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Die vernachlässigte Anlage an der Zufahrt zum Mucher Sportplatz nahe der Bundesstraße 56

'Halfpipe B 56' - Initiative will Mucher Skate-Anlage instand setzen

Es tut sich etwas an der - positiv ausgedrückt - etwas in Vergessenheit geratenen Skate-Anlage an der Zufahrt zum Mucher Sportplatz. Mitauslöser der Aktivitäten war offenbar die Eröffnung eines modernen Skateparks in Lohmar. Schnell fanden sich zahlreiche Gleichgesinnte, um die teils maroden, zu Halfpipes zusammengestellten Aufbauten der alten Anlage nahe der Bundesstraße 56 instandzusetzen.

Innerhalb kurzer Zeit hatte man sich auch mit der Gemeinde als Inhaberin der Gerätschaften abgestimmt. Im aktuellen Haushalt stünden zwar keine Mittel zur Verfügung, man habe aber Unterstützung für das kommende Jahr versprochen. Zudem will der Bauhof unterstützend helfen, sei zugesagt worden, berichten Thomas Friedrich und Roland Beuge, die treibende Kräfte der Initiative sind.

Um die Aufbauten wieder gefahrlos befahrbar zu machen, muß die Beplankung erneuert werden. Die Multiplex-Platten sind teils an den Kanten ausgebrochen oder so verformt, daß man mit den Fingern in entstandenen Spalten hängenbleiben kann - eine latente Gefahr für die Gesundheit der Benutzer. Für die Neuausstattung werden sogenannte Siebdruckplatten im Format 250 x 125 Zentimeter mit 15 Millimeter Stärke benötigt. Es ist jedoch mehr geplant als nur die Aufbauten, die übrigens für den Indoor-Einsatz konzipiert gewesen seien, wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen.

Mobile Curbs auf den Freiflächen zwischen den Halfpipes könnten für zusätzliche Attraktivität sorgen, so die Überlegung. Sogar an Boxen für mitgeführte Gegenstände, die während der sportlichen Betätigung stören würden, wird bereits gedacht. Außerdem könne man Bänke aufstellen und eine Kinderecke einrichten, indem Markierungen wie bei einem Verkehrsübungsplatz auf den Asphalt gezeichnet werden. Für den späteren Verlauf der Arbeiten werden auch begabte Sprayer gesucht, um der Anlage das typische Erscheinungsbild zu geben.

Schon über die Planungen hinaus sind die Vorhaben auf dem benachbarten Vorplatz des Sportplatzes. Hier hat man bereits in Eigeninitiative ein umfunktioniertes hölzernes Haltestellen-Häuschen als Treffpunkt - nicht nur für Skater - aufbereitet. Auf der angrenzenden Rasenfläche ist die Einrichtung eines Grillplatzes vorgesehen. Hierfür wird ein großer Schwenkgrill aus Edelstahl benötigt. Praktische und finanzielle Untersützung zur Umsetzung der Planungen sind willkommen. (cs) 

12. Juni 2018

Marco Kaschig, Christian Aust, Maurice Kaschig und Sven Nicklaus (von links nach rechts) bei ersten Arbeiten auf dem Areal
Das als Treffpunkt vorgesehene Hölzhäuschen glänzt dank Christian Aust, Thomas Friedrich, Janine Berzbach, Roland Beuge und Sascha Jakubowski (von links nach rechts) schon wieder in einem neuen Anstrich
Das für einen öffentlichen Grillplatz vorgesehene Areal

 

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