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Berufsfeuerwehrtag zum Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

(Fotos : Freiwillige Feuerwehr Much)

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Much :  Das diesjährige Übungsjahr der Jugendfeuerwehr Much neigt sich dem Ende zu. Zum Abschluss fand am vergangenen Wochenende ein besonderes Highlight statt : die 24-Stunden-Übung, auch Berufsfeuerwehrtag genannt. Pünktlich um 10 Uhr traten acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr zum Wachwechsel an. Für die nächsten 24 Stunden hatten sie jetzt die Chance, den Alltag einer Berufsfeuerwehr - mit allem was dazugehört - nachzuerleben.

Nachdem die Fahrzeug-Einteilung erfolgte und die Betten vorbereitet waren, kam die erste Alarmierung. Von der Leitstelle wurde eine verletzte Person nach Dachdeckerarbeiten im Kirchturm der katholischen Kirche gemeldet. Obwohl es sich selbstverständlich nur um eine gestellte Situation mit einer Übungspuppe handelte, gaben die Jungs alles, um die Person zügig aus dem engen Dachbereich zu retten und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Weiter ging es dann mit einem Ausbildungsblock. Die Kinder lernten die verschiedenen Brandklassen, Feuerlöscher und deren Handhabung kennen. Anschließend konnten sie das Gelernte mit speziellen Übungsfeuerlöschen direkt in die Praxis umsetzen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Kameraden der Feuerwehr Ruppichteroth für die Bereitstellung der Feuerlöscher bedanken !

Nach dem Mittagessen folgte eine weitere Alarmierung. In der Grundschule Much führte ein Mülleimerbrand zur Auslösung der Brandmeldeanlage. Dank einer speziellen Laufkarte, die den kürzesten Weg zum betroffenen Klassenraum zeigt, konnte der eingesetzte Angriffstrupp das Feuer schnell löschen, sodass auch dieser Einsatz schnell beendet werden konnte.

Da Berufsfeuerwehrleute sich körperlich fit halten müssen, stand als Nächstes der Dienstsport auf dem Programm. Nachdem die Jungs beim Völkerball gegen die Betreuer ihr Glück versuchten, ging es ins Technik- und Bauernmuseum in Berzbach. Hier konnten wir hautnah erleben, wie schwierig die Wasserversorgung durch Brunnen und Pumpen früher war und wie die Wasserkraft durch Wasserräder genutzt wurde. Nach einer Stärkung im Museum wurden wir zu einem umgestürzten Baum auf einer Straße alarmiert, den wir aber schnell beseitigen konnten.

Gegen 21 Uhr wurden wir dann das letzte Mal für den Tag zu einem Feuer an der Grillhütte 'Fatima-Kapelle' gerufen. Der Feuerschein der brennenden Holzabfälle war bereits auf der Anfahrt zu sehen. Mittels Schnellangriff und zwei weiteren C-Rohren war das Feuer schnell unter Kontrolle. Hier zahlte sich sicherlich auch die gute Übungsbeteiligung während des Jahres aus.

Zurück an der Wache waren die Jungs dann froh, als sie nach dem anstrengenden Tag endlich im Bett lagen. Glücklicherweise blieb die Nacht ruhig, sodass wir erst durch eine Alarmierung um 8 Uhr geweckt wurden. Ein Anrufer meldete eine Ölspur auf dem Rewe-Parkplatz, die es zu beseitigen galt. Natürlich war auch dieser "Einsatz" - wie alle anderen - gestellt und von den Betreuern vorbereitet. Nach dem anschließenden gemeinsamen Frühstück endete die Schicht um 10 Uhr.

Für die Kinder, aber auch uns Betreuer war die 24-Stunden-Übung ein voller Erfolg. Dank der hochmotivierten Jungs hatten wir alle super viel Spaß. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Unterstützern bedanken, ohne die solche Aktionen nicht möglich wären.

Mit der 24-Stunden-Übung endete unser Übungsjahr. Neben den elf Übungen fanden drei Sonderübungen für den Leistungsnachweis statt, den wir im Juni mit Bravour bestanden. Außerdem kontrollierten wir an vier Tagen die Hydranten im Gemeindegebiet. Traditionell kümmerten wir uns außerdem um das Osterfeuer, das Martinsfeuer steht für dieses Jahr noch auf dem Programm. Nach der Winterpause startet das neue Übungsjahr voraussichtlich im März. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren können sich gerne bei Arno Kleff unter Telefon 0175 / 3233247 melden.

 

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26. Oktober 2018


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