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'Kirchplatz Much gemeinsam umgestalten'

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Gemeindeverwaltung, politische Fraktionen, Bürgerinitiative und Kirche trafen sich am 30. Januar 2020 zu einem Abstimmungsgespräch im Rathaus. Bürgermeister Norbert Büscher hatte auf Anregung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zu einem Sondierungsgespräch ins Rathaus Much eingeladen. Es wurde über den weiteren Zeitplan gesprochen.

In der Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses am 25.03.2020 soll die überarbeitete Planung gemeinsam mit der Bürgerinitiative, Kirche, Politik und Verwaltung besprochen werden. Der Ausschuss wird dann eine Empfehlung an den Gemeinderat aussprechen. In der Ratssitzung am 29.04.2020 soll dann die endgültige Entscheidung über die Umgestaltung getroffen werden. Dieser Beschluss ist dann die Grundlage für eine anschließende Ausschreibung.

Gemeinsam wurden Vorschläge für eine Änderung der Planung erarbeitet. Auf dieser Grundlage wird das Planungsbüro MWM aus Aachen jetzt eine Überarbeitung vornehmen. Ein wichtiges Thema ist noch aus den Gesprächen mit der Bevölkerung dazugekommen :  Die Einrichtung einer barrierefreien öffentlichen Toilette im Ortskern Much. Auch diesem Thema werden wir uns gerne annehmen.

Weitere Informationen können dem nachfolgendem Protokoll entnommen werden.

Much, den 01.02.2020

Norbert Büscher
Bürgermeister

Protokoll

Besprechung einberufen durch
Bürgermeister Norbert Büscher

Art der Besprechung :
Abstimmungsgespräch Umgestaltung Kirchplatz Much

Datum :
30.01.2020, 19.00 - 21.40 Uhr

Moderator / Protokollführer :
Bürgermeister Norbert Büscher

Teilnehmer :
Kerstin Zeilinger, Fachbereichsleiterin 2, Gemeinde Much
Thomas Diez, Bürgerinitiative

Birgitt Kreitz-Henn, Bürgerinitiatvie

Ludger Hense, Kirchenvorstand Katholische Kirche Much
Gabi Fischer, Kirchenvorstand Katholische Kirche Much
Peter Steimel, CDU
Carsten Richter, CDU

Michael Klement, SPD
Michael Tampier, SPD
Walfried Stöcker, Bündnis 90 / Grüne
Sabine Müller, Bündnis 90 / Grüne
Werner Michels, FDP
 

Top 1- Zeitlicher Ablauf
 

Diskussion

Änderungen an der Umgestaltung sollen im Rahmen einer Planungs- und Verkehrsausschuss-Sitzung mit der Bürgerinitiative, der Kirche, Politik und Verwaltung beraten werden. Hierzu gibt es zwei Alternativen : A) Unterbrechung der Sitzung, B) Beratung unmittelbar vor der Sitzung.

To-Do

25.03.2020, Planungs- und Verkehrsausschuss-Sitzung, Aula Schulzentrum Much, Empfehlung der Umplanung an den Gemeinderat

29.04.2020, Gemeinderat, Entscheidung über die Umplanung, Grundlage für die Ausschreibung der Maßnahme
 

Top 2 - Besichtigung
 

Diskussion

Bezüglich der Materialauswahl, der Pflasterung und des Mobiliars auf dem Kirchplatz soll eine Besichtigung stattfinden. Teilnehmer : Politik, Verwaltung, Bürgerinitiative, Kirche

To-Do

Termin planen, Teilnehmer einladen, Besichtigungsorte festlegen, Bus buchen
 

Top 3 - Inhaltliche Diskussion Umgestaltung Kirchgarten
 

Diskussion

Die Treppe an der Ecke Kirchstraße / Hauptstraße soll entfallen.

Kein Rückbau der vorhandenen Treppe an der Kirchstraße. Die Realisierung des unteren umlaufenden Weges wird im Rahmen der Kostenkalkulation erneut zu diskutieren sein. Die vorhandenen Bäume werden im Plan wieder dargestellt. Nur die Bäume, die im Wegebereich stehen, werden als entfernt dargestellt.

To-Do

Planerische Darstellung durch das Planungsbüro MWM
 

Top 4 - Inhaltliche Diskussion Freitreppe an der Hauptstraße
 

Diskussion

Der Treppenaufgang und die Öffnung des Kirchplatzes sollen maximal auf einer Breite von 9 Metern erfolgen. Herr Diez merkt an, dass die Treppenbreite von 9 Metern zu minimieren ist. Bezugspunkt ist der verbreiterte Zebrastreifen. Die Vormauer als Abgrenzung zur Straße soll erhalten bleiben. Keine Abgrenzung durch ein Beet. Die alte Mauer zum Kirchplatz soll so weit wie möglich erhalten bleiben. Die Barrierefreiheit wird durch eine Rampe dargestellt. Hierzu sollen zwei Varianten erarbeitet werden : A) Rampe in einer Länge, B) gegenläufige Rampe (ähnlich Ausführung Jugendzentrum). Außerdem soll geprüft werden, ob ein Aufzug eine Alternative zur Rampe sein kann.

To-Do

Planerische Darstellung MWM, Kostenaussage zu den einzelnen Varianten
 

Top 5 - Inhaltliche Diskussion Kirchplatz
 

Diskussion

Das vorhandene Grauwacke-Pflaster ist nicht barrierefrei. Die Bezirksregierung Köln legt im Rahmen Förderbedingungen Wert auf die Barrierefreiheit. Wenn nur die Laufwege barrierefrei gestaltet werden, kann es bei Veranstaltungen auf dem Kirchplatz dazu kommen, dass die Wege zugestellt sind. Damit wäre der Platz nicht barrierefrei. Vorhandenes, noch verwendbares Grauwacke-Pflaster könnte für Randbereiche zu den Häusern, der Kirche und der Pflasterrinnen verwendet werden. Die restliche Fläche soll mit barrierefreiem Natursteinpflaster geplant werden. Alternativ sollen die Laufwege entlang der Häuser zur Kirche und Rampe mit barrierefreiem Betonsteinpflaster geplant werden. Die bisher zu fällenden Bäumen sollen wieder in den Plan aufgenommen werden.

Kostenschätzung MWM :  Betonstein 25 Euro / , verlegen 35 Euro /  = 60 Euro x 2.100  = 126.000 Euro - neues barrierefreies Natursteinpflaster 135 Euro / , verlegen 45 Euro /  = 180 Euro x 2.100  = 378.000 Euro

To-Do

Planerische Darstellung MWM, Kostenaussage zu den einzelnen Varianten
 

Top 6 - Turmprüfung
 

Diskussion

Die Kirche hat Unterlagen über die Prüfung im Jahre 1995 zur Verfügung gestellt. Der beauftragte Statiker prüft anhand der Unterlagen den Baugrund und die Standfestigkeit des Turms.

To-Do

Prüfung durch den Statiker
 

Top 7 - Inhaltliche Diskussion Bäume im Bereich der Treppenanlage
 

Diskussion

Die Bürgerinitiative hat Herrn Thomas Muchow gebeten, die Bäume auf dem Kirchplatz auf Vitalität zu prüfen. Der Umweltbeauftragte Josef Freiburg wird auch eine Stellungnahme erstellen. Eine Fällung der Bäume kann nur bis Ende Februar 2020 erfolgen. Danach kann eine Fällung erst wieder im Oktober erfolgen. Das wäre aber zu spät. Damit würden die Fördergelder gefährdet. Ab dem 1.3. ist eine Fällung nur ausnahmsweise zulässig. Hierzu bedarf es einer artenschutzrechtlichen Prüfung und einer Ausnahmegenehmigung durch die Natur- und Landschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises. Zu fällende Bäume werden entsprechend ersetzt. Eine gemeinsame Entscheidung über die zu fällenden Bäume müsste gemeinsam getroffen werden. Die Bevölkerung ist frühzeitig zu informieren.

To-Do

Verwaltung spricht mit der Natur- und Landschaftsbehörde, inwieweit eine Fällung auch nach dem 29.2.2020 möglich ist. Bis zur PVA-Sitzung ist bekannt, wie weit die Rampe geht, um dann festzulegen, welche Bäume gefällt werden müssen.

Stellungnahme durch den Umweltbeauftragten der Gemeinde Much
 

Top 8 - Barrierefreie Toilette
 

Diskussion

Eine barrierefreie Toilette wird als absolut dringlich gesehen. Es wurden mehrere Standorte diskutiert. Zwei Standorte sollen geprüft werden. A) Platz vor der VR-Bank (rechte Seite vor der Bank, bisher Bänke), B) Ley-Gebäude (ehemaliges Tourismusbüro), Gebäude steht zum Verkauf.

To-Do

Kostenermittlung und Verfügbarkeit des Gebäudes
 

Top 9 - weiteres Vorgehen
 

Diskussion

Enge Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln, um die Förderung des Projektes nicht zu gefährden. Information der Bevölkerung zum weiteren Ablauf

To-Do

Verwaltung spricht mit der Bezirksregierung.
 
 

Much, den 03.02.2020

gezeichnet
Norbert Büscher
Bürgermeister

 

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02. November 2019


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