmuseum in geselliger Runde den anwesenden Vertretern je einen Scheck über 400 Euro überreicht. Somit wurden 2.000 Euro des Reingewinns ausgeschüttet und das anfängliche Ziel bei Gründung des 'Tanz in den Mai-Team Marienfeld', einen großen Teil der Einnahmen des jährlichen Festes im Ort zu lassen, wieder erreicht. Seit Gründung vor vier Jahren wurden bereits 6.400 Euro für soziale und kulturelle Organisationen gespendet.

Und so gab es an diesem Tag nur strahlende Gesichter - der Veranstalter, weil ihr Konzept voll aufgegangen war, und viel Freude natürlich auch bei den Zuwendungsempfängern. Insgesamt gesehen ein gutes Beispiel, dass sich gemeinsames Engagement im Vereinsleben und bei Veranstaltungen auch in der heutigen Zeit positiv auswirken kann. Bei dem gegebenen Erfolg und den sehr positiven Rückmeldungen können alle davon ausgehen, dass auch im nächsten Jahr in Marienfeld wieder der "Tanz in den Mai" und der Frühschoppen / Familientag stattfinden.

Wir möchten uns bei allen Marienfeldern, insbesondere den direkten Anwohnern unseres Festes ganz herzlich für die Toleranz bedanken, dass auch mit lauter Musik in den Mai getanzt werden kann.


12.07.2018 - Baumaßnahmen, Verkehr, Kreisverwaltung:

Verkehrsbehinderungen an stationären Blitzer-Standorten

Vom heutigen Morgen bis Samstag (14.07.) läßt das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises die Fahrbahndecken im Bereich von vier stationären Blitzanlagen erneuern. Es handelt sich um die Standorte auf der Jabachtalstraße (B 507) bei Breidtersteegsmühle sowie an der Fuchsfarm bei Donrath, auf der Bundesstraße 56 am Abzweig zur Zeithstraße nach Siegburg-Stallberg sowie auf der Bröltalstraße (B 478) im Bereich der Ortslage Ingersau.

Um den Berufsverkehr nicht übermäßig zu behindern, beginnen die Arbeiten morgens jeweils erst nach 9 Uhr. Im Falle der Zeithstraße (B 56) wird der Verkehr auf der vorhandenen Linksabbiegerspur an der Baustelle vorbeigeführt. An den drei anderen Standorten erfolgt eine halbseite Sperrung, wobei Baustellenampeln den Verkehr wechselseitig freigeben. (cs)


11.07.2018 - Vereine, Personen:

'Ernteverein Much' stellt das Erntepaar des Jahres 2018 vor

Elke und Alfred Keppler - (Foto : 'Ernteverein Much')

Eine Information des 'Ernteverein Much' :  Wir freuen uns sehr, Ihnen heute unser diesjähriges Erntepaar Elke und Alfred Keppler aus Gibbinghausen vorzustellen. Wir waren begeistert, dass die beiden auf dem vergangenen Erntefest schon ihre Zusage für dieses Jahr gegeben hatten. Elke kommt ursprünglich aus Oberheiden und arbeitet als Pflegeassistentin. Sie betreut vor allem Menschen mit Handicap im 'Haus Marienfeld'. In ihrer Freizeit geht Elke spazieren, pflegt ihren Garten, strickt und bastelt gerne. Alfred kommt schon immer aus Gibbinghausen. Er ist gelernter Dachdecker und arbeitet seit vielen Jahren bei 'Bedachungen Ernst Willms' in Bövingen.

Seit seinem Eintritt in den Ernteverein Much vor vielen Jahren trägt er unsere Fahne auf allen Veranstaltungen und Prozessionen, die über das Jahr anstehen, dafür danken wir ihm. Beide treffen sich gerne mit Freunden, Nachbarn und Familie, je voller das Haus umso besser. Überhaupt ist ihnen die Dorfgemeinschaft Gibbinghausen sehr wichtig. Jeder hilft jedem und man ist immer füreinander da.

Die beiden kennen sich seit Kindertagen, hatten allerdings damals nicht viel miteinander zu tun. Sie haben sich nach Jahren an Karneval auf einer Party wiedergetroffen und sich das erste Mal wirklich unterhalten, dabei hat es dann auch schnell gefunkt und sie haben 1988 geheiratet. Sie blieben nicht lange alleine. In den darauf folgenden Jahren kamen ihre Kinder Lisa, Anna, Maria und Paul zur Welt, und auch Familienhund Josefine darf natürlich nicht fehlen. Seit letztem Jahr dürfen sie sich über ihr erstes Enkelkind Elias freuen. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihnen bedanken, dass sie sich bereiterklärt haben, dieses Ehrenamt zu übernehmen, und freuen uns auf eine tolle Zeit mit ihnen.


10.07.2018 - Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Feuerwehr und Polizei nach Schußabgabe im Wald im Einsatz

Mit Blaulicht und Martinshorn rückte die Feuerwehr am Samstagabend (07.07.) kurz vor 21 Uhr in Richtung Berghausen aus. Eine Gruppe von Radfahrern hatte zuvor hohe Flammen im Wald zwischen Berghausen und Niederbonrath bemerkt. Dies war aber nicht alles, was die Zeugen und weitere Spaziergänger in dem Bereich wahrgenommen hatten. Minutenlang sei es zuvor zu jagduntypischen Schußabgaben gekommen. Die Zeugen trafen sogar auf drei junge Männer, die angeblich Schreckschuß-Waffen ausprobieren wollten, sich dann aber entfernten.

Die Feuerwehr konnte trotz der klaren Flammen-Beobachtungen keinen zu befürchtenden Waldbrand ausmachen, so daß deren Einsatz schnell beendet werden konnte. Die Polizeibeamten fanden dagegen im Wald einige Patronenhülsen, darüber hinaus zwei durchlöcherte Spraydosen. Möglicherweise waren bei deren Beschuß Stichflammen entstanden, die von den Radfahrern gesehen worden waren. Die Polizei stellte die Fundstücke sicher und leitete weitere Ermittlungen ein. (cs)



Banner nk-se.info Banner lohmar.info Banner broeltal.de

Einkaufen im
Bergischen
Rhein-Sieg-Kreis
stärkt die Region :

Anzeigen

Handel


Gastronomie


Dienstleistung


Freizeit


Gesundheit


Handwerk