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Nachrichten - Archiv 2021

11.07.2021 - Vereine, Soziales, Jugend, Technik:

'Stiftung Much' finanzierte drei Tablets fürs Jugendzentrum

Kinder und Jugendliche probieren die gespendeten Tablets aus, beobachtet von Bürgermeister Norbert Büscher und dem Team des 'Juze Much', Julian Strelow, Thomas Scholl und Gilda Beuke (von links nach rechts) - (Foto : 'Stiftung Much')

Eine Information der 'Stiftung Much' :  Marlon will das Wetter digital ermitteln. Er gibt Much ein - es nieselt. Stimmt aber nicht !  Denn in Much scheint die Sonne. Marlon stellt fest :  Er hat das Wetter von Much in England auf dem Tablet ermittelt. Das ist ein erster Lerneffekt für den Jungen :  Much gibt’s offenbar nicht nur im Bergischen !

Marlon, Amina und Felix sind ganz begeistert von diesen neuen Geräten, die da jetzt im Jugendzentrum auf dem Tisch stehen - angeschafft von der Stiftung Much. "Nicht alle Kinder und Jugendlichen können bei der Digitalisierung der Schulen Schritt halten", erklärte Stiftungs-Vorsitzender Hans-Willi Schlimbach bei der Übergabe der drei Tablets. Manche Kinder, das wusste der pensionierte Schulleiter aus Gesprächen, hatten selbst in der Zeit des Homeschoolings nur ihre Handys zur Verfügung, was für den Lernprozess nicht wirklich hilfreich war.

Die Geräte wie auch die aufgespielte Software entsprechen der Geräteausstattung der Mucher Grundschule und der Gesamtschule, damit eine unmittelbare Übertragung der Lernschritte möglich ist und zum Beispiel die Hausaufgabenhilfe effektiv gestaltet werden kann. Die Stiftung hat insgesamt 1.000 Euro für die Anschaffung bereitgestellt.

Bei der Vorstellung der 'iPads' ging es allerdings erst mal nicht ums schulische Lernen :  Neben der digitalen Wetter-Analyse fand Amina eine Klaviertastatur zum Klimpern und Felix suchte nach Informationen, was man für die Ausbildung zum Pferdewirt braucht. "Ich kann mich hier schon mal informieren, welche Führerscheine ich zum Beispiel brauche", sagte er.

Juze-Leiterin Gilda Beuke verwies genau auf diese neue Möglichkeit, sich nun im Internet nach Berufen zu erkundigen und nach möglichen Ausbildungen. Außerdem freute sie sich darauf, mit den Tablets das immer noch laufende Theater-Projekt zu befeuern :  Man kann Szenen aufnehmen und sie mit den Teilnehmern durchgehen. Auch die Theater-AG wird von der Siftung finanziell unterstützt.

Bürgermeister Wolfgang Büscher dankte der Stiftung Much für die neuerliche Unterstützung des Jugendzentrums. Gerade in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe habe die Gemeinde wenig Geld übrig. Daher leiste die Stiftung einen wertvollen Beitrag, um verschiedene Lücken zu schließen, Benachteiligungen zu vermeiden und Talente zu fördern.


09.07.2021 - Polizeimeldungen, Wirtschaft:

Polizei rät : Schützen Sie sich vor Fake-Shops im Internet

Eine Information der Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises :  Die Vorfreude über ein im Internet bestelltes Fahrrad währte nicht lange. Statt eines Rades bekam eine 34-Jährige recht bald Gewissheit, dass sie einem Fake-Shop aufgesessen war und das überwiesene Geld verloren ist. Ende Juni hatte die Nümbrechterin das Rad im Internet bestellt. Nach einer Bestellbestätigung und der Vorabüberweisung passierte aber nichts weiter, so dass sie zum Telefonhörer griff, um sich bei der Firma nach der Lieferung zu erkundigen. Die Rufnummer erwies sich aber als falsch und bei der Recherche nach dem Firmennamen im Internet waren die ersten Treffer Warnhinweise, dass es sich um einen Fake-Shop handelt !

Mit diesem Problem steht die 34-Jährige nicht alleine da - fast täglich gehen in der letzten Zeit Anzeigen von Geschädigten ein, die auf diese Art und Weise um ihr Geld betrogen wurden. Um nicht in die Fänge von Betrügern zu gelangen, sollte man daher beim Einkauf im Internet Vorsicht walten lassen. Besonders günstige Preise oder ein großer Lagerbestand von eigentlich vergriffenen Produkten sind Warnhinweise, die einen misstrauisch werden lassen sollten. Wer ohne eine vorherige Prüfung dort bestellt, geht ein großes Risiko ein.

Die Zeiten, bei denen ein fehlendes Impressum schon schnell klar machte, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, sind zunehmend vorbei. Die Betrüger stellen inzwischen professionell gestaltete Onlineshops ins Netz, die scheinbar auch den gesetzlichen Vorgaben genügen. Doch stimmen Telefon-Nummer und Anschrift überhaupt ?  Gibt es Erfahrungsberichte zu dem Shop ?  Achten sie auch auf die Schreibweise - oft ändern die Betrüger den Namen von seriösen Händlern nur leicht ab. Können Sie bei der Zahlungsabwicklung plötzlich sichere Zahlmethoden nicht mehr auswählen ?

Sobald Sie auch nur geringe Zweifel haben, sollten Sie lieber einen etwas höheren Preis in Kauf nehmen, bei einem seriösen Händler bestellen beziehungsweise im Fachhandel einkaufen. Weitere Tipps zum Nachlesen finden Sie auf unserer Internetseite :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei.nrw/artikel/vorsicht-fake-shops


09.07.2021 - Kreisverwaltung, Landesregierung, Gesundheit:

Ab Montag Impfung ohne Termin im Impfzentrum möglich

Eine Information der Kreisverwaltung :  Mit der Fortschreibung des "Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen COVID-19" vom 4. Dezember 2020 in der Fassung vom 2. Juli 2021 ruft das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) ab Montag, 12. Juli, die "Woche des Impfens" aus. Ziel ist es, der sinkenden Nachfrage nach Impfterminen in den Impfzentren zu begegnen. Das 'MAGS' will die Impfangebote noch niederschwelliger ausrichten, um möglichst viele Menschen zu einer Impfung gegen das Coronavirus zu bewegen.

Ab Montag, 12. Juli, können sich Impfwillige ab 16 Jahren im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der 'Asklepios Klinik' in Sankt Augustin ohne Termin die Erstimpfung verimpfen lassen. "Nehmen Sie dieses Angebot wahr", appelliert Landrat Sebastian Schuster an alle Menschen, die noch nicht gegen Corona geimpft sind. "Nur so können wir dieses Virus bekämpfen und Schritt für Schritt unser normales Leben zurückgewinnen !"

