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(Fotos : Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises)

IT-Kurse für Kinder und Jugendliche im 'JuZe Much'

Eine Information der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises :  Programmieren lernen im "Roberta Coding Hub" :  Bereits Schülerinnen und Schüler können einen "EV3"-Roboter von "LEGO Mindstorms" oder einen Mikrocontroller "Calliope mini" so programmieren, dass diese Geräte bestimmte Aktionen durchführen. Die Technik wurde entwickelt, um die Grundlagen professionellen Computer-Programmierens spielerisch zu erlernen, eine intuitive graphische Programmiersprache ermöglicht schnelle Erfolge und weckt die Neugier auf mehr.

Der Rhein-Sieg-Kreis hat in Kooperation mit dem 'Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme' (IAIS) einen "Roberta Coding Hub" eingerichtet, der jetzt im Jugendzentrum (JuZe) Much eröffnet wurde. In diesem Programmier-Zentrum gibt es fortlaufend kostenlose Kurse à 1,5 Stunden für mindestens jeweils zehn Kinder und Jugendliche. Dazu hat die Einrichtung die erforderlichen Geräte (EV3-Roboter, Mikrocontroller Calliope mini) und einige Laptops erhalten.

"Der Rhein-Sieg-Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Begeisterung für Naturwissenschaften voranzubringen", sagte Hans Clasen, der Leiter des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises bei der Eröffnung. "Mit den Programmierkursen in Kooperation mit dem 'Fraunhofer Institut' haben wir eine weitere Möglichkeit geschaffen, dass das bei Kindern und Jugendlichen auch ankommt."

Gilda Wex-Beuke, die Leiterin des Jugendzentrums Much, freut sich über das neue Angebot : "Das ist für uns auch eine große Chance, mit weiteren Bildungspartnern zu kooperieren und als Multiplikatoren zu agieren. Das ist ein Projekt, bei dem man voneinander lernt - Kinder und Jugendliche genauso, wie Erwachsene."

Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen unterrichten die zukünftigen IT-Fachleute. Diese "Roberta-Teacher" verfügen neben Programmier-Kenntnissen auch über didaktische Kompetenzen im Umgang mit den "LEGO Mindstorms" oder den "Calliope minis". Ziel des "Coding Hubs" ist es, technische und fachliche Hürden für den Nachwuchs abzubauen,ß und Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule einen spannenden Einstieg ins Programmieren anzubieten, der auch noch Spaß macht !

Das kann Teilnehmer Philipp bestätigen : "Wenn es mal nicht richtig läuft, geht ja nichts kaputt. Dann muss man überlegen, welchen Befehl man noch programmieren muss." Auch Teilnehmerin Ronja ist mit Begeisterung dabei : "Ich habe in der Schule schon meinen Freundinnen vom Workshop erzählt und hoffe, dass sich noch weitere Mädchen anmelden."

Das Regionale Bildungsbüro mit seinem "zdi-Netzwerk" : "MINT" im Rhein-Sieg-Kreis begleitet und unterstützt die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit bei der Umsetzung. Neben dem 'JuZe Much' wird ab Ende Mai ein weiterer Standort im Offenen Treff Swisttal angeboten.

Der "Open Roberta Coding Hub" ist Teil der 'Fraunhofer'-Initiative "Roberta - Lernen mit Robotern", die seit 2002 digitale Bildung in Deutschland und international fördert. In gendergerechten Roboter- und Programmier-Kursen hat die Initiative bereits mehr als 450.000 Kinder und Jugendliche ab acht Jahren für Technik und Naturwissenschaften begeistert.

Neben der Ausbildung von Lehrkräften bietet das 'Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme' (IAIS) mit dem "Open Roberta Lab" eine eigene Open-Source-Programmierplattform an, auf der pro Monat bis zu 30.000 Nutzerinnen und Nutzer, vom Neuling bis zum Profi, spielerisch Roboter programmieren können. Die "Coding Hubs" richtet das 'Fraunhofer IAIS' mit Unterstützung der 'Google-Zukunftswerkstatt' an außerschulischen Institutionen deutschlandweit ein. Bis Ende 2020 werden rund 30 Hubs in unterschiedlichen Städten aufgebaut.

'zdi' steht für die Landesinitiative "Zukunft durch Innovation". Das 'zdi-Netzwerk' wird in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises kreisweit ausgebaut. Zu den verschiedenen Kooperationspartnern gehören insbesondere Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Schule und Hochschule, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die 'Agentur für Arbeit'.

Die Koordination des Netzwerkaufbaus übernimmt das Regionale Bildungsbüro im Amt für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises unter Leitung von Gabriele Paar. Weitere Informationen sind im Internet zu finden :
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mint-rhein-sieg.de
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.zdi-portal.de/zukunft-gestalten-im-rhein-sieg-kreis
Kontakt per Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailzdi(at)rhein-sieg-kreis.de

 

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20. Mai 2019


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