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Dienstag, 19. Februar 2019

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Aktuelle Nachrichten

18.02.2019 - Veranstaltungen, Vereine

Neue Trauergruppe des Ambulanten Hospizdienstes ab März

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Mit Vertrauen und Lebendigkeit der Trauer und den Tränen begegnen !  Der Ambulante Hospizdienst Much bietet ab März 2019 wieder eine Trauergruppe mit sieben aufeinanderfolgenden Terminen, in Verbindung mit einer kleinen Wanderung, an.

Trauer ist eine angeborene Fähigkeit des Menschen, sie will gesehen, angenommen und verstanden werden. Verschließen sie sich nicht mit ihrer Trauer - suchen und nutzen sie die Chance, gemeinsam mit anderen Menschen in gleicher Situation in Kontakt zu kommen. In der Gemeinschaft finden sie nicht nur Gleichgesinnnte, sie kommen auch mit der Kraft und den Möglichkeiten der anderen Teilnehmer in Berührung. Herzlich willkommen sind Menschen, die nach einer Verlusterfahrung neue Wege suchen und sich mit ihrem Verlust auseinandersetzen möchten.

Die Termine der Gruppentreffen :  Mittwoch, der 27. März, 17. April, 22. Mai, 19. Juni, 17. Juli, 14. August, 18. September - wir treffen uns jeweils um 17 Uhr am Supermarkt-Parkplatz an der Wahnbachtalstraße in Much. Anmeldung und Informationen bekommen sie im Büro des Hospizdienstes Much, Dr.-Wirtz-Straße 6, in Much, Telefon 02245 / 618090, e-mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailamb.hospizdienst-much(at)web.de , Homepage :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.hospizdienst-much.de .
Hilla Schlimbach (Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Much)


18.02.2019 - Gemeindeverwaltung, Tiere, Natur

Tierschützer/innen für die Amphibienhilfe gesucht

Kröten in einem Sammeleimer an einer Landstraße

Eine Information des Umweltbeauftragten der Gemeinde Much :  Amphibienfreunde aufgepasst !  Seit über 12 Jahren werden nun schon die Leiteinrichtungen für Molch, Kröte und Frosch von ehrenamtlichen Tierschützerinnen und Tierschützern betreut. Ein tolles Team setzt sich seit Jahren für die Mucher Tierwelt ein und rettet während der Wanderzeit von März bis Mai täglich Leben.

Gerne würde unser Team noch weitere Tierfreunde in den Reihen begrüßen, daher werden noch Helfende gesucht, die einen oder mehrere Straßenabschnitte betreuen. Der Dank, der einen aus den glücklichen Tieraugen anlächelt, ist dabei garantiert. Wer Lust hat, Frosch, Molch und Co. zu helfen und sicher über die Straße zu bringen, möge sich bitte melden unter der Telefon-Nummer 02245 / 6865 Josef Freiburg oder per e-mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjosef.freiburg(at)much.de .


18.02.2019 - Veranstaltungen, Gesundheit

Cannabis-Konsum 'Wenn Dir das Gras über den Kopf wächst'

Eine Information des Jugendzentrums 'JuZe Much' :  In diesem Frühjahr findet zum ersten Mal in Kooperation zwischen dem Jugendhilfezentrum Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Much und der Fachstelle für Prävention der 'Diakonie'-Suchthilfe ein Drogen-Reflexionskurs für Heranwachsende statt. Hierbei handelt es sich um ein achtstündiges Gruppenangebot in Form von drei aufeinander aufbauenden Terminen. Nach dem Kurs erfolgt ein individuelles Abschlussgespräch.

Angesprochen werden 14- bis 21-Jährige Jugendliche und junge Erwachsene mit Wohnsitz in Neunkirchen-Seelscheid, Much oder Ruppichteroth, die Konsumerfahrungen mit Cannabis haben und bereit sind, sich näher mit ihrem Konsum auseinanderzusetzen. Inhaltlich geht es in den drei Terminen einerseits um Aufklärung bezüglich Wirkung und Risiken von Cannabis sowie um rechtliche Aspekte, andererseits um die Reflexion der eigenen Konsummuster und -motive. Des Weiteren werden praktische Tipps zur Einschränkung oder Beendigung des Konsums gemeinsam erarbeitet.

Die Veranstaltung wird von zwei pädagogischen Fachkräften der Fachstelle Prävention begleitet. Der Kurs findet am 6., 13. und 21. März um jeweils 16 Uhr im Jugendzentrum Much statt. Für die Teilnahme am Kurs ist ein persönliches Eingangsgespräch erforderlich. Eine Terminvereinbarung für das Erstgespräch erfolgt über Fachstelle für Prävention der Diakonie Suchthilfe bis spätestens 22. Februar.