Das Impfzentrum hat von Montag bis Freitagvormittag, 16. Juli, noch genügend Termine für diese "Spontan-Impfungen" frei. Nur Freitagnachmittag, den kompletten Samstag (17.07.) und am Sonntagvormittag (18.07.) sind bereits alle Zeitkontingente ausgeschöpft. Zu diesen Zeiten ist eine Impfung ohne Termin nicht möglich. Verimpft werden ausschließlich mRNA-Impfstoffe, also von 'BioNTech' oder 'Moderna'.

Impfwillige, die ohne Termin zur Erstimpfung zum Impfzentrum nach Sankt Augustin kommen, müssen einen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) mitbringen. Es kann eine Wartezeit von höchstens 30 Minuten geben. Vor Ort wird bei der Anmeldung der Termin für die Zweitimpfung vereinbart.


09.07.2021 - Kreisverwaltung, Wetter, Gesundheit:

Faszinierend und gefährlich - Verhaltenstips bei Gewitter

Eine Information des Amtes für Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung :  In den letzten Wochen gab es im Rhein-Sieg-Kreis immer wieder Unwetterwarnungen. Neben starken Regenfronten fegten auch einige Gewitter über unsere Region hinweg, Wasser und Blitze richteten große Schäden an. Aus diesem Grund möchte das Amt für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises Tipps zum richtigen Verhalten während eines Gewitters geben. Denn trifft ein Blitz einen Menschen, so hat er kaum eine Überlebenschance. Innerhalb von nur 0,02 Sekunden können bis zu 100 Millionen Volt und mehrere 10.000 Ampere auf den Körper einwirken.

"Wenn man im Freien unterwegs ist und von dieser Naturgewalt überrascht wird, sollte man möglichst Abstand von Bäumen halten", rät Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg. "Blitze schlagen gerne in alleinstehende, hohe Bäume ein. Diese Spannung wird dann über den Boden weitergeleitet und das kann tödlich enden. Umso wichtiger ist es, dem Blitz so wenig Angriffsfläche zu bieten wie möglich. "Halten Sie die Beine und Füße eng aneinander und gehen Sie in die Hocke", empfiehlt Dirk Engstenberg.

Anhöhen, Berggipfel und Türme sind unbedingt zu meiden. Wer sich dort bei einem aufziehenden Gewitter bereits befindet, sollte sofort absteigen. Und wer sich im Schwimmbad, See oder Fluss aufhält, sollte das Wasser schnellstmöglich verlassen. Denn Blitze breiten sich im Wasser explosionsartig aus, das kühle Nass wird so zur tödlichen Falle. Dabei kann man sich nicht in Sicherheit wiegen, weil das Donnern nur in der Entfernung zu hören und noch keine Erhellung am Himmel zu sehen ist. Das Gewitter kann trotzdem bereits ganz nah sein. Dieser Trugschluss kostet immer wieder Menschenleben.

"Sollten Sie Zeuge davon werden, wie ein Mensch von einem Blitz getroffen wird, leisten Sie sofort Erste Hilfe und wählen Sie den Notruf", appelliert der Leiter der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises, Ralf Ahr. "Ein Blitzschlag kann zu einem Herz- und Atemstillstand führen, Sofortmaßnahmen sind daher für das Opfer lebenswichtig." Ist die verletzte Person bewusstlos, sollte sie in die stabile Seitenlage gebracht und die Atmung kontrolliert werden. "Wenn eine Herzdruckmassage als Sofortmaßnahme notwendig sein sollte, können die Disponentinnen und Disponenten der Rettungsleitstelle die Ersthelferinnen und Ersthelfer telefonisch dabei anleiten. So wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrückt", so Ralf Ahr.

Am sichersten ist es bei Gewittern in Gebäuden und auch im Auto. Häuser schützen durch ihre Konstruktion vor gefährlichen Überspannungen. Zudem sind öffentliche Gebäude üblicherweise mit Blitzschutzanlagen ausgestattet. Autos schirmen durch ihre Karosserie elektromagnetische Felder ab und wirken so wie ein Faradayscher Käfig. - Aber trotz allem ist Vorsicht geboten :  Baden, Duschen und Telefonieren sollten während des Gewitters vermieden werden. Auch von Metall- und Wasserleitungen sollte man Abstand halten und elektrische Geräte vorsichtshalber vom Strom nehmen. Häufig werden diese bei einem Blitzeinschlag stark beschädigt. Denn es gibt noch viele Häuser, in denen zwar ein Blitzableiter, jedoch kein Fehlerstrom-Schutzschalter - kurz FI-Schalter genannt - verbaut wurde.


09.07.2021 - Vereine, Kindergärten, Umwelt, Kunst:

Stiftung Much ermöglichte eine ungewöhnliche Kunstaktion

Kita-Leiterin Hedi Oettershagen - (Fotos : Kaptein)

Eine Information der 'Stiftung Much' :  Kleinkunst - Kunst von den Kleinsten :  Unter dem Motto "Vom Spielzeug zum Müll zum Kunstwerk" startete die 'Kita Regenbogen' in Marienfeld ein ungewöhnliches Projekt :  Spielzeug, das nicht mehr brauchbar und eigentlich für die Tonne gedacht war, wurde in dem 'Kneipp-Kindergarten' gesammelt und in einer spannenden Aktion unter Regie der Künstlerin Birigt Leinemann in Kunstobjekte verwandelt.

Mit Feuereifer gingen die Kleinen daran, verschiedenste Objekte zu bemalen, zu bekleben, neu auszurichten und zusammenzustellen :  Puppen, Kipplaster und Mini-Helikopter erhielten so eine ganz neue Funktion und Bedeutung und - ein pädagogisch schlauer Effekt :  Die Kinder konnten erleben, dass nicht alles, was als "unbrauchbar" abgestempelt wird, auch zwangsläufig weggeworfen werden muss. Es bedarf der Fantasie und einiger handwerklicher Griffe, um vielleicht doch noch etwas Schönes daraus zu zaubern.

Da die Aktion bei Kindern und Erwachsenen große Begeisterung hervorrief, beschloss das Team um Leiterin Hedi Oettershagen, die Aktion mit einer Ausstellung zu krönen. So wurden die bunten Objekte im Außengelände präsentiert. Möglich wurde die Kunstaktion durch eine Spende der Stiftung Much. Man musste die Vorsitzenden Hans-Willi Schlimbach und Wolfgang Knipp nicht lange vom Sinn der Aktion überzeugen - die Kunstobjekte sprachen in der Tat für sich.


09.07.2021 - Polizeimeldungen:

Polizei warnt : Betrugsversuch zum Nachteil eines Vereins

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Ein Sportverein aus dem Rhein-Sieg-Kreis ist in der vergangenen Woche nur knapp einem Betrug und einem finanziellen Verlust entgangen. Der Kassierer des Vereins erhielt eine E-mail, die augenscheinlich vom Vereinsvorsitzenden stammte. Darin wurde er gebeten, eine beigefügte Rechnung für den Kauf von Trainingsgeräten zu begleichen. Der Kassierer tätigte die Überweisung in Höhe eines vierstelligen Betrages auf ein Konto in den Niederlanden.

