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Nachrichten - Archiv 2020

01.05.2020 - Gemeindeverwaltung, Tiere, Wirtschaft, Recht:

Schutzmaßnahmen für Rehkitze bei Mäharbeiten notwendig

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  In Kürze beginnt wieder die Grasmahd auf den Grünlandflächen in unserem Gemeindegebiet. Dabei tragen die Landwirte neben den Jagdausübungs-Berechtigten eine Verantwortung dafür, dass bei den Mäharbeiten im Gras abgelegte Rehkitze nicht verletzt oder gar getötet werden. Dies ergibt sich aus dem Jagdrecht und dem Tierschutzgesetz.

Deshalb sind die Landwirte verpflichtet, den zuständigen Jagdausübungs-Berechtigten mindestens 24 Stunden vor Beginn der Mäharbeiten zu informieren und gemeinsam mit ihm geeignete Maßnahmen zum Schutz der Rehkitze zu ergreifen. Der wirksame Schutz setzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jagdausübungs-Berechtigten voraus.

Landwirte, die ihre Obliegenheiten nicht erfüllen, laufen Gefahr, sich nach dem Tierschutzgesetz strafbar zu machen. Darüber hinaus haben neuere Gerichtsurteile eine Schadenersatzpflicht der Landwirte bestätigt, wenn sie ihre Pflichten nachweislich nicht erfüllt haben. Wir bitten daher die Landwirte, zum Schutz der Tiere und im eigenen Interesse ihre Melde- und Mitwirkungspflichten zu beachten.
Der Bürgermeister


01.05.2020 - Vereine, Veranstaltungen, Gesundheit:

Erntefest in Markelsbach schweren Herzens abgesagt

Karin und Heinz Schenke - (Foto : 'HEPreis')

Eine Information des Ernteverein Markelsbach :  Unser Ernteverein wollte sein 120. Jubiläum feiern. Mit Karin und Heinz Schenke hatten wir frühzeitig auch ein stolzes Erntepaar gefunden. Sie wollten dieses schöne Amt von ihren Nachbarn in Scheid, Karin und Hartmut Erwin, übernehmen. Leider kam uns "COVID-19" dazwischen. Bis zur letzten Woche wollten wir mit einer Entscheidung warten. Nach intensiver Diskussion im Vorstand und einer gründlichen Abwägung der Argumente wurde dann einmütig beschlossen, das Fest abzusagen.

Sollten sich im Laufe der nächsten Wochen Veränderungen in der Einschätzung der Pandemie-Situation ergeben, werden wir beraten, wie das Jahr in unserem Verein zu Ende gehen kann. Denn auch der Ausflug im Herbst wird nicht stattfinden können (erst in 2021). Wir wollen, je nach Krisenlage, das gesellige Leben des Vereins trotzdem aufrechterhalten. Wie das möglich sein kann, muss man abwarten.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


01.05.2020 - Gemeindeverwaltung:

Rathaus öffnet am Montag wieder für den Publikumsverkehr

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Das Rathaus steht Ihnen nach Terminvereinbarung ab dem 4. Mai wieder persönlich zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung steht ihren Bürgerinnen und Bürgern nach telefonischer Absprache für Termine zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an den jeweiligen Fachbereich, um einen Termin zu vereinbaren. Bringen Sie Ihre Terminbestätigung unbedingt mit zu Ihrem Termin.

Eine Übersicht über die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Verwaltung findet man hier :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.much.de/verwaltung/mitarbeiter/index.php
Informationen zu den einzelnen Anliegen unter "Was erledige ich wo ?" :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.much.de/verwaltung/dienstleistungen/index.php
Für Besuche des Rathauses gilt nach vorheriger Terminvereinbarung die Pflicht zum Tragen eines sogenannten "Mund- und Nasen-Schutzes“.


01.05.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Keine bekannten akuten Infektionsfälle mehr in Much

Wie am Tag zuvor hat die Kreisverwaltung auch am Donnerstag nur fünf neue Infektionen bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus registriert (aktuell 1.175), jedoch auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mir der "COVID-19"-Krankheit (jetzt 41). Die Zahl der akuten Erkrankten ging auf 187 zurück. - Much ist erstmals seit dem am 8. März berichteten Auftreten der Krankheit vor Ort ohne einen einzigen erfassten Akutfall, 21 Personen sind genesen. (cs)


30.04.2020 - Veranstaltungen, Gesundheit, Recht:

Öffentliche Maifeiern sind in diesem Jahr gänzlich untersagt

Die aktuelle Fassung der "Corona-Schutzverordnung" des Landes Nordrhein-Westfalen verbietet weiterhin die Zusammenkunft von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, wenn diese nicht im gleichen Haushalt leben oder in gerader Linie verwandt, verschwistert oder Lebenspartner sind. Zudem sind öffentliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte nach wie vor untersagt.

