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Unbekannte zerstörten Fenster der 'Fatima-Kapelle' durch Steinwurf

Die 'Fatima-Kapelle' im Herbstwald

Die 1954 zum Dank für heimgekehrte Kriegsteilnehmer und die Verschonung des Ortes beim Vormarsch US-amerikanischer Truppen im Jahre 1945 errichtete 'Fatima-Kapelle' am nördlichen Rand des Hauptortes Much ist Anfang dieser Woche erneut zum Zielobjekt einer Sachbeschädigung geworden.

Das mittlere der drei Fenster auf der dem Ort abgewandten Nordseite der Kapelle wurde - laut Polizei durch einen Steinwurf - traktiert. Der oder die Täter hatten demnach einen Stein aus der Pflasterfläche um die Kapelle gelöst und das Fenster eingeworfen. Dabei wurden die äußere Scheibe und einzelne der farbigen Glaseinsätze der inneren Bleiverglasung zerstört, deren Metallstreben wurden stark verformt.

Das zerstörte Fenster auf der Nordseite der Kapelle (Mitte)

Der Sachschaden belaufe sich nach Angaben der ehrenamtlichen Kapellen-Freunde, die sich stetig um den Erhalt des Gebäudes und die Sauberkeit des Umfelds kümmern, auf circa 1.500 Euro. Der Tatzeitraum kann auf die Spanne zwischen dem Verschließen des Gebäudes am Montag (23.11.) um 17 Uhr und dem Wiederaufsperren am Dienstag (24.11.) um 9 Uhr eingegrenzt werden.

Die Polizei ermittelt wegen des Tatbestands der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat selbst machen können oder Kenntnisse erlangt haben, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, die zuständige Polizeiwache in Eitorf unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413421 zu verständigen. (cs)

Innenansicht des zerstörten Fensters, die verformten Verstrebungen der Bleiverglasung und die geborstenen, teils farbigen Glaseinsätze sind erkennbar

 

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Ältere Meldungen und Berichte zum Thema :
 

19. August 2011 :

Kupferdiebe beschädigten das Dach der 'Fatima-Kapelle'

(Foto : privat / Gemeinde Much)

Die gestiegenen Rohstoffpreise für Metalle aller Art wecken schon seit längerer Zeit Begehrlichkeiten - immer wieder werden die Materialien entwendet, um sie zu Geld zu machen. Ob Kanaldeckel wie bereits in Much, Brückengländer wie in Siegburg, Metalle aus Rohbauten oder Kabel von Bahnanlagen wie vor kurzem in Troisdorf, Metalldiebe schrecken vor nichts mehr zurück. Besonderes Interesse finden dabei auch die oftmals aus Kupfer gefertigten Fallrohre und Dachrinnen von Kirchen und Kapellen.

Auf das begehrte, weil teure Kupfer hatten es auch die Täter abgesehen, die sich am vergangenen Wochenende an der 'Fatima-Kapelle' im Norden Muchs zu schaffen gemacht haben. Zwischen Samstag (13.08.), 19.30 Uhr, und Sonntag (14.08.), 08.30 Uhr, versuchten sie, die Kupferverkleidung des Dach des kleinen Gotteshauses zu demontieren. Entweder schafften sie es nicht, die ineinander verhakten Dachteile zu lösen, oder wurden bei ihren Handlungen gestört, so daß kein Material fortgeschafft wurde. Das Dach auf der der Kreisstraße abgewandten Rückseite der Kapelle wurde jedoch schwer beschädigt und muß teilweise erneuert werden.

Der Vorfall stellt einen erneuten Fall von Vandalismus an den von Ehrenamtlern gepflegten Kulturdenkmälern im Gemeindegebiet dar. Erst vor wenigen Wochen waren zwei vor kurzem restaurierte Wegekreuze an der B 56 teilweise zerstört worden (wir berichteten). In diesem Fall wurde eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, ausgesetzt. Auch bei dem aktuellen Diebstahlsversuch wird um Hinweise über verdächtige Beobachtungen oder anderweitige Kenntnis der Verantwortlichen gebeten, die vertraulich behandelt werden. Zuständig ist die Polizeiwache in Eitorf, Telefon 02243 / 940. (cs)

 

21. Mai 2010 :

Zwei Mucher Kapellen von Metalldieben heimgesucht

Der entwendete Wetterhahn der 'Hohrer Kapelle' (Archivfoto)

Schon oftmals war in der Vergangenheit Vandalismus an den Kapellen im Mucher Gemeindegebiet zu beklagen. In den beiden zurückliegenden Wochen waren nun Metalldiebe aktiv, die für Sachschäden an der 'Hohrer Kapelle' und der 'Fatima-Kapelle' verantwortlich sind. So wurde am Freitag, dem 14. Mai, festgestellt, daß versucht worden war, die Dachrinnen der 1665 nach einer Pestepidemie errichteten Kapelle "Maria in der Not" zu Ehren des Heiligen Rochus am Kapellenweg bei Hohr zu entfernen, was offenbar nicht gelungen war.

Einen Tag später, am Samstag, dem 15. Mai, waren Unbekannte bei einem vergleichbaren Vorhaben an der nach dem zweiten Weltkrieg erbauten 'Fatima-Kapelle' nahe der Kreisstraße 46 "erfolgreich". Hier mußte der Diebstahl der kupfernen Dachrinnen von insgesamt sieben Meter Länge konstatiert werden. Neben dem Beutewert von rund 1.000 Euro entstand zusätzlicher Sachschaden von 400 Euro. Der Tatzeitpunkt läßt sich auf den Zeitraum von Freitag, 20 Uhr, bis Samstag, 8 Uhr, eingrenzen.

Doch auch die 'Hohrer Kapelle' blieb nicht unverschont. Am Mittwoch dieser Woche, dem 19. Mai, fehlten auch hier Gebäudeteile. So wurden die Fallrohre der Dachrinnen abmontiert. Besonders ins Gewicht fällt jedoch der Verlust des alten eisernen Wetterhahns der Kapelle, der teilweise vergoldet war. Der Sachwert der entwendeten Metallteile wird auf rund 600 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise auf die jeweiligen Täter nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413121 entgegen. (cs)

 

10. April 2007 :

'Fatima-Kapelle' mehrfach Opfer von Vandalismus

Die Anlage der Fatima-Kapelle nordöstlich von Much

Teilweise wiederhergerichtet wurde der Vorplatz und das Innere der Fatima-Kapelle, nachdem die Anlage am 2. April (Palmsonntag) von Vandalen heimgesucht wurde. Die noch unbekannten Täter zertrümmerten an diesem Tag die Rücklehnen der Sitzbänke und das Vogelhaus vor der Kapelle. Im Innenraum spritzten sie das flüssige Kerzenwachs der weißen und roten Öllichter gegen die zum Schutz der Madonna angebrachte Scheibe und die Wände. Am Folgetag wurde die Kapelle nochmals verunreinigt.

Die Kapellenfreunde bitten, vorläufig auf das Aufstellen von Öllichtern zu verzichten, um weiteren Verschmutzungen vorzubeugen. Außerdem sind Spaziergänger aufgefordert, die Kapelle im Auge zu behalten. Die im Jahre 1954 errichtete Fatima-Kapelle war in den letzten Jahren mehrfach zum Opfer von Vandalismus geworden. Zum Schutz der Madonna und des Altars war bereits ein eisernes Trenngitter und die Scheibe vor der Statue angebracht worden. (cs)

 

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25. November 2020


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