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Scheunenbrand in Weeg drohte auf Wohnhaus überzugreifen

Aufgrund eines brennenden Schuppens wurde die Freiwillige Feuerwehr am gestrigen Abend gegen 20.35 Uhr alarmiert. Noch auf der Anfahrt zum Ortsteil Weeg erhielt die Feuerwehr die Information, daß mehrere Fahrzeuge gefährdet seien. So stellte sich der Schuppen vor Ort auch als ausgewachsene Fachwerkscheune heraus. Ein Nachbar hatte die Flammen auf einer Giebelseite des Gebäudes entdeckt und den Notruf abgesetzt. Bei Eintreffen der ersten der gut 30 in den Einsatz eingebundenen Wehrleute waren Anwohner bereits dabei, einen in der Scheune abgestellten Unimog der Baureihe 406 mit Hilfe eines Traktors aus dem brennenden Gebäude zu ziehen. Da dieser auf der nicht betroffenen Seite der Scheune parkte, blieb er unbeschädigt.

Die Feuerwehr öffnete ein weiteres Scheunentor mit Hilfe eines Bolzenschneiders. Bevor der Innenangriff gegen die Flammen, die bereits Teile der Holzverkleidung einer Giebelwand weggebrannt hatten und durch das Dach des Gebäudes schlugen, gestartet wurde, wurde zunächst eine Riegelstellung auf der Außenseite aufgebaut. Mit dieser wurde ein mit dem Dachstuhl unmittelbar angrenzendes Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen geschützt. Dann ging ein Einsatztrupp unter Atemschutz im Gebäude gegen das Feuer vor.

Durch das schnelle Eingreifen konnte die Gefahr eines weiteren Ausbreitens des Brandes schnell gebannt werden. Das offene Feuer war nach kurzer Zeit gelöscht. Im Anschluß schafften die Feuerwehrleute in der Scheune gelagerte Möbel, Werkzeuge und auch einen Computer ins Freie. Die Gegenstände waren teils erheblich beschädigt. Von der Drehleiter aus sowie vom Boden mittels einer Wärmebildkamera wurden etwaige versteckte Brandnester gesucht.

Nach ersten Einschätzungen ging der Brand von einer Ecke der Scheune aus, die in Form einer kleinen Werkstatt eingerichtet war. Als Auslöser wird ein technischer Defekt vermutet. Die weitergehenden Ermittlungen obliegen standardmäßig Brandexperten der Polizei. - Um einem etwaigen Teileinsturz der Scheune durch die einseitig geschwächte Fachwerkkonstruktion vorzubeugen, wurden nach den Löscharbeiten Baustützen eingesetzt. Der gesamte Einsatz dauerte rund zwei Stunden. (cs)

21. Januar 2021


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