In einem späteren Telefonat des Kassierers mit dem Vorsitzenden stellte sich heraus, dass die Mail nicht vom Vorsitzenden stammte und es sich offensichtlich um einen Betrugsversuch handelte. Dem Verein gelang es in Zusammenarbeit mit der Bank, die Überweisung zu stornieren und den Betrag zu retten. Am 06.07. erstattete der Verein Anzeige.

Die hier tätigen Betrüger nutzen eine Masche, die "CEO Fraud" genannt wird. Sie täuschen die Mail-Adresse eines Vorgesetzten oder der Organisationsleitung vor, indem sie diese minimal verändern. Im vorliegenden Fall handelte es sich nur um einen fehlenden Punkt. Die Mail mit einer gefälschten Rechnung und Zahlungsaufforderung geht an eine auszahlende Stelle. Wird der Betrag überwiesen, waren die Betrüger erfolgreich.

Um sich vor dieser Masche zu schützen, empfiehlt die Polizei Vereinen und anderen Organisationen einen weiteren Prüfmechanismus im Kassenwesen einzuführen. Das kann zum Beispiel eine persönliche Rücksprache oder die Anwendung des Sechsaugen-Prinzips sein. Auch die genaue Prüfung der Absenderadresse lässt einen Betrugsversuch erkennen.

Die aktuelle Tat ist im Gebiet der Polizei Rhein-Sieg bislang ein Einzelfall. Gewöhnlich sind eher große Unternehmen betroffen. Dass die Betrüger einen lokalen Verein als Opfer aussuchen, ist bisher nicht aktenkundig geworden. Daher warnt die Polizei vor der Betrugsmasche, um weiteren Fällen vorzubeugen.


08.07.2021 - Wetter:

Unwetterwarnung : heftiger Starkregen und Extremgewitter

Der 'Deutsche Wetterdienst' hat am späten Nachmittag zwei amtliche Unwetter-Warnungen herausgegeben, eine davon bezüglich eines möglichen "heftigen Starkregen"-Ereignisses, die derzeit bis 20 Uhr gültig ist. Eine weitere Unwetter-Warnung gilt einem "extremen Gewitter", diese Warnlage ist zunächst bis 18 Uhr befristet. (cs)


08.07.2021 - Gesundheit:

Corona-Infektionszahlen steigen allmählich wieder an

Die Akutfälle von (erkannten) Corona-Infektionen sind in den Kommunen der Region derzeit so gering wie lange nicht (Much, Ruppichteroth, Troisdorf und Wiehl 0, Neukirchen-Seelscheid 1, Hennef, Lohmar und Overath 2, Nümbrecht 3, Siegburg 5, Rösrath 6). Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Schon seit einer Woche steigen die Fallzahlen bundes-, landes- und kreisweit wieder leicht an. An fünf der letzten sechs Tage lagen die Zahlen der Neuinfektionen bundesweit höher als am jeweils gleichen Wochentag der Vorwoche.

In Deutschland (7-Tages-Inzidenz 5,2) und in Nordrhein-Westfalen (5,7) ist der erfreuliche Abwärtstrend der Infektionszahlen der vergangenen Wochen gestoppt, die Werte wachsen derzeit geringfügig an. Dies gilt gleichsam für den Rhein-Sieg-Kreis, wo die 7-Tages-Inzidenz mit aktuell 4,2 den höchsten Wert seit 14 Tagen erreicht hat. Auch die Reproduktionszahl, die Auskunft über das Infektionsgeschehen gibt, ist mit bundesweit 1,01 (7-Tages-R-Wert) heute wieder über die maßgebliche Schwelle von 1 geklettert, das heißt 100 Infizierte stecken 101 andere Personen an - ein (noch) geringes Wachstum.

Die ab dem morgigen Freitag gültige neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sieht eine weitgehende Aufhebung der derzeitigen Beschränkungen vor (wir berichteten, siehe unten). Allerdings ist eine Rückkehr zu strengeren Regelungen vorgesehen, wenn die 7-Tages-Inzidenz im Kreis an acht aufeinander folgenden Tagen wieder über dem Wert von 10 liegt. Ein solcher Anstieg kann mit Blick auf die nun vorherrschende ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus und in Erwartung von Urlaubs-Rückkehrern aus Hochinzidenz-Gebieten kurzfristig erreicht werden. Die Vorzeichen stehen also leider nicht auf Entspannung. (cs)


07.07.2021 - Landesregierung, Gesundheit, Recht:

Aufhebung zahlreicher Corona-bedingter Einschränkungen

Eine Information der Landesregierung :  Das Land Nordrhein-Westfalen passt die Corona-Schutzverordnung an :  In Regionen mit Inzidenzen von 10 oder weniger werden bestehende Maßnahmen auf das Notwendigste reduziert :

Die Landesregierung passt die Corona-Schutzverordnung mit Gültigkeit ab Freitag, 9. Juli 2021, an. Angesichts landesweit weiterhin niedriger Inzidenzzahlen und der ebenfalls deutlich abnehmenden Zahl schwerer Krankheitsverläufe, erforderlicher Krankenhaus-Einweisungen und Intensiv-Behandlungen wird eine neue "Inzidenzstufe 0" eingeführt. Diese Stufe gilt in Kreisen und kreisfreien Städten, die seit mindestens fünf Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von 10 oder weniger aufweisen, und beinhaltet die Aufhebung eines Großteils der bestehenden Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie.

Sie ermöglicht damit eine weitgehende Normalisierung vieler Lebensbereiche. So entfallen in den Regionen der Inzidenzstufe 0 beispielsweise die Kontakt-Beschränkungen. Auch die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen wird weitgehend nur noch empfohlen. Wenn - wie derzeit - auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt, gilt die Maskenpflicht grundsätzlich nur noch im ÖPNV und im Handel und wird ansonsten auch in Innenbereichen lediglich empfohlen. Die Regelung zur Maskenpflicht in Schulen bleibt von den Änderungen unberührt. In vielen Bereichen kann die Verpflichtung der Kontaktdaten-Erfassung entfallen. Letzteres gilt auch für die Gastronomie.

Die neuen Landesregelungen gelten nur für die Bereiche, die das Land selbst regeln kann. So bleiben weitergehende bundesrechtliche Vorgaben insbesondere des Arbeitsschutzes auch in der neuen Inzidenzstufe 0 bestehen.

Zur Absicherung für den Fall eines Wiederanstiegs der Infektionszahlen durch ansteckendere Virusvarianten oder Reisetätigkeiten greifen bei Inzidenzwerten über 10 weiterhin die bekannten und im wesentlichen unveränderten Regelungen der Inzidenzstufen 1 (7-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35), 2 (über 35 bis 50) und 3 (über 50). Wenn die Inzidenz also am Tag des Inkrafttretens der Änderungen noch keine fünf Tage hintereinander bei höchstens 10 liegt oder wieder über diesen Wert steigt, bleibt es bei den beziehungsweise greifen automatisch (wieder) die bisherigen Schutzmaßnahmen der Inzidenzstufe 1. Auch regelmäßige Testungen aller noch nicht geimpften Personen spielen weiter eine wichtige Rolle, um eine vierte Welle zu verhindern.