Dementsprechend sind alle traditionellen Maifeiern - mit oder ohne Maifeuer - am heutigen Nachmittag oder Abend verboten. Dies gilt auch für das Aufstellen von Maibäumen in der Öffentlichkeit, wenn dafür mehr als zwei Personen notwendig wären, wodurch große Dorfmaibäume in diesem Jahr kaum zu sehen sein werden. Im privaten Sektor ist das Maibaumsetzen ebenfalls nur zulässig, wenn die oben genannten Regeln eingehalten werden. Beim Transport und dem Aufstellen von Bäumen dürfen also nicht mehr als zwei Personen zusammenkommen.

Die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei, so die Ankündigungen, werden die Einhaltung der Bestimmungen heute verstärkt kontrollieren. (cs)


30.04.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Sperrung der A 3-Unterführung der Zeithstraße in Siegburg

BAB 3-Brücke über der Zeithstraße in Siegburg - (Archivfoto)

Pendler und Einkäufer, die die Siegburger Innenstadt zum Ziel haben, können diese ab heute bis zum bis kommenden Montag nicht auf direktem Weg erreichen. Nachdem die Autobahn-Unterführung der Zeithstraße zwischen Stallberg und Siegburg zunächst nur halbseitig gesperrt war, ist sie für die kommenden vier Tage bis Montagmorgen (04.05., 5 Uhr) komplett dicht. Grund sind Abrissarbeiten zur Erneuerung der Brücken im Rahmen Sanierung der Autobahn 3.

Der PKW-Verkehr wird über die Bundesstraße 56 (Schnellstraße) umgeleitet. Die Siegburger Innenstadt ist über die drei nachfolgenden Ausfahrten (Aulgasse / Luisenstraße / L 332) erreichbar. Der Fahrradverkehr wird von Stallberg über die Fußgängerbrücke des Autobahn-Rasthofes und die Seehofstraße in die Innenstadt geleitet. Der Busverkehr (Linien 510, 511, 576, 577 und SB 56) erfolgt über die Aulgasse. Innerorts gibt es einen Pendelbus zwischen Bahnhof und Schwimmbad. (cs)


29.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Minimale Zuwächse bei den Infektionszahlen in der Region

Nur fünf Fälle von Neuinfektionen meldet die Kreisverwaltung im Vergleich mit dem Stand von Dienstag. Von den nun 1.170 positiv auf das "SARS-CoV-2"-Virus Getesten sind zudem inzwischen 932 genesen (plus 31),die Zahl der Akutfälle ist auf 198 gesunken (minus 26), die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit "COVID-19" blieb bei 40  - Lokal blieb es bei insgesamt 22 Infizierten, aber nur noch eine Person ist akut erkrant.

Wie sieht es in den Nachbarkreisen aus ?  Im Rheinisch-Bergischen-Kreis besteht nur noch ein minimales Wachstum. In den letzten beiden Tagen wurden gar keine Neuinfektionen mehr registriert. Auch im Oberbergischen Kreis steigen die Zahlen nur noch im unteren einstelligen Bereich täglich. (cs)


29.04.2020 - Polizeimeldungen, Verkehr, Recht:

Hinweise der Polizei zum Maibaumtransport zur Corona-Zeit

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Sicher in den Mai :  Die Mainacht steht vor der Tür. Zum Brauchtum des "Tanz in den Mai" feiern viele Jugendliche und junge Erwachsene und stellen ihren Partnerinnen und Partnern Maibäume. Auf Grund des Schaltjahres sind 2020 die Frauen an der Reihe. Beim Baumtransport gelten jedoch die gleichen Regeln für alle.

Sie sollten auch im Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung berücksichtigen, dass das Kontaktverbot weiterhin anhält, das gilt auch für Maifeste. Zusammenkünfte mit mehr als zwei Personen sind nur dann erlaubt, wenn die Ausnahmeregelung nach Paragraf 12 der Corona-Schutzverordnung, sprich enge Verwandte oder Lebensgemeinschaften usw., greift.

Je nach Größe und Gewicht müssen auch beim Baumtransport einige Dinge beachtet werden. Immer wieder wird die Polizei auf Fahrzeuge oder Anhänger mit Maibäumen aufmerksam, die falsch gesichert sind oder durch fehlende Beleuchtung ein hohes Gefährdungs-Potential im Straßenverkehr darstellen. Dies stellt bestenfalls nur eine Ordnungswidrigkeit dar, kann aber auch mit einer Untersagung der Weiterfahrt oder im schlimmsten Fall in einem Strafverfahren, dem Erlöschen des Versicherungsschutzes und / oder einem Schadens- oder Verkehrsunfall enden.

