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Derzeit säumen Mauern die beiden kleinen Plätze vor den Geldinstituten (links im Vorder- und Hintergrund)

Umgestaltung der beiden Plätze im 'Bankenviertel' geplant

Der Kirchplatz steht derzeit im Fokus der Mucher Verwaltung, Politik und Bevölkerung. Die aktuell umstrittene Planung, die zu einem Gesamtkonzept für die Hauptstraße und das historische Ortszentrum (mit Kirch- und Lindenstraße) gehört, ist dabei schon über den Bereich des Kirchplatzes hinaus fortgesetzt worden. Bei der Informations-Veranstaltung der Gemeinde am Donnerstag der Vorwoche (23.01.) wurde eine Planzeichnung projiziert und auch ausgehangen, die bereits einen neuen Stand zeigt. Zur Sprache gekommen sind die Änderungen jedoch nicht.

Im Gegensatz zu der der Politik im September 2019 vorgestellten und vor kurzem auch der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Planung werden weitere Änderungen deutlich. Nach dieser jüngsten bekannten Planzeichnung vom Dezember 2019 sollen neben der langen Mauer zwischen Fahrbahn und Gehweg auf der Seite des Kirchplatzes auch die beiden Mauern auf der Nordseite der Hauptstraße abgetragen werden, die den Platz vor der 'Kreissparkasse' und den Raiffeisenplatz vor der 'VR-Bank' von der Bundesstraße 56 abschirmen.

Der Zebrastreifen der Hauptstraße wird demnach auf sieben Meter verbreitert und weiter nach Osten, bis unmittelbar an die Einmündung der Dr.-Wirtz-Straße verlegt. Damit führt er genau auf die gegenüber geplante Freitreppe zum Kirchplatz zu.

Ein Bus der Linie 576 macht Pause an der Haltestelle "Much Kirche"

Darüber hinaus soll die an den Raiffeisenplatz angrenzende Busbucht der Haltestelle "Much Kirche" (Linien SB 56, 319, 577 und Anruf-Sammel-Taxi) vor dem Garten des Pfarrbüros völlig entfallen. Busse sollen nach dieser Planzeichnung zukünftig auf der an dieser Stelle 6,64 Meter breiten Straße halten, eine Zickzack-Fahrbahn-Markierung legt den neuen Bushalt in gleicher Höhe der Hauptstraße fest. Der um die bisherige Haltebucht verbreiterte Gehweg soll mit taktilen Leitelementen für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet werden.

Wenn dort stehende Busse die Warnblinkanlage einschalten, dürfte der nachfolgende Verkehr das Hindernis nur im Schrittempo (maximal 7 km/h) umfahren. Dies ist an dieser Stelle aber problematisch, weil der Gegenverkehr durch die Kurvenlage und eine - ebenfalls neu - gegenüber eingeplante Hecke (anstelle der heutigen Mauer) schlecht einsichtig ist. Auch der Gegenverkehr darf einen linksseitig mit Warnblinkanlage stehenden Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit passieren. Zudem wird nicht berücksichtigt, daß die Haltebucht heute auch als Wartebereich für Busse vor der Rückfahrt nach Siegburg dient.

Ob diese Umgestaltung nach den zu erwartenden Änderungen der Planung im Bereich des Kirchplatzes noch zum Tragen kommt, ist aber unklar. (cs)

02. Februar 2020

Die Bushaltestelle "Much Kirche" an der Hauptstraße gegenüber des Kirchplatzes

 

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