Eine neue Regelung zum Testen gibt es angesichts der Virusvarianten gerade im Hinblick auf die nun anstehenden Reise- und Urlaubsaktivitäten :  Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. Krankheit oder Home-Office-Zeiten lösen keine Testpflicht aus.

Die aktualisierte Corona-Schutzverordnung wird um vier Wochen bis einschließlich 5. August 2021 verlängert.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann : "Die neue Corona-Schutzverordnung trägt den nachhaltig positiven Entwicklungen aller relevanten Pandemiezahlen der letzten Wochen Rechnung. Sie bedeutet für viele Lebensbereiche die weitgehende Rückkehr in die Normalität. Wir öffnen aber mit Augenmaß und haben ein Sicherheitsnetz gespannt, auf das wir im Falle steigender Inzidenzen zurückfallen. So können wir schnell auf einen Wiederanstieg der Infektionszahlen reagieren."

Die neue Inzidenzstufe 0 gilt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens 10 liegt. Da in diesem Zahlenbereich dann schon sehr kleine Infektionsausbrüche relevante Schwankungen verursachen können, erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Wert von 10 wieder acht Tage hintereinander überschritten wird.

Wenn aber ein dynamischer Anstieg vorliegt, der nicht lokal begrenzt ist, kann das Gesundheits-Ministerium die Inzidenzstufe auch schon nach drei Tagen des Überschreitens wieder hochstufen und damit die erhöhten Schutzmaßnahmen der Stufe 1 wieder in Kraft setzen.

In der Inzidenzstufe 0 sind ab 9. Juli 2021 auch jene Angebote mit Negativtest und Hygienekonzept zulässig, deren Wiedereröffnung bisher auf den 27. August 2021 festgelegt war (zum Beispiel Diskotheken, Sportveranstaltungen, Volksfeste etc.). Zudem werden die meisten bestehenden Regelungen von verpflichtenden Ge- und Verboten in Empfehlungen umgewandelt oder ganz aufgeboben.

Von dieser grundsätzlichen Öffnung gelten dann nur noch vor allem folgende Ausnahmen :

Maskenpflicht

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 gilt die Maskenpflicht nur noch in Bereichen, auf deren Nutzung auch Personen, die noch kein Impfangebot wahrnehmen konnten, zwingend angewiesen sind, nämlich im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr samt Taxen und Schülerbeförderung, im Einzelhandel sowie in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen. Betreiber anderer Angebote und Einrichtungen können deren Nutzung allerdings weiterhin vom Tragen einer Maske abhängig machen. Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt wie die Erbringer körpernaher Dienstleistungen oder Servicekräfte in der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen oder über einen negativen Testnachweis verfügen.

Erfassung von Kontaktdaten

Die Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten zur Nachverfolgung kann weitgehend entfallen. Ausnahmen gelten nur noch in Beherbergungs-Betrieben, bei außerschulischen Bildungsangeboten und beim Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen in geschlossenen Räumen. Der Betrieb letzterer ist unter dieser Voraussetzung sowie mit einem negativen Test und bei Vorliegen eines genehmigten Hygienekonzeptes ab 9. Juli möglich.

Negativtestnachweis

Weil der Teststrategie gerade bei Angeboten mit vielen Teilnehmenden und einer hohen regionsübergreifenden Mobilität eine wichtige Bedeutung zukommt, sind negative Testnachweise für nicht immunisierte Personen weiterhin erforderlich beim Besuch von Kulturveranstaltungen (alternativ : Sitzordnung mit Mindestabständen oder nach Schachbrettmuster), von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen (alternativ : mit Mindestabständen oder Sitzordnung nach Schachbrettmuster mit höchstens 33 Prozent der Kapazität) und bei der Beherbergung von Gästen aus Regionen mit einer Inzidenz über 10. Auch bei Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche, bei privaten Feiern ohne Mindestabstände und den erst jetzt zulässigen Angeboten wie Sportfesten, Volksfesten und in Diskotheken etc. sind Negativteste für alle nicht geimpften oder genesenen Personen erforderlich.

private Feiern und Volksfeste

Bei privaten Veranstaltungen kann auf Mindestabstände und Maskenpflicht verzichtet werden, wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt und bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden sämtliche nicht immunisierten Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Bei einer landesweiten Inzidenzstufe 0 sind auch Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen wieder möglich, sofern sämtliche teilnehmenden Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Wenn keine Zugangskontrolle erfolgen, müssen Veranstalter verpflichtend stichprobenhafte Kontrollen durchführen und die Besucher über die Notwendigkeit des Negativtests informieren, zum Beispiel über Aushänge.

Großveranstaltungen wie Fußballspiele etc.

In der Corona-Schutzverordnung werden auch die Vereinbarungen der Länder zu Großveranstaltungen im Profifußball etc. umgesetzt :  Auch Großveranstaltungen sind zulässig, ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (inklusive immunisierte Personen) müssen aber alle nicht immunisierten Personen einen Negativtest haben. Zudem ist die Zuschauerzahl auf höchstens 25.000 Personen, maximal aber 50 Prozent der Kapazität, beschränkt, und es muss ein genehmigtes Hygienekonzept geben, das gegebenenfalls auch weitere Beschränkungen (zum Beispiel zum Alkoholausschank etc.) vorsehen muss.


07.07.2021 - Vereine, Soziales, Gesundheit, Kreisverwaltung:

'Johanniter' nehmen Stellung zur Rettungsdienst-Vergabe

Eine Information der 'Johanniter Unfall-Hilfe' :  Anerkannte Hilfsorganisationen fürchten zukünftige Schwächung für den Bevölkerungsschutz :  Aufgrund der auslaufenden Rettungsdienstverträge mit dem Rhein-Sieg-Kreis schrieb dieser sieben Rettungswachen zur neuen Vergabe ab 2022 aus. Mit dem Ergebnis, dass das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter- Unfall-Hilfe ab dem kommenden Jahr in den Gemeinden Ruppichteroth und Much nicht mehr den Rettungsdienst stellen werden.

Das Zuschlagskriterium war offensichtlich das wirtschaftlich günstigste Angebot. Nicht ausreichend gewürdigt wurde damit das seit vielen Jahren bestehende breite ehrenamtliche Angebot, das beide Hilfsorganisationen mitbringen und welches eng mit dem Rettungsdienst verknüpft ist.

Erstmals wird das Hamburger Unternehmen G.A.R.D (gemeinnützige Ambulanz und Rettungsdienst GmbH) im Rhein-Sieg-Kreis neben den anerkannten Hilfsorganisationen Deutsche Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) - die bisher mit der Rettungsdienstleistung hier beauftragt waren - Rettungswachen übernehmen. Möglich macht dies der Erlass des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) von 2019, in dem die Bereichsausnahme neu definiert wurde, sodass keine europaweiten Ausschreibungen mehr nötig sind, sondern beschränkte Ausschreibungen an gemeinnützige Organisationen möglich sind.

