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Schwerer Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluß im Wahnbachtal

Zunächst war die Feuerwehr am Samstagabend (30.06.) gegen 19.30 Uhr nur zur technischen Hilfe zu einem Verkehrsunfall - ausdrücklich ohne Verletzte - auf der Landesstraße 189 im Wahnbachtal gerufen worden. Erst einige Minuten später erfolgte die Alarmierung, daß eine Person eingeklemmt sei und befreit werden muß. Wie später zu erfahren war, hatte der Autofahrer des betroffenen Fahrzeugs selbst den ersten fälschlichen Notruf abgesetzt. An der Unfallstelle fanden die Wehrleute ein schwer beschädigtes Auto vor, das gegen einen Baum geprallt und quer über die Straße geschleudert war. Ersthelfer hatten sich bis zum Eintreffen der Helfer um die beiden Insassen gekümmert.

Während der Fahrer selbst aus dem Fahrzeug steigen konnte, war ein Junge auf dem Beifahrersitz eingeklemmt und schwer verletzt worden. In Abstimmung mit dem Rettungsdienst entfernten die Feuerwehrleute Türen und B-Säule des Fahrzeugs, um eine patientenschonende Rettung zu ermöglichen. Nach seiner Erstversorgung wurde der Zehnjährige mit dem in Köln stationierten Rettungshubschrauber "Christoph 75", der auf einer kleinen Lichtung neben der Straße gelandet war, zur Uniklinik nach Köln ausgeflogen. Der ebenfalls verletzte Fahrer wurde per Rettungswagen zu einem Krankenhaus gebracht.

Zum Unfallhergang wurde ermittelt, daß ein 'Opel Astra', gesteuert von einem 26-jährigen Hennefer, auf der Fahrt von Neunkirchen-Seelscheid in Richtung Much in Höhe der Ortschaft Bennrath auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und einen der Alleebäume getroffen hatte. Der auf dem Beifahrersitz mitfahrende zehnjährige Neffe des Fahrers war durch die starke Verformung der rechten Fahrbahnseite eingeklemmt worden.

Der Polizei gegenüber gab der Fahrer an, einem auf seiner Spur entgegenkommenden Motorrad ausgewichen zu sein. Die Schilderung wird von der Polizei als "sehr unglaubwürdig" eingestuft. Vielmehr wird von einem alkoholbedingten Fahrfehler ausgegangen, der zum Abkommen von der Straße geführt habe. Ein Atemalkoholtest bei dem 26-jährigen ergab einen Wert von 2 Promille, woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde. Zudem sei der Hennefer nicht im Besitz eines Führerscheins gewesen, so daß ein solcher nicht sichergestellt werden konnte.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro beziffert. Für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn durch die Feuerwehr mußte die Wahnbachtalstraße im Bereich Bennrath für knapp zwei Stunden voll gesperrt bleiben. Seitens der Polizei wurde ein Strafverfahren gegen den Autofahrer eingeleitet. (cs)

01. Juli 2018,
erweitert am
02. Juli 2018


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