Für die Terminvereinbarung sowie weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Sarah Diener, Poststraße 91 in Troisdorf, Telefon 02241 / 66525, Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maildiener(at)diakonie-sieg-rhein.de . Das Team des 'JuZe Much' stellt für diese Drogenprävention-Veranstaltung die Räumlichkeiten der Einrichtung zur Verfügung.
Sarah Diener, Fachstelle für Prävention der 'Diakonie'
Gilda Wex-Beuke für das Team des 'JuZe Much'


14.02.2019 - Baumaßnahmen, Verkehr, Kreisverwaltung

Bauarbeiten auf der K 31 in Marienfeld in den Osterferien

Eine Information der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises :  In den kommenden Osterferien gibt es auf der Mucher Straße (Kreisstraße 31) in Much-Marienfeld umfangreiche Bauarbeiten. Sechs Kanalschachtdeckel entlang der Straße müssen saniert werden. Das soll in drei Bauabschnitten geschehen.

Beginn ist am Montag, 15. April, und Dienstag, 16. April. Die Mucher Straße ist dann zwischen Thelenstraße und Glatzer Weg voll gesperrt. Es gibt eine Umleitung, und durch die geänderte Fahrtroute des Busverkehrs wird die Straße 'Am Heidgen' als Einbahnstraße beschildert. Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt beginnen am Mittwoch, 17. April. Dann wird der Straßenverkehr mit Hilfe einer mobilen Ampel an der Baustelle zwischen Thelenstraße und Dorfstraße (Kreisstraße 35) vorbeigeführt. Die Fahrbahn ist halbseitig gesperrt.

Direkt im Anschluss wird im Kreuzungsbereich Mucher Straße / Dorfstraße gearbeitet. Von der Werschtalstraße (L 312) kommend wird die Zufahrt zur Dorfstraße nicht möglich sein, die empfohlene Umleitung erfolgt wieder über die Thelenstraße. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 26. April dauern. Feuerwehr und Rettungsdienste sind über die Sperrung informiert. Der Rhein-Sieg-Kreis bittet für diese Beeinträchtigungen um Verständnis.


11.02.2019 - Vereine, Gesundheit

'Johanniter' erinnern an den 'Europäischen Tag des Notrufs'

(Foto : 'Die Johanniter' / Tobias Grosser)

Eine Information des 'Johanniter'-Regionalverbands :  Das schnelle Wählen der 112 ist ein wichtiger Teil der Rettungskette - heute ist deshalb der "Tag des Notrufs" :  Sind Menschen schwer verletzt oder erkrankt, ist eine medizinische Versorgung notwendig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es darauf an, frühzeitig den Rettungsdienst zu rufen, um eine schnelle notfallmedizinische Versorgung zu gewährleisten.

"Schnell die 112 zu wählen, ist der erste wichtige Schritt in der Rettungskette, mit dem man die Profis vom Rettungsdienst informiert", erklärt Frank Sandkühler, Fachbereichsleiter der Erste-Hilfe-Ausbildung der Johanniter vom Regionalverband Bonn / Rhein-Sieg / Euskirchen. Die Rettungskette beschreibt dabei kurz und knapp die Tätigkeiten des Ersthelfers :

  1. Schützen :  Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Situation und versuchen Sie, die Lage einzuschätzen. Dabei unbedingt beachten :  Eigenschutz ist immer das oberste Gebot.
  2. Melden :  Wählen Sie die 112 und informieren Sie die Rettungskräfte.
  3. Helfen :  Kontrollieren Sie Bewusstsein und Atmung. Prüfen Sie, ob weitere Verletzungen vorliegen. Anschließend beginnen Sie mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Frank Sandkühler: "Wenn man als Laie zu einem Notfall hinzugezogen wird, entsteht erst mal Stress. Da ist es gut, die Rettungskette immer vor Augen zu haben. Wer sie kennt, weiß, was als nächstes zu tun ist. Ob bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall - wählen Sie die Telefon-Nummer 112."

Ralf Marquardt ist Leiter des Rettungsdienstes im Regionalverband und seit 15 Jahren für die Johanniter im Einsatz : "Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss in jedem Fall die 112 gewählt werden. Dazu zählen Bewusstlosigkeit, ein Herz-Kreislauf-Stillstand, Probleme in der Brust wie schwere Atemnot oder zum Beispiel ein Herzinfarkt. Auch eine Verletzung, die über eine Bagatelle hinausgeht, wie eine starke Blutung etwa, ist ernst zu nehmen." Kurz :  alles, was lebensbedrohlich ist oder werden kann, erfordert eine schnelle notfallmedizinische Behandlung.