Ganz grundsätzlich gilt :  Auch wenn die Mainacht, mit all ihren Facetten, zu unserer Tradition gehört, können hier keine verkehrsrechtlichen Ausnahmeregelungen wegen des "Brauchtums" gemacht werden !  Dies gilt besonders für den Personentransport auf Anhängern und Ladeflächen.

Hinweise zum Personentransport auf Anhängern :  Kein Anhänger ist für einen Personentransport im Straßenverkehr ausgerichtet (Sturzsicherung etc.). Im Schadensfall beziehungsweise im Falle eines Verkehrsunfalls wäre ein Versicherungsschutz fraglich. Bei einem widerrechtlichen Personentransport auf einem zulassungsfreien landwirtschaftlichen Anhänger kann dieser Anhänger zulassungspflichtig werden. Straftaten nach dem Pflichtversicherungs-Gesetz und dem Kraftfahrzeugsteuer-Gesetz könnten dann einschlägig sein.

Hinweise zur Fahrerlaubnis :  Oftmals werden landwirtschaftliche Zugmaschinen eingesetzt. Ob der Maibaumtransport in der Mainacht einen land- oder forstwirtschaftlichen Zweck darstellt, muss im Einzelfall geprüft werden. Diese Zweckbindung ist aber für die Fahrerlaubnis-Klassen L oder T zwingend erforderlich. Sonst wäre mindestens die Fahrerlaubnis-Klasse B/BE erforderlich.

Hinweise zur Ladungssicherheit :  Wer Bäume auf Fahrzeugen oder Anhängern transportiert, sollte diesen Transport immer gemäß den Vorschriften zur Ladungssicherung durchführen. Wichtig ist, dass mindestens zwei geeignete Ladungssicherungsmittel (Zurrgurte etc.) und geeignete Zurrpunkte benutzt werden (Kordeln, Stricke, Draht oder ähnliches sind nicht zur Ladungssicherung geeignet) !

  • Überstehende Ladung darf nicht die Beleuchtungs-Einrichtungen des Fahrzeugs oder das Kennzeichen verdecken.
  • Ab einem Fahrzeugüberstand von einem Meter muss der Ladungsüberhang mittels roter Fahne oder Tafel gut sichtbar gemacht werden.
  • Bei Dunkelheit muss der Ladungsüberstand ab 1 Meter mit einer roten Beleuchtung und einem roten Reflektor gut sichtbar gemacht werden !
  • Die Ladung darf nicht mehr als 3 Meter über die hintere Fahrzeugkante hinausstehen (in diesem Fall darf die Transportstrecke nicht mehr als 100 km betragen) !
  • Die Gesamtlängte des Zuges samt dem maximalen Ladungsüberhang von 3 Metern darf nicht mehr als 20,75 Meter betragen.
  • Die Ladung darf nach vorne nur ab einer Höhe von 2,50 Metern und dann auch nur höchstens 0,50 Meter überstehen.

Und natürlich : Trinken Sie nichts, wenn Sie ein Kraftfahrzeug führen müssen !  Die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises wird verstärkt Kontrollen bezüglich des Alkoholgenusses im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen durchführen. Ebenso wird sie die Ladungssicherheit, den Personentransport und zulassungsrechtliche Bestimmungen überprüfen. Wir möchten, dass Sie alle sicher an ihr Ziel kommen.


28.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

40. Patient aus dem Kreisgebiet an 'COVID-19' verstorben

Die täglichen Meldungen zum Sachstand der Corona-Infektionszahlen in Much sind nun schon seit einer Woche gleichlautend. Der Gesamtstand beträgt weiterhin 22, die Anzahl der Genesenen 19, die der akut Erkrankten zwei. Ein Patient aus Much war auswärts verstorben.

Die Zuwachszahlen im gesamten Kreisgebiet mit seinen 19 Kommunen sind weiterhin niedrig. Seit dem Vortag kamen zehn Fälle hinzu, sie summieren sich auf nun 1.165. Weitere drei der Erkrankten sind jedoch in Zusammenhang mit "COVID-19" verstorben, es sind nunmehr bereits 40. Die Zahl der Akutfälle hat sich um 30 auf 224 verrringert, 901 Personen haben die Krankheit überwunden. In Quarantäne befinden sich noch mehr als 2.000 Kontaktpersonen, vor wenigen Tagen waren es noch mehr als 3.000. (cs)


28.04.2020 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere:

Nur gucken, nicht anfassen : junge Wildtiere in Ruhe lassen

Eine Information des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises :  Es ist sicher gut gemeint :  Man entdeckt beim Spaziergang niedliche, vermeintlich allein gelassene Tierbabys und will helfen. In den meisten Fällen ist dies nicht nur unnötig, sondern für die Jungtiere sehr gefährlich. Darauf macht das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises aufmerksam.