Für die beiden anerkannten Hilfsorganisationen stellt die aktuelle Vergabeentscheidung zugunsten eines Unternehmens eine Schwächung des Bevölkerungsschutzes im Kreis dar, da Engagement in diesem wichtigen Bereich aus unserer Sicht nicht ausreichend gewichtet wurde. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg (VerwG HH) ist jedoch auch die Mitwirkung im Katastrophenschutz ein zulässiges Kriterium.

Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sind eng verzahnt

Der Rettungsdienst ist die Speerspitze des Bevölkerungsschutzes und funktioniert nur als nahtloses, stufenlos aufwuchsfähiges System mit der ständigen Verknüpfung zum Ehrenamt als Basis des Bevölkerungsschutzes. Die Vergabe an ein Unternehmen, welches bisher im Kreis weder bekannt noch erkennbar ehrenamtlich verzahnt ist, stellt dieses System infrage und führt keinesfalls zu einer Stärkung. Die bisher im Kreis tätigen und anerkannten Hilfsorganisationen stellen ihre Leistungsfähigkeit seit vielen Jahren für die Bevölkerung spürbar unter Beweis : aktuell zum Beispiel bei Hilfeleistungen nach den Starkregen-Ereignissen oder dem Großbrand im 'Siegwerk'.

Auch in der Pandemie stehen die Hilfsorganisationen als zuverlässiger Partner mit zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und professionellem Equipment bereit, um zu helfen. Das DRK, die JUH und der MHD engagieren sich täglich, zum Beispiel im Impfzentrum oder in den zahlreichen Abstrichzentren. Ehrenamtliche Mitarbeitende stehen bereit, wenn Spitzenzeiten mehr Personal und Material erfordern.

Schwächung im Bevölkerungsschutz befürchtet

Um Ehrenamtlichen im Bevölkerungsschutz ausreichend Erfahrungshintergrund für ihre Tätigkeit zu ermöglichen, bedarf es einer engen Anbindung an den professionellen Rettungsdienst. Durch die Vergabe an einen Anbieter, der weder eine enge regionale Verknüpfung hat noch bisher Engagement in dieser breiten Aufgabe zeigte, werden die vorhandenen Strukturen im Bevölkerungsschutz aus unserer Sicht langfristig geschwächt.

Bleibt zu hoffen, dass sich das in den nächsten Jahren nicht durch ein geringeres Interesse der Ehrenamtlichen im Bevölkerungsschutz in dieser Region bemerkbar machen wird. Denn damit würden in Zukunft auch weniger Kräfte, die gut aufeinander eingespielt waren, zur Verfügung stehen, wenn die nächste Krisensituation ansteht. Vor diesem Hintergrund, zu diesem Zeitpunkt und mit Blick auf die Herausforderungen, denen wir uns in diesem Jahr gestellt haben, ist das durch das Vergabeverfahren gesetzte Signal für uns nicht nachvollziehbar.

Hintergrund zur Thematik :
18. Juni 2021 :  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHamburger Unternehmen übernimmt Rettungswache Much


06.07.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Kurzfristig freie Termine im Sankt Augustiner Impfzentrum

Für diese und die kommende Woche können kurzfristig Termine für das Impfzentrum des Kreises an und in der 'Asklepios'-Kinderklinik in Sankt Augustin vereinbart werden. Die Kreisverwaltung informiert aktuell, daß noch viele Zeitkontingente frei seien. Zum Einsatz kommen ausschließlich die begehrten mRNA-Impfstoffe "Comirnaty" von 'BioNTech / pfizer' und "mRNA-1273" von 'Moderna'.

Impftermine können sowohl über das Buchungsportal der 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' unter der Webadresse  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  als auch telefonisch unter 0800 / 11611701 vereinbart werden. Mitzubringen sind die nach einer Buchung zur Verfügung gestellten, ausgefüllten Unterlagen und ein Ausweis. Ohne vorherige Terminbuchung ist keine Impfung möglich.

Wer einen bereits gebuchten Termin nicht wahrnehmen kann, wird dringend gebeten, diesen rechtzeitig im Online-Buchungssystem beziehungsweise telefonisch zu stornieren. (cs)


06.07.2021 - Recht, Gesundheit, Kreisverwaltung, Politik:

Bezirksregierung bemängelt freihändige Impfterminvergabe

Vor einigen Monaten wurden 200 der damals noch raren Impftermine eher willkürlich über das Büro des Landrats vergeben. Brisant war, daß die notwendigen Impf-IDs, mit denen unmittelbar Termine vereinbart werden konnten, nicht gemäß der damaligen Priorisierung herausgegeben wurden. Vielmehr wurden 200 Personen bedacht, die sich über den Ablauf der Terminorganisation bei der Kreisverwaltung beschwert hatten. Daraufhin wurde dieser Personenkreis in der chronologischen Reihenfolge des Maileingangs bedacht.

Aufgrund einer diesbezüglichen Dienstaufsichtsbeschwerde der SPD-Kreistagsfraktion mußte sich die Bezirksregierung Köln mit dem Vorgang befassen. Diese entschied nach einer Prüfung nun, daß die Form der Terminvergabe "mit den geltenden Vorgaben nicht vereinbar" war. Sie stelle "zudem einen Verstoß gegen den Allgemeinen Gleichheitsgrundsatz dar". Die Bezirksregierung, so heißt es weiter, "wird den Rhein-Sieg-Kreis auf die Verstöße hinweisen und bitten, künftig für eine rechts-/ erlasskonforme Vorgehensweise Sorge zu tragen." (cs)


04.07.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Autofahrer blieb bei Überschlag auf der K 46 unverletzt

Als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der vergangenen Nacht gegen 1.30 Uhr zu einem Unfallort auf der Kreisstraße 46 kamen, erinnerte einiges an ein Ereignis vom 17. Mai. Erneut war ein von Gerlinghausen in Richtung Much fahrendes Auto in Höhe des Abzweigs nach Tillinghausen von der Fahrbahn abgekommen - eine sonst verkehrlich unauffällige Stelle. Ein 'VW Golf' hatte die vom damaligen Unfall noch defekte Leitplanke überwunden und war - rund 150 Meter weiter - nach einem Überschlag am Waldrand neben der Fahrbahn zum Stillstand gekommen.

Der 20-jährige Fahrer hatte ausgesprochenes Glück und konnte dem auf dem Dach liegenden PKW unverletzt entsteigen. Laut Polizei ergab ein vor Ort durchgeführter Test eine Alkoholisierung des jungen Mannes, so daß er die Beamten zur Abgabe einer Blutprobe auf die Wache begleiten mußte.

