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Eine Information der 'Stiftung Much' : Im Jugendzentrum war der Bär los : Hier wurde gemalt, dort geturnt, dort gebastelt, geklebt, anderswo getanzt, Theaterszenen geprobt - kurzum, es herrschte überall fröhliches Gewusel. 35 Mädchen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren machten in der letzten Ferienwoche mit beim "MiA"-Projekt - "Mädchen in Aktion". Und was für Aktionen das waren!
Kristina Hofmann, seit Januar neue Sozialpädagogin im 'JuZe', hatte die Idee von der Einrichtung in Overath mitgebracht. Man kann jetzt schon prognostizieren, dass diese "MiA"-Aktion Fortsetzungen haben wird. Der Andrang war riesig. Es waren 25 Anmeldungen vorgesehen, am Ende waren es aber 35 Mädchen. Was dank des Hauptsponsors, der Stiftung Much, möglich war. Externe Betreuerinnen unterstützten die 'JuZe'-Leitung um Thomas Scholl an den vier Tagen.
Alle Workshops mündeten in einer kleinen Präsentation am letzten Tag. So erdachten sie sich ein kleines Theaterstück, in der Turnhalle standen Akrobatik an den Ringen, Spagat und Radschlagen auf dem Programm. An verschiedenen Tischen verteilt bereiteten sie Bilder in Acrylfarben vor, bastelten Ohrringe, Ketten und Schlüsselanhänger. Bei der Aktion stand auch die Förderung eines echten Miteinanders im Vordergrund : Die Mädchen kannten sich vorher größtenteils nicht.
An einem Tag wanderte die Gruppe zum Bauernmuseum nach Berzbach, um dort Fachwerkwände zusammenzubauen. Eine Herausforderung, deren Erfüllung allen unmöglich erschien - bis am Ende alle vier Wände fertig waren. - Die Stiftung Much hat diese Aktion mit 2.400 Euro ermöglicht. So konnte auch die Verköstigung finanziert werden. Der Elternbeitrag für die vier Tage betrug 15 Euro.