Rehkitze werden im Mai und Juni geboren. Ihre Mütter legen sie auf Feldern und Wiesen im Schutz hohen Grases ab und halten sich selber von den Kitzen fern, da sie ihr "Junges" nicht in Gefahr bringen wollen. "Wenn Spaziergänger also ein junges Wildtier alleine liegend auffinden, ist es in der Regel zunächst normal", sagt der Leiter der Abteilung Tiergesundheit beim Kreisveterinäramt, Dr. Klaus Mann.

Die Mütter kommen nur zum Säugen oder Säubern ihres Nachwuchses zurück. Rehe verfügen über einen ausgeprägten Geruchssinn. Die neugeborenen Tiere haben nur einen sehr geringen Eigengeruch, um vor Feinden geschützt zu sein. Werden sie von Menschen berührt, nehmen sie deren Geruch an. "Dieser Menschengeruch führt dazu, dass die Jungtiere von den Müttern nicht mehr genährt werden", so Dr. Mann. Gleiches gilt beispielsweise für Feldhasen.

Allein gelassene Jungtiere bleiben oft an den Boden gedrückt liegen, bis die Eltern zurückkehren. Junge, oft auch schon befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position durch lautstarkes Rufen kund. Auch diese Tiere brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung. Eine Ausnahme gibt es aber : frisch aus dem Ei geschlüpfte Vögel. Einen nackten Vogel, der aus dem Nest gefallen ist, darf man wieder hineinsetzen. Vogeleltern stören sich nicht am menschlichen Geruch.

Gerechtfertigt ist Hilfe für junge Wildtiere mit Verletzungen. Aber auch dann sollte man wohlüberlegt handeln : "Holen Sie sich fachkundigen Rat ein", empfiehlt der Veterinärmediziner weiter. Tipps zum richtigen Verhalten gibt es beim Veterinäramt, beim nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder beim Forstamt. "Wer den Wildnachwuchs aus falsch verstandener Tierliebe mitnimmt, bringt ihn auf diese Weise möglicherweise in Lebensgefahr", so Dr. Mann weiter. "Auf jeden Fall setzt man die Tiere großem Stress aus."


28.04.2020 - Wirtschaft, Umwelt:

'RSAG'-Umwelt- und Elektro-Kleinteile-Mobil starten wieder

Eine Information der 'Rhein-Sieg Abfallwirtschafts-Gesellschaft' :  Nachdem die RSAG vor einer Woche die Tore ihrer Entsorgungsanlagen für den Kundenverkehr geöffnet hat, sind ab kommenden Montag, 4. Mai, auch das Schadstoff- und Elektro-Kleinteile-Mobil nach regulärem Plan wieder im Kreis unterwegs. Die Termine stehen ab Freitag, 1. Mai, im RSAG-Online-Abfallkalender, in der RSAG-App oder sie können im gedruckten Abfallkalender nachgeschaut werden.

Kunden an den mobilen Sammelstellen werden gebeten, bei der Abgabe ihrer Schadstoffe und Elektrokleinteile nach Möglichkeit eine Schutzmaske zu tragen. Auch sind der geforderte Mindestabstand zwischen Kunden und RSAG-Personal einzuhalten. Auf einem Übergabetisch müssen zum Beispiel Farben und Lacke und elektronische Kleinteile abgestellt werden.

Die RSAG empfiehlt die Vor-Ort-Abgabe, denn dadurch kann ein größerer Andrang auf den Entsorgungsanlagen verhindert werden. Allerdings war in der vergangenen Woche der befürchtete Ansturm auf die Anlagen ausgeblieben. Die Kunden mussten zwar zeitweise Wartezeiten von etwas mehr als 30 Minuten in Kauf nehmen, aber ein Verkehrschaos war ausgeblieben. Als sehr positiv empfindet die RSAG das Verhalten der Kunden und lobt auch deren Verständnis und Geduld. Denn die Kunden hatte sich auf längere Wartezeiten eingestellt, übten sich in Geduld und trugen damit zu einer deutlichen Entspannung an den Abladestellen bei.