Da der Motorblock im Verlauf der Unfallfahrt aufgerissen wurde, war das gesamte Öl ausgetreten. Die Feuerwehrleute hatten reichlich Arbeit, da sich die Betriebsstoffe - begünstigt durch die Regennässe - weiträumig auf der Fahrbahn verteilt hatten. Mit einer großen Menge Bindemittel und Handarbeit an den Besen wurde die Gefahr für nachfolgende Verkehrsteilnehmer beseitigt. Bis gegen 2 Uhr mußte die K 46 dafür gesperrt bleiben. (cs)


03.07.2021 - Vermischtes:

Schilderträger animiert Anwohner zu provokanter Frage

Wo an der Landesstraße 189 im Wahnbachtal vormals ein Wegweiser auf den Abzweig zu den Ortsteilen Herchenrath und Steinhaus hinwies, steht heute nur noch ein leerer Schilderträger. Der gelbe Wegweiser ist aus unbekanntem Grund verschwunden. Dies rief nun Anwohner auf den Plan, den aktuellen Zustand zu hinterfragen. Angesichts des leeren Rahmens wurde anstelle des Schildes eine kleine Holzplatte angebracht, auf der provokant zitiert wird : "Ist das Kunst ? Oder kann das weg ?" Vielleicht wird man in absehbarer Zeit aber auch von einem neuen Schild überrascht, das dem Träger wieder einen tieferen Sinn verleiht. (cs)


02.07.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Landesstraße 352 ist wieder durchgängig befahrbar

Die in Much-Wersch beginnende und in Hennef-Allner endende Landesstraße 352 ist nach einjährigen Bauarbeiten auf Hennefer Gebiet am Freitagmittag wieder für den Verkehr freigegeben worden. Unter Vollsperrung war die komplette Fahrbahn auf dem zweieinhalb Kilometer langen Abschnitt zwischen Hennef-Happerschoß und -Allner erneuert und verbreitert worden. (cs)
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterausführlicher Bericht


02.07.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Polizei gibt Tips zum Schutz vor dem Fahrraddiebstahl

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Rhein-Sieg-Kreis sind die Fallzahlen im Bereich des Fahrraddiebstahls seit einigen Jahren auf einem konstant hohen Niveau. So wurden zum Beispiel bis Ende Mai 2021 bereits mehr als 260 Fahrräder gestohlen. Der Schaden beläuft sich dabei auf über 220.000 Euro.

Zur erfolgreichen Bekämpfung des Fahrraddiebstahls hat sich im Juni diesen Jahres die Ermittlungsgruppe "EG Pedale" zusammengefunden, die konzentriert und zentralisiert alle Fahrraddiebstahlsdelikte bearbeitet. Erfahrene Ermittler der Kriminalpolizei wurden zusammengezogen und sollen durch die zentrale Sachbearbeitung Tat- und Täterstrukturen erkennen und konsequent verfolgen. Gute Arbeit hatte die Ermittlungsgruppe bereits im Sommer 2020 geleistet (siehe Meldung vom 14.07.2020). Sie konnten durch ihre intensiven Ermittlungen damals rund jeden fünften Fahrraddiebstahl aufklären.

Neben der kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit spielt die Kriminalprävention bei der Bekämpfung der Fahrraddiebstähle eine zentrale Rolle. Nur durch gut gesicherte Fahrräder lassen sich zumindest Gelegenheitsdiebe effektiv abwehren. Die Polizei rät :

  • Stellen Sie ihr Fahrrad nie unverschlossen ab.
  • Benutzen Sie 'VdS'-zertifizierte Schlösser, die Ihnen fünf bis zehn Prozent des Fahrradpreises wert sein sollten. Werksseitig angebrachte Schlösser sind in aller Regel nicht ausreichend.
  • Schlösser, die lediglich die Räder blockieren, bieten keinen ausreichend Diebstahlsschutz. Nutzen Sie feststehende Gegenstände wie Laternen, Geländer oder Zäune um Ihr Fahrrad daran anzuketten.
  • Informieren Sie sich bei Ihrem Fahrradhändler über zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Spezialverschlüsse für Anbauteile oder die Codierung durch Gravuren oder Aufkleber. Daneben können Fahrräder neuerdings auch mit einem GPS-Sender ausgerüstet werden, im Handel oder im Internet erhalten Sie entsprechende Informationen zu unterschiedlichen Anbietern und Möglichkeiten.

Weitere Informationen zum Schutz vor Fahrrad-Diebstahl erhalten sie auf der Beratungsseite der Polizei  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.url.nrw/SU2020-16 , dort können Sie zum Beispiel den aktuellen Fahrradpass herunterladen oder sich zur kostenlosen Fahrradpass-App der Polizei (iOS / Android) weiterleiten lassen.


30.06.2021 - Polizeimeldungen, Tiere:

Kompletter Bienenstock mit Volk bei Hohr entwendet

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Einem Imker aus Much-Hohr wurde in der Zeit zwischen Sonntag, 20.06., und Montag, 28.06., ein Bienenstock mit Volk entwendet. Der gestohlene Bienenstock stand blickgeschützt auf einer Wiese zwischen der Zeithstraße (B 56) und dem sogenannten Horbach. Wer kann Angaben zu dem Verbleib des Bienenvolkes machen ?  Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413321.


29.06.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Umwelt:

Schutzgebiet Naafbachtal durch Beliebtheit unter Druck

(Fotos : Rhein-Sieg-Kreis)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Idyllisch und gemächlich schlängelt sich der Naafbach, ein Zufluss der Agger, über knapp 23 Kilometer durch die Landschaft. Das naturnahe Mäandern des namensgebenden Flusses und seiner kleineren Nebenflüsse, wie beispielsweise dem Wenigerbach, verschafft dem Naafbachtal seinen ganz besonderen Reiz.

Das ist auch der Grund, weshalb sich das Bachtalsystem mit Feuchtgrünland-Flächen in der Aue, bachbegleitenden Erlen-Auenwäldern und Erlen-Ufergehölzen sowie ausgedehnten Buchenwäldern an den Talhängen bei Erholungssuchenden großer Beliebtheit erfreut. Doch auch hier, wie in vielen anderen Naturschutzgebieten des Kreises, ist das ökologische Gleichgewicht fragil und bedarf der Achtsamkeit von allen Besucherinnen und Besuchern.

Das Naturschutzgebiet Naafbachtal besteht aus Naafbachtal und oberem Naafbachtal. Es erstreckt sich nordöstlich von Lohmar und südlich von Overath. Insgesamt umfasst das Gebiet eine Fläche von etwa 866 Hektar. Der größte Teil ist im kommunalen Raum des Stadtgebietes Lohmar verortet. Kleinere Teilgebiete gehören zu den Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid sowie der Stadt Overath aus dem benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis.

Kleine Teiche, Nasswiesen mit Quellfluren und binsenreiche Feuchtweiden sowie artenreiche, magere Weiden bilden ein abwechslungsreiches Grünland-Mosaik in den Tälern. An den teilweise steilen Hängen nehmen neben den Buchenwäldern, Eichen-Hainbuchenwälder, die häufig aus Niederwäldern hervorgegangen sind, den größten Flächenanteil ein.