Durch den Notruf wird der Rettungsdienst alarmiert. Die Rettungsleitstelle benötigt dazu folgende Angaben vom Anrufer :

  • Wo ist es passiert ?
  • Was ist passiert ?
  • Wie viele Verletzte / Erkrankte gibt es ?
  • Welche Verletzungen/ Erkrankungen konnten Sie entdecken ?
  • Warten auf Rückfragen

Frank Sandkühler rät : "Unfallopfer stehen oft unter Schock und lehnen Hilfe manchmal ab. Bleiben Sie trotzdem vor Ort und beobachten Sie die Situation, bis die Rettungsprofis eintreffen. Diese entscheiden dann, was medizinisch notwendig ist." Um im Ernstfall schnell handeln und richtig helfen zu können, rät der Johanniter, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig mit einem Kurs aufzufrischen.


11.02.2019 - Vereine, Soziales

Verkehrsverein sucht 'Wege-Ranger' und 'Wege-Paten'

Eine Tafel des historischen Wanderwegs

Eine Informtion des 'Verkehrsverein Much' :  Wir haben sehr schöne Wanderwege in Much, dazu Themen-Wanderwege (unter anderem Lyrikweg, Familien-Wanderweg). Die "normalen" Wege werden von den "Wege-Rangern" unseres Vereins betreut.

Die brauchen Verstärkung :  Wer gerne wandert, könnte auch "Wege-Ranger" sein. An den Themen-Wanderwegen stehen Tafeln, die auch einer Betreuung bedürfen. Da suchen wir "Wegepaten". Wer wandert gerne und möchte eine kleine ehrenamtliche Tätigkeit so "im Vorbeiwandern" übernehmen ?  Bitte melden !

Der Kontakt zu uns :  Wolfgang Kornienko, Telefon 02245 / 5350, oder Hermann-Josef Steimel, Telefon 02245 / 1390. Besuchen Sie uns im Internet :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.verkehrsverein-much.de
für den Vorstand, Hartmut Erwin


09.02.2019 - Verkehr, Polizeimeldungen

Tips zur Sicherheit von Fußgängern bei Dunkelheit

(Grafik : Polizei Oberbergischer Kreis)

Eine Information der Polizei des Oberbergischen Kreises :  Retroreflektierende Bekleidung und Hilfsmittel wie Leuchtwesten oder -bänder erhöhen die Sichtbarkeit und somit die Sicherheit eines Fußgängers beträchtlich !  Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit stärker gefährdet und müssen ganz besonders aufpassen. Dies gilt auch noch für die kommenden Monate Februar und März. Tragische und vermeidbare Unfälle der letzten Wochen zeigen, dass sich viele Fußgänger der Gefahren der Verkehrswirklichkeit offensichtlich nicht bewusst sind.

Fußgänger werden in der Dunkelheit oft nicht oder zu spät gesehen. Überwiegend dunkle Kleidung macht sie für andere, insbesondere motorisierte Verkehrsteilnehmer nahezu unsichtbar. Man wird erst im letzten Moment gesehen, und zwar erst dann, wenn ein Reagieren zum Beispiel des Autofahrers zu spät erfolgt, um den "Schaden" noch abzuwenden.

Das gilt sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene und hierbei ganz besonders für lebensältere Personen und gerade für die dunkle Jahreszeit. Hinzu kommen altersspezifische Handicaps von Groß und Klein. Kinder bis zum 10. Lebensjahr beispielsweise können eine einmal begonnene Bewegung nicht abrupt abbrechen wie ein Erwachsener und könnten vor das fahrende Fahrzeug laufen, das sie anschauen.

Machen sich Fußgänger und Fahrradfahrer durch retroreflektierende Materialien (Kleidung, Schirm, Tasche, reflektierende Bänder beziehungsweise Überziehwesten) sichtbar, vergrößert dies ihre Sicherheit um ein Vielfaches (siehe Grafik). Bei der durchschnittlichen Reaktionszeit von einer Sekunde legt der Kraftfahrer schon bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von lediglich 30 km/h etwa neun Meter zurück, bevor er es schafft, den Fuß auf das Bremspedal zu setzen und damit den Anhaltevorgang einzuleiten. Bei 50 km/h vergrößert sich der Reaktionsweg bereits auf 15 Meter.