Geöffnet ist ab kommenden Montag auch die RSAG-Geschäftszentrale in Siegburg für den Kundenverkehr, allerdings unter Auflagen. Eine Maskenpflicht wird es ab Montag, 4. Mai, für Kunden geben. Dann können dringende Angelegenheiten an einem extra eingerichteten Servicepoint erledigt werden. Die Öffnungszeiten sind hier montags bis donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr. Sämtliche Maßnahmen stehen aktuell im Liveticker unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rsag.de/corona .


27.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Much schon seit acht Tagen ohne bestätigte Neuinfektionen

Weltweit hat die Zahl der bekannten Infektionen mit dem neuen Corona-Virus heute die Marke von 3 Millionen überschritten, fast 1 Million betreffen allein die USA. In Europa haben das Vereinigte Königreich und die Türkei die mit Abstand höchsten Zuwachsraten. Deutschlandweit (Stand 156.000) sind die täglichen Steigerungen erstmals nach dem Höhepunkt Mitte März (knapp 5.100 Fälle) wieder unter 1.000 gesunken (988 laut 'Johns Hopkins University').

Acht Fälle davon betrafen den Rhein-Sieg-Kreis, der damit weiterhin ein geringes Wachstum aufweist. Der aktuelle Stand beträgt 1.155, davon nur noch 254 Akutfälle. Für Much wurde nun schon seit acht Tagen keine bestätigte Neuinfektion mehr verzeichnet (Stand weiterhin 22, davon noch zwei akut). (cs)


27.04.2020 - Gesundheit, Recht, Landesregierung:

Pflicht zur 'Mund-Nase-Bedeckung' im ÖPNV und Handel

Ab heute gilt auch in Nordrhein-Westfalen eine Verordnung, in bestimmten Situationen Mund und Nase zu bedecken. Die Bezeichnung "Maskenpflicht" ist dabei unzutreffend, weil auch ein Schal oder Tuch über Mund und Nase ausreichen, um die Vorgaben zu erfüllen. Die Verpflichtung zur "Mund-Nase-Bedeckung" gilt nur bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, beim Einkaufen und in medizinischen Einrichtungen. Die Landesregierung spezifiziert dies folgendermaßen :

"Für Beschäftigte und Kunden in bestimmten Bereichen ist eine Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend. Dies gilt ...

  • in sämtlichen zulässigen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (zum Beispiel Lebensmittel-Einzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen), auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, "Shopping Malls" oder "Factory Outlets"
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,50 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe."

Von der Verordnung ausgenommen sind "Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Für Beschäftigte kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches ersetzt werden."

Eine Pflicht, die Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Straßenraum zu tragen, besteht ausdrücklich nicht !  Hier bleibt es bei den seit Anfang April durch die "Corona-Schutzverordnung" geregelten Kontakt-Beschränkungen und dem empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter oder besser 2 Meter.

Beim Autofahren darf eine Maske das Gesicht nicht unkenntlich machen, sonst liegt ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vor. Dies betreffe insbesondere großflächige selbstgefertigte Masken, so die Einschätzung. Außerdem darf die Sicht durch eine Maske nicht beeinträchtigt werden, wozu auch das eventuelle Beschlagen einer Brille zählt.

Masken wirken kontraproduktiv, wenn medizinische Einwegmasken nach der Benutzung nicht ersetzt oder selbstgenähte Masken, die in der Regel weniger effektiv sind, nicht bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. (cs)


27.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Coronavirus-Update mit den Zahlen vom gestrigen Sonntag

Wiederum gab es im Kreisgebiet nur geringe Veränderungen der Infektionszahlen bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus. Am Sonntag kamen kreisweit zehn Fälle hinzu, so daß die Gesamtzahl auf nun 1.147 anstieg. Diese teilen sich in 37 Todesfälle, 270 Akutfälle und 840 genesene Personen auf. Es befinden sich noch mehr als 2.500 Menschen in häuslicher Quarantäne. - Bezogen auf Much gab es erneut keine Bewegungen, der alte und neue Stand weist 22 Infektionen, aber nur noch zwei akut Erkrankte aus. (cs)


26.04.2020 - Baumaßnahmen, Verkehr:

Vollsperrung der 'Alte Poststraße' im Ortsteil Kranüchel

Hinweisschild an der Landesstraße 224 zwischen Kreuzkapelle und Kranüchel

Ab dem morgigen Montag müssen Anwohner des Ortsteils Kranüchel mit Behinderungen auf der 'Alte Poststraße' rechnen. Wegen der Verlegung von Ver- beziehungsweise Entsorgungsleitungen auf der 'Alte Poststraße' wird die Ortsdurchfahrt zwischen den Hausnummern 1 und - soweit bekannt - 43 voll gesperrt. Seitens der Gemeinde liegen keine Informationen zur Baumaßnahme vor, so daß keine Angaben zur voraussichtlichen Dauer gemacht werden können.