Diese Vegetation bietet verschiedenen seltenen Vogelarten wie beispielsweise dem Eisvogel, dem Neuntöter, dem Grauspecht oder dem Rotmilan gute Lebensbedingungen. Der Bach ist Lebensraum für die Groppe und das Bachneunauge sowie Besatzbach im Rahmen des Wiedereinbürgerungs-Programmes für den Lachs.

Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt. Viele kleine Höfe, Weiler und Mühlen sorgen im Naafbachtal für eine beschauliche Atmosphäre. Seit 1982 wurde das Gebiet beidseitig des Naafbachs unter Naturschutz gestellt. Zuvor gab es immer wieder Befürchtungen der Einheimischen, dass eine vormals geplante Trinkwassertalsperre die natürliche Landschaft zerstören könnte. Im Jahr 1999 wurde das Gebiet als Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) ernannt, wodurch der Schutz der dort angesiedelten Arten noch erhöht wurde.

Landschaftsarchitekt Wolfgang Schuth ist in der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises für das Naafbachtal zuständig und muss häufig Fehlverhalten bei Besucherinnen und Besuchern feststellen : "Leider kommt es immer wieder zu Störungen der Flora und Fauna. Wanderinnen und Wanderer, die abseits der Wege gehen, Radfahrerinnen und Radfahrer, die querfeldein fahren, oder Hunde, die nicht angeleint sind, sind eine große Gefahr für viele Tiere. Sie sorgen mitunter dafür, dass die Gelege von Boden- und Gebüschbrütern zerstört werden oder dass Elterntiere ihre Brut ungeschützt zurücklassen. Auch Rehe und Hasen werden aufgescheucht und Kitze und Junghasen werden dadurch leichte Beute für andere Beutegreifer, wie Fuchs oder Marder."

Durch die Kotabsetzung von Hunden und zurückgelassenen Müll wird das Biosystem dauerhaft gestört. Pflanzen werden durch Fußgängerinnen und Fußgänger zertrampelt, Mountainbiker sorgen mit ihren groben Stollenreifen für die Zerstörung artenreicher Vegetationen (zum Beispiel in Glatthaferwiesen, Feucht-/ Nasswiesen und Wäldern). Trampelpfade machen die bodenschützende Pflanzendecke kaputt, dadurch kommt es zur Ausbildung von Erosionsrinnen und Bodenabtrag.

Wolfgang Schuths Appell, sich an die Regeln zu halten, richtet sich an alle Besucherinnen und Besucher des Naafbachtals : "Nur so wird es gelingen, diese einmalige Kulturlandschaft als europäisch bedeutsames Schutzgebiet für Pflanzen und Tiere und zur Erholung des Menschen in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt zu erhalten, um sich daran auch künftig erfreuen zu können. Denken Sie bitte immer dran :  Natur geht vor - unsere Landschaft braucht unseren Schutz !"


25.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Nach Much nun auch drei Nachbarkommunen infektionsfrei

Die Zahlen der Corona-Infektionsfälle sind bundes-, landes- und kreisweit sowie auch lokal weiter rückläufig. So ist die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) in Deutschland auf den Wert von 6,2 gesunken, in Nordrhein-Westfalen liegt er heute bei 6,4, im Kreisgebiet mit 3,7 nochmals deutlich niedriger. Dies läßt sich auch an den Gesamtzahlen ablesen. So werden kreisweit derzeit nur noch 78 Akutfälle verzeichnet, vor einer Woche waren es noch 170, vor einem Monat sogar 787.

23.358 Infektionen wurden bislang im Rhein-Sieg-Kreis erkannt und registriert (3,9 Prozent der Bevölkerung). Die Zahl der Todesfälle durch oder in Kombination mit einer "COVID-19"-Erkrankung nimmt immer noch leicht zu, bislang traf es 543 Personen. Stark zurückgegangen ist die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen (Kontakt-)Personen. Von 1.624 vor einem Monat ist die Zahl auf aktuell 309 gesunken.

Die Gemeinde Much hatte, nachdem am 28. Mai der bislang letzte Infektionsfall verzeichnet wurde, am 10. Juni als erste Kommune des Kreisgebietes einen Wert von null Akutfällen erreicht. Dies ist bis dato der aktuelle Status. So blieb es seither bei einer Gesamtfallzahl von 419, was einem Anteil von 2,9 Prozent der Einwohnerschaft entspricht. Seit dem gestrigen Donnerstag sind nun auch Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth frei von bestätigten Infektionsfällen. Der Nullwert gilt aktuell auch für Engelskirchen, in Wiehl gibt es noch zwei Fälle, in Nümbrecht vier, in Overath sechs. (cs)


24.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Aufhebung der Priorisierung für Termine im Impfzentrum

Anmeldung des Impfzentrums (rechts) und Impf-Leichtbauhalle (links) in Sankt Augustin - (Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreisgesundheitsamtes :  Ab Samstag, 26. Juni, können alle Bürgerinnen und Bürger NRWs ab 16 Jahren einen Impftermin in den Impfzentren vereinbaren. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aktuell bekanntgegeben.

Mit dieser Entscheidung entfällt auch für das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin die momentan noch gültige Priorisierung. Nach einigen Wochen, in denen mangels Impfstoff nur Zweitimpfungen möglich waren, hatte das NRW-Gesundheitsministerium die Impfzentren zuletzt primär nur für Erstimpfungen von Personen über 60 Jahren beziehungsweise Personen mit Vorerkrankungen geöffnet.

"Die Entscheidung des Landes, allen Personen ab 16 Jahren ein Impfangebot zu machen, wird nur dann erfolgreich sein, wenn gleichzeitig auch ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht", betont Landrat Sebastian Schuster. Minister Karl-Josef Laumann hatte in seiner Presserklärung dazu allerdings bereits signalisiert, man öffne die Terminbuchungs-Möglichkeiten für alle, habe aber nach wie vor nicht sofort Impfstoff für alle. "Ich fürchte, dass viele Menschen enttäuscht sein werden, weil sie mit der Öffnung der Impfzentren Hoffnungen verbinden, die sich mit begrenzten Impfstoff-Kontingenten nicht erfüllen lassen."

Nach Information des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) werden die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ab Samstag, 26. Juni, 8 Uhr freigeschaltet. Termine können ausschließlich auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701 der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden.

Das 'MAGS' weist darüber hinaus darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.


24.06.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Autofahrerin krachte in Kreuzkapelle in die Kirchenmauer

(Foto : Kreispolizeibehörde)

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Eine 24-Jährige ist am Mittwochmittag (23.06.) mit ihrem Opel-Kombi in die Mauer vor der 'Sankt Johann Baptist'-Kirche in Much-Kreuzkapelle gefahren. Dabei riss sie rund drei Meter der massiven Bruchsteinmauer ein. Die Fahrerin aus Much blieb nach eigenen Angaben unverletzt.