Auch die Örtlichkeit, die vom Fußgänger für die Fahrbahn-Überquerung gewählt wird, trägt entscheidend zu dessen Sicherheit bei. Meiden Sie Kurven, dunkle und unübersichtliche Stellen !  
Zwischen geparkten Autos wird der querende Fußgänger oft zu spät oder gar nicht vom motorisierten Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Nutzen Sie Überquerungshilfen, auch wenn dies einen Umweg bedeutet, da ein Fahrzeugführer hier auch mit Überquerenden rechnet. 
Aber auch an diesen Stellen sollte der Fußgänger sich darüber vergewissern, ob seine Absicht der Überquerung auch wahrgenommen wurde. Desto weiter die Straße für den Passanten selbst einsehbar ist, desto eher wird er auch von einem Fahrzeugführer gesehen.

Für den Kraftfahrer gilt :  Insbesondere für Kinder und auch für ältere Menschen nur an gesicherten Überquerungshilfen (Verkehrsinsel, Zebrastreifen, Fußgängerampel) anhalten !  Ansonsten mit angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit am "gefährdeten Fußgänger" vorbeifahren, denn die Bewertung der Verkehrssituation durch den Gegenverkehr entzieht sich der eigenen Kontrolle und für den nachfolgenden Verkehr könnte der Fußgänger vom eigenen Fahrzeug verdeckt werden.
 Sichtbarkeit schafft Sicherheit für beide Seiten !  Passen Sie auf sich und andere auf !


09.02.2019 - Natur, Tiere

Die Kraniche kehren schon früh aus dem Süden zurück

Wenn es nach dem Gespür der Zugvögel geht, dürfte es keinen ernsthaften Wintereinbruch mehr geben. Wie in den vergangenen Jahren hat der Zug der Kraniche von den Überwinterungs-Gebieten am westlichen Mittelmeer zu den Brutgebieten in Skandinavien schon früh im Winter begonnen. So waren bereits Anfang Februar die ersten Formationen am Himmel über der Region auszumachen und deren charakteristische Rufe zu hören. (cs)


07.02.2019 - Vereine, Verkehr, Soziales

Der Bürgerbus-Verein informiert über sein Angebot

Der neue Bürgerbus - (Archivfoto)

Eine Information des Bürgerbus-Vereins :  Seit Mai 2009 steht der Bürgerbus mit seinen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern den Mucher Bürgern zur Verfügung. Der Bürgerbus fährt nach einem festen Fahrplan 80 von 114 Ortschaften in unserer Gemeinde auf neun Linien an. Die Ortschaften werden von Montag bis Samstag drei bis vier Mal täglich erreicht. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Supermarkt, Wochenmarkt, Arzt, Apotheke, Friseur, Bäcker, Bank, Versicherung, Optiker, Akustiker, Rathaus, Einzelhandel und so weiter im Zentralort aufzusuchen. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Freizeitgestaltung, zum Beispiel Kaffeetrinken mit Bekannten in Much oder in Marienfeld, Kennenlernen unserer Gemeinde, Wandern und Schwimmbad.

Seit August 2018 ist unser neuer Bürgerbus im Einsatz. Es ist ein Niederflurbus und der Einstieg ist dadurch komfortabel. Er hat eine breitere aufschwingende Doppeltür, eine ausklappbare Rampe zum Auffahren mit dem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen. Der Einzelfahrschein kostet für Erwachsene 1,50 Euro, die Tageskarte für beliebig viele Fahrten an dem Tag 3 Euro, für Jugendliche 1 Euro beziehungsweise 2 Euro. Fahrgäste mit einem Schwerbehindertenausweis (GdB von mindestens 50 Prozent) fahren kostenlos.

Den Fahrplan für Ihren Ort erhalten Sie bei den Fahrerinnen und Fahrern im Bürgerbus und im Tourismusbüro. An der Haltestelle "Schwimmbad" finden sie den Liniennetzplan. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch Sie als Fahrgäste im Bürgerbus begrüßen dürfen. Steigen Sie ein, fahren Sie mit !  Nutzen Sie ein gutes Angebot !  Weitere Informationen, auch zu den Fahrplänen, finden Sie auf unserer Webseite :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerbus-much.de


04.02.2019 - Veranstaltungen, Karneval, Personen, Vereine

Designiertes Dreigestirn wird am 16. Februar proklamiert

von links nach rechts : Siggi Praegel, Erika Corsten und Siggi Boos