Die Umleitung in Richtung Söntgerath (Neunkirchen-Seelscheid) führt auf der L 224 bis Wohlfarth, über die L 352 bis Brackemich und von dort über die Söntgerather Straße nach Söntgerath (Neunkirchen-Seelscheid) und zurück in den Westen Kranüchels. - Die Zufahrt von der L 224 bis zum Abzweig der Straße 'Söntgerath' bleibt geöffnet, so daß die Ortsteile Söntgerath (Much) und Hardt direkt erreicht werden können. Von dieser Strecke aus können Ortskundige über die Straßen 'Hirtsiefen' und 'Im Rosental' auch zum Westteil Kranüchels gelangen. (cs)


26.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Behörde korrigiert Statistik - kein zweiter Todesfall in Much

Screenshot des Corona-Dashboard für den Rhein-Sieg-Kreis mit den inkorrekten Angaben von 0.36 Uhr, unverändert auch von 6.58 Uhr vorliegend - (Wesentliches hier rot markiert)

Von Mitternacht bis zum heutigen Morgen wurden in der offiziellen Übersicht des Rhein-Sieg-Kreises zu den Fallzahlen im Kreisgebiet ein zweites Todesopfer für Much und ein erster Fall für Ruppichteroth gelistet (wir berichteten am Morgen). Diese beiden Angaben wurden nun wieder nach unten korrigiert.

Demnach bleibt es bei einem Todesopfer aus Much im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Statt dessen wurde die Zahl der akuten Fälle wieder auf zwei hochgesetzt. Ruppichteroth hat weiterhin keinen Todesfall zu verzeichnen. Wie es zu den offenbar fehlerhaften Angaben in der Nacht kam, ist nicht bekannt. (cs)


26.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Zweiter Mucher in Kausalität mit 'COVID-19' verstorben

Die Zahl der akut an 'COVID-19' Erkrankten Mucher hat sich seit dem Vortag halbiert und auf einen einzigen Fall reduziert. Doch ist das dieses Mal keine gute Nachricht, denn der Rückgang ist nicht durch eine Genesung begründet. Nach dem bereits Ende März in München verstorbenen Mucher liegt nun ein zweiter Todesfall vor, der mit dem Corona-Virus in Verbindung gebracht wird. Ein erster Fall wird auch für Ruppichteroth verzeichnet.

Positiv ist dagegen zu vermerken, daß es den sechsten Tag in Folge zu keiner weiteren (bestätigten) Neuinfektion in Much gekommen ist, die Gesamtzahl verblieb bei 22. Kreisweit kamen am Samstag elf Fälle hinzu, sie addieren sich auf 1.137. Den inwischen 840 Genesenen stehen noch 258 Erkrankte gegenüber. (cs)

Nachtrag von 11.30 Uhr :  Die Statistik wurde bezüglich der beiden neuen Todesfälle zwischenzeitlich wieder nach unten korrigiert (siehe separate Meldung).


25.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Wenig Veränderung bei den 'SARS-CoV-2'-Infektionsfällen

Am Freitag stieg die Fallzahl der Corona-Neuinfektionen im Kreisgebiet wieder leicht über das Niveau der Vortage. Allerdings sind donnerstags und freitags zumeist die höchsten Zuwächse zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist nun schon seit fünf Wochen zu beobachten. Der Grund dürfte in der Pause bei Abstrichen an den Wochenenden liegen. Die Laborergebnisse der Tests von Anfang der Woche gehen dann einige Tage später in die Statistik ein. So gab es 13 neue Fälle, die die Gesamtzahl auf 1.126 erhöhten. Auch die Todesfälle stiegen um zwei auf 37. Die Zahl der akut Erkrankten sank dennoch weiter auf nunmehr 258, da die Zahl der Genesenen auf 831 anwuchs.

Die Kreisverwaltung spricht von einer "weiterhin stabilen und überschaubaren" Lage und ermahnt zum "Abstand halten". Senioren-Einrichtungen und stationäre Dienste sollen in Kürze präventiv flächendeckend getestet werden, was sowohl das Personal als auch die Bewohner/innen beträfe. - Lokal gab es keinerlei Veränderungen zum Donnerstag :  22 Infektionsfälle, davon ein Todesfall (auswärtig), 19 gesundet und nur noch zwei akut. Die Dunkelziffer ist wie immer unbekannt. (cs)


23.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Neuinfektionen weiter gering, Kreis überrascht mit Aussage

Auch fernab der nach dem Wochenende jeweils geringer ausfallenden Zahlen der bestätigten Neuinfektionen blieb es auch am Donnerstag bei minimalen Zuwächsen von Neuerkrankungen an "COVID-19". Im Kreisgebiet wurden nur sieben Fälle nachgewiesen, es sind damit insgesamt 1.113, darunter unverändert 35 Todesfälle. Andererseits wächst die Anzahl der Patienten, die die Krankheit überwunden haben (nun 814) stärker an, so daß die Zahl der Akutfälle (aktuell 264) immer kleiner wird.

Dies gilt auch für Much, wo nur noch zwei bekannte akute Erkrankungen gelistet werden, 19 Betroffene sind genesen. Auch die Dunkelziffer von Erkrankten ohne oder mit nur geringen Symptomen, die nach Schätzungen beim Drei- bis Fünffachen liegen soll, dürfte statistisch betrachtet entsprechend zurückgehen.

Wo aber infizieren sich die wenigen Personen, die nun noch erkranken, mit dem "SARS-CoV-2"-Virus ?  Zu welchem Anteil sind die mehr als 3.000 ohnehin in Quarantäne befindlichen Angehörigen oder sonstigen Kontaktpersonen von positiv Getesteten betroffen ?  Inwieweit sind es Bewohner oder Pflegekräfte von Seniorenheimen ?  Wieviele Fälle sind es bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen ?  Wie hoch also ist die Gefahr überhaupt noch, sich an Arbeitsplätzen außerhalb dieser Bereiche oder gar in der Öffentlichkeit anzustecken ?

Zu dieser für die Risikoeinschätzung hilfreichen Thematik gibt die auch für das Gesundheitsamt zuständige Pressestelle der Kreisverwaltung auf Anfrage eine überraschende Antwort :  Zahlen zu einer solchen Aufteilung könnten nicht übermittelt werden, "da eine Auswertung zu diesen Parametern nicht möglich ist". (cs)


23.04.2020 - Vereine, Gesundheit, Freizeit, Sport, Baumaßnahmen:

Eröffnung des Waldfreibads aufgrund der Lage verschoben

Gerätehaus im Bau - (Foto : 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much')

Eine Information der 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much' :  Aufgrund der unklaren Situation zum Betrieb von Frei- und Hallenbädern wegen der "COVID-19"-Krise hat der Vorstand der Bürgerstiftung Waldfreibad Much entschieden, die Saisoneröffnung bis mindestens 31. Mai zu verschieben. Nach einer behördlichen Freigabe wird abhängig von darin gegebenenfalls enthaltenen Einschränkungen ein neuer Eröffnungstermin festgelegt und veröffentlicht.

Wir arbeiten jedoch weiter an den üblichen Saisonvorbereitungen und an den Projekten, insbesondere zur Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten unserer Helferinnen und Helfer. So errichten wir zur Zeit ein Gerätehaus mit Werkstatt (Foto) und lösen damit einige bisherige Provisorien auf.


22.04.2020 - Feuerwehr:

Giebel von Fachwerkscheune in Sommerhausen eingestürzt

Kurz nach 21 Uhr wurden Anwohner im Zentrum von Sommerhausen heute durch ein lautes Rumpeln aufgeschreckt. Ursache der Geräuschentwicklung war der Teileinsturz einer alten Fachwerkscheune, die unmittelbar an der Durchgangsstraße zum Sommerhausener Weg steht. Die nach Südwesten ausgerichtete Giebelwand war in sich zusammengebrochen, eine Außenwand neigt sich bedrohlich zur Seite, Balken von Verstrebungen enden ins Leere. Einige Steine aus den Gefachen waren auf eine tiefergelegene Straße gefallen. (cs)


22.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Weiterhin minimales Wachstum bei den Infektionszahlen

Schon seit drei Wochen fallen die Zahlen von bestätigten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus "SARS-CoV-2" fast kontinuierlich ab - bundesweit wie auch im Kreisgebiet. Hier kamen im Vergleich zum Vortag nur sechs neue Fälle hinzu, sie summieren sich laut Kreisverwaltung aktuell auf 1.106 auf. Nur noch 288 Personen sind akut erkrankt, 783 bereits genesen. Die Zahl der Todesopfer hat sich um eines auf 35 erhöht. Die gleiche Entwicklung zeichnet sich in den Nachbarkreisen ab :  Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis gehen die Zahlen der Neuinfektionen allmählich gegen Null. Bezogen auf Much blieb die Gesamtzahl bei 22, die Akutfälle bei zwei.

Heute hat die Landesregierung eine Pflicht zum Tragen einer "Mund- und Nasenbedeckung" erlassen, die ab kommenden Montag (27.04.) gilt. Eine medizinische oder selbstgenähte Maske ist nicht erforderlich, ein Tuch oder Schal reicht auch aus, um die Vorgabe zu erfüllen. Die Pflicht besteht zudem nur im Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften, nicht aber generell in der Öffentlichkeit und auch nicht in Schulen. Betrachtet man die oben genannten Zahlen, kommt die Pflicht offenbar zu spät, um noch größere Auswirkungen zeigen zu können. Die Zahl der Neuinfektionen ist bereits durch das zumeist disziplinierte Verhalten der Bürger/innen, welches noch beibehalten werden muß, stark zurückgegangen. (cs)


22.04.2020 - Kreisverwaltung, Kindergärten, Finanzen, Gesundheit:

Kreis verzichtet auch für den Mai auf Kita-Elternbeiträge

Eine Information der Kreisverwaltung :  Auch für den Monat Mai verzichtet der Rhein-Sieg-Kreis auf die Elternbeiträge für Kitas und Kinder-Tagespflegestellen. Das hat Landrat Sebastian Schuster jetzt auf Antrag entschieden. Diese Dringlichkeits-Entscheidung gilt auch für alle die Eltern, die ihre Kinder wegen einer Berufstätigkeit in kritischer Infrastruktur aktuell in die Notbetreuung geben.

"Das ist ein wichtiges Signal an die Eltern, denen das Betretungsverbot nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell eine Menge abverlangt", ist sich Landrat Sebastian Schuster sicher. Das Land NRW hatte das Betretungsverbot für Kitas und Kinder-Tagespflegestellen zunächst bis zum 3. Mai verlängert. Die Beitragsbefreiung betrifft alle die Eltern, die im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes leben, also in den Gemeinden Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg oder Windeck.

Die Kreiskasse hat den elektronischen Lastschrifteinzug für den Monat Mai bereits gestoppt. Eltern, die ihren Beitrag überweisen, werden gebeten, auf die Überweisung für den Monat Mai zu verzichten beziehungsweise Daueraufträge entsprechend zu stoppen. Dennoch eingehende Zahlungen werden so schnell wie möglich zurückerstattet. Die Elternbeitrags-Bescheide behalten dennoch ihre Wirksamkeit.


22.04.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Anzahl der Neuinfektionen ist 'verschwindend gering'

Dies ist die wörtliche Darstellung des Kreisgesundheitsamtes zur aktuellen Entwicklung der Fallzahlen der an 'COVID-19' erkrankten Menschen im Rhein-Sieg-Kreis. Dort wurde am Vortag mit vier Fällen der geringste Wert seit acht Wochen registriert. Auch am Dienstag sind nur 14 weitere bestätigte Neuinfektionen erfasst worden. Die Gesamtzahl ist damit auf genau 1.100 gestiegen, die der Verstorbenen auf 34. Akutfälle liegen nur noch 312 vor, weil schon 754 Betroffene die Krankheit überwunden haben.

In Much gab es nur positive Veränderungen verglichen mit dem Vortag. Von 22 bestätigten Infektionen sind nur noch zwei Personen akut erkrankt, 19 bereits wieder genesen, ein Mucher war in München verstorben. - Auch bundesweit setzt sich der Rückgang der Neuinfektionen fort. Die 'Johns Hopkins University' listete nur noch rund 1.250 neue Fälle, gesamt gut 148.000. (cs)


21.04.2020 - Feuerwehr:

Feuerwehr überörtlich in Gummersbach im Einsatz

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Much :  Eine Einheit der Feuerwehr wurde heute gegen 9 Uhr mit dem Schlauchwagen, der für die Wasserversorgung über lange, bis zu zwei Kilometer lange Wegstrecken konzipiert ist, nach Gummersbach (Oberbergischer Kreis) alarmiert. Hier geriet am gestrigen Montag gegen Mittag eine mehrere Hektar umfassende Waldfläche in Brand. Auf Anforderung der dortigen Einsatzleitung unterstützten wir die andauernden Nachlöscharbeiten. Gegen 16 Uhr wurden wir aus dem Einsatz entlassen.

Weiterhin hohe WaldbrandgefahrAktuell gilt für die Waldbrandgefährdung im Rhein-Sieg-Kreis Stufe 4 von 5. Die hohe Gefahr ist auf die anhaltente Trockenheit und die weitgehend ausgebliebenen Niederschläge zurückzuführen. Teils starke Winde, wie auch gestern, tragen zu einer teilweise rasanten Brandausbreitung bei.



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