Die junge Frau war auf der Landesstraße 224 von der Wahnbachtalstraße in Richtung der Landesstraße 352 unterwegs. In einer leichten Rechtskurve kam sie aus bislang ungeklärtem Gründen nach links von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst gegen die Bruchsteinmauer.

Hinweise auf die Einschränkung der Fahrtüchtigkeit der 24-Jährigen durch Alkohol oder Ähnliches ergaben sich nicht. Möglicherweise ist ein Sekundenschlaf für den Unfall verantwortlich. Wegen des Verdachts der Fahrunsicherheit infolge körperlicher Mängel wurde ihr Führerschein von den Beamten sichergestellt. Das Verkehrs-Kommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.


21.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Wieder Erstimpfungs-Buchungen für's Impfzentrum möglich

Eine Information der Kreisverwaltung :  In den Impfzentren können in Kürze wieder Erstimpfungen durchgeführt werden - das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt. "Ich bin sehr froh, dass wir in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin nach der wochenlangen Zwangspause, in der mangels Impfstoff nur Zweitimmunisierungen möglich waren, nun auch wieder Erstimpfungen anbieten können", betont Landrat Sebastian Schuster. "Wie viel Tempo wir aber wirklich machen können, wird davon abhängen, wie viele Impfstoffdosen tatsächlich zur Verfügung stehen."

Ab Mittwoch, 23. Juni, 8 Uhr, werden nach Information des 'MAGS' die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wieder freigeschaltet. Dann können nach dem aktuellen Impferlass des Landes NRW Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Außerdem können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin in den Impfzentrum buchen.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Personengruppen und Anforderungen im Detail :  Wie beim letzten Aufruf seitens des 'MAGS' gilt auch diesmal, dass Personen, die zu den aufgerufenen Gruppen gehören, ihre Impfberechtigung vor Ort im Impfzentrum nachweisen müssen, indem sie beim Termin die erforderlichen Unterlagen vorlegen :

Personen ab 60 Jahren :  Sie müssen ihre Impfberechtigung nur durch einen gültigen Ausweis nachweisen.

Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben :  Sie weisen ihre Impfberechtigung durch eine formlose Bescheinigung ihrer behandelnden Ärztin oder ihres behandelnden Arztes nach. Das Attest muss die Zugehörigkeit der erkrankten Person zur ehemaligen Priorität 2 (hohe Priorität) oder ehemaligen Priorität 3 (erhöhte Priorität) bescheinigen (§ 3 Absatz 1 Nummer 2 beziehungsweise § 4 Absatz 1 Nummer 2 der Corona-Impfverordnung in der Fassung vor dem 1. Juni 2021) oder alternativ bestätigen, dass in sonstiger Weise ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer "SARS-CoV-2"-Infektion besteht. Eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht aufgeführt werden.

Beschäftigte in Krankenhäusern sowie Beschäftigte in (teil)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung :  Sie müssen ihre Impfberechtigung durch eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers nachweisen.

Alle darüber hinaus nötigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die Kassenärztliche Vereinigung bereitgestellt.


21.06.2021 - Polizeimeldungen:

Polizei warnt vor neuem 'Enkeltrick' per Messenger-Dienst

Eine Information der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises :  Bislang riefen Täterinnen und Täter ältere Menschen unter dem Vorwand an, Verwandte oder gute Bekannte zu sein, täuschten einen finanziellen Engpass vor und erschlichen sich auf diese Weise hohe Bargeldbeträge.

Nun gibt es eine neue Variante des Enkeltricks, bei dem die Opfer per 'WhatsApp' von einer unbekannten Nummer kontaktiert werden. In der Regel wird das Opfer mit "Hallo Mama !  Ich habe eine neue Telefonnummer" oder ähnlichem kontaktiert. Die Kontaktaufnahme wird damit begründet, dass zum Beispiel das Handy verloren wurde. Das Opfer wird sodann aufgefordert, die neue Nummer zu speichern und erhält kurze Zeit später die nächste 'WhatsApp'-Nachricht, dass zum Beispiel eine offene Rechnung von mehreren tausend Euro bezahlt werden müsse.

Die oder der vermeintliche Angehörige habe aber aufgrund der Umstände keine Möglichkeit auf Online-Banking zuzugreifen und bittet nun das Opfer, diese Überweisung auf ein von der oder dem vermeintlichen Angehörigen genanntes Konto vorzunehmen, um die behauptete offene Rechnung zu begleichen. Das Geld würde angeblich in wenigen Tagen an das Opfer zurückgezahlt werden, was jedoch nicht geschieht.

Die Polizei gibt hierzu folgende Hinweise :  Gehen Sie auf keinen Fall auf Geldzahlungs-Forderungen über Messenger-Dienste ein. Wenn Sie auf diese Weise von einer oder einem angeblich Bekannten oder Verwandten unter einer fremden Nummer kontaktiert werden, fragen Sie unter den Ihnen zuvor bekannten Erreichbarkeiten persönlich nach, ob tatsächlich die Nummer gewechselt wurde. Nehmen Sie eine fremde Nummer nicht sofort als Kontakt auf.


20.06.2021 - Wetter, Feuerwehr:

Brand und viele gewitterbedingte Einsätze für die Feuerwehr

Es war eine unruhige Nacht für die Feuerwehren der Region. Die Mucher Wehr war dabei besonders betroffen. Nach Beginn der Gewitterfront mit anhaltendem Starkregen ging es für die Einsatzkräfte um 0.30 Uhr mit einem Wassereinbruch in einen Wohnhauskeller in Marienfeld los.

Zehn Minuten später kam es zu einem Brand in Much, der vermutlich durch einen Blitzeinschlag ausgelöst wurde. Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Schmerbachstraße. Das Feuer war im Bereich der Brüstung einer Dachterrasse ausgebrochen. Nachdem die Bewohner das Haus aus Sicherheitsgründen verlassen hatten, gingen die Kräfte von der Drehleiter und der Terrasse selbst gegen die Flammen vor, die zeitweise einen Meter hoch aus dem Zwischenraum zwischen Elementen der Brüstung, einer verkleideten Holzständerwerk-Konstruktion, in den Nachthimmel züngelten. (cs)


20.06.2021 - Freizeit, Sport, Veranstaltungen, Vereine:

Waldfreibad bei hochsommerlicher Hitze für 2021 eröffnet

Die aufgrund der Corona-Einschränkungen verspätete Saisoneröffnung des Waldfreibads haben viele Mucher/innen offenbar sehnsüchtig erwartet. Auch wenn die Besucher-Kapazität noch begrenzt ist, fanden viele den Weg in die vom Ehrenamtler-Team wieder einmal perfekt vorbereitete Anlage am Bockemsweg. Kein Wunder, denn gestern herrschte das beste Freibadwetter - der Sprung ins Kühle Nass brachte die ideale Erfrischung bei rund 35 Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein. Voraussichtlich bis zum 29. August ist das Freibad nun täglich geöffnet, Saisonkarten sind weiterhin vor Ort erhältlich. (cs)



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