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Die Unfallstelle lag unmittelbar hinter einer Baum- und Strauchreihe neben der Kreisstraße 35

69-Jähriger fand bei Oberdreisbach tragischen Tod unter Traktor

Bei einem Arbeitsunfall ist am gestrigen Nachmittag ein Mann auf einer Wiese unmittelbar nördlich von Oberdreisbach ums Leben gekommen. Dort war er damit beschäftigt, mit Hilfe eines älteren Traktormodells den Randstreifen der Wiesenfläche zu mulchen. Im Verlaufe dieser Tätigkeit, so erste Vermutungen, sei er von einem der Hinterreifen des Traktors überrollt und in der Folge mit den Beinen unter das Arbeitsgerät geraten. Nach ersten Erkenntnissen ist er an den Folgen der mechanischen Einwirkungen verstorben.

Wann genau sich das tragische Geschehen nur zehn Meter abseits der Kreisstraße 35, aber durch einen Baum- und Strauch-Riegel von dort aus nicht einsehbar, zugetragen hat, ist bislang nicht bekannt. Zuletzt gesehen worden sei der 69-Jährige gegen 16.30 Uhr, war zu erfahren. Aufgefunden wurde er gegen 20.15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt soll der Tod schon vor längerer Zeit eingetreten sein.

Der alarmierte Rettungsdienst konnte offenbar sofort feststellen, daß jegliche Hilfe zu spät kam. Kurz später stieß ein aus Troisdorf herbeigeeilter Notarzt hinzu. Auch die Freiwillige Feuerwehr war zeitgleich alarmiert worden, weil der Mann noch eingeklemmt unterhalb des Anbaugerätes am Heck des historischen Traktors des Herstellers 'MWM' aufgefunden worden war. Rettungsmaßnahmen durch technische Hilfeleistung waren jedoch leider nicht mehr notwendig.

Zur weiteren Klärung des genauen Geschehens und der Todesursache wurde die Kriminalpolizei angefordert. Diese zog noch in der Nacht zwei Gutachter der 'DEKRA' hinzu, um eine detaillierte technische Untersuchung des Traktors durchzuführen, bevor eventuelle Spuren durch ein Bewegen und den Abtransport der Landmaschine hätten vernichtet werden können. Die Ermittlungen vor Ort dauerten bis gegen 3 Uhr an.

Inwieweit das Geschehen im Detail geklärt werden konnte, ist noch nicht bekannt. Die Spuren zeigten, daß bislang nur gut 50 Meter am äußersten Rand der Wiese unmittelbar neben den Sträuchern am Straßenrand bearbeitet worden waren. Hier aber hängen die Äste der Bäume teils so tief, daß die Landmaschine, die keine Fahrerkabine besitzt, nur knapp darunter hindurch passte. Eventuell ist der 69-Jährige vom Traktor gestürzt, als er sich bei der Fahrt unter den Ästen wegduckte. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls gar nicht auf dem Traktor saß.

Daraus resultiert eine Theorie, daß der Mann sich neben dem Traktor befunden haben könnte. Das Fahrzeug hatte an der Unfallstelle einen abrupten 90 Grad-Bogen nach rechts gefahren, eventuell aufgrund eines natürlichen Hindernisses im Boden am Rand des Grünstreifens. Bei der Auffindesituation soll der Motor nicht in Betrieb gewesen sein. An mangelndem Kraftstoff durch langen Leerlauf lag dies nicht, wie später festgestellt werden konnte. Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben vielleicht Genaueres. (cs)
 

03. Juni 2020

(Hinweis :  Alle Kamerapositionen wurden zuvor mit Einsatzkräften von Feuerwehr oder Polizei abgesprochen.)

 

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