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Ein Brand und viele gewitterbedingte Einsätze für die Feuerwehr

Es war eine unruhige Nacht für die Feuerwehren der Region. Die Mucher Wehr war dabei besonders betroffen. Nach Beginn der Gewitterfront mit anhaltendem Starkregen ging es für die Einsatzkräfte um 0.30 Uhr mit einem Wassereinbruch in einen Wohnhauskeller in Marienfeld los.

Zehn Minuten später kam es zu einem Brand in Much, der vermutlich durch einen Blitzeinschlag ausgelöst wurde. Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Schmerbachstraße. Das Feuer war im Bereich der Brüstung einer Dachterrasse ausgebrochen. Nachdem die Bewohner das Haus aus Sicherheitsgründen verlassen hatten, gingen die Kräfte von der Drehleiter und der Terrasse selbst gegen die Flammen vor, die zeitweise einen Meter hoch aus dem Zwischenraum zwischen Elementen der Brüstung, einer verkleideten Holzständerwerk-Konstruktion, in den Nachthimmel züngelten.

Aber nicht nur die Feuerwehr setzte reichlich Wasser ein, auch aus den Gewitterwolken schüttete es ohne Unterbrechung wie aus Eimern, was die Arbeit der Feuerwehr aber nicht erleichterte. Die Wehrleute mußten Dichtungsmaterial an der Brüstung und an der Fassade des Hauses entfernen, um an den Brandherd zu gelangen und das Löschwasser abfließen zu lassen. Soweit bislang bekannt, entstand darüber hinaus kein Gebäudeschaden.

Noch während des laufenden Löscheinsatzes rückten verfügbare Kräfte der Feuerwehr zu den nächsten Einsatzstellen ab. Bis nach 5 Uhr ging es Schlag auf Schlag. Gründe waren weitere Wassereinbrüche in Häuser, umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die Verkehrswege blockierten, überflutete Straßen und ausgehobene Kanaldeckel sowie eine ausgelöste Brandmeldeanlage.

Die Mucher Drehleiter wurde zudem noch in der Nacht zur überörtlichen Hilfe nach Windeck entsandt, um die örtliche Feuerwehr zu unterstützen. Am Morgen und im Verlauf des Vormittags ging es mit zusätzlichen Einsätzen weiter, nachdem weitere Schäden bemerkt worden waren. Die Einsatzorte erstreckten sich über große Teile des Gemeindegebietes. (cs)

20. Juni 2021,
erweitert am
21. Juni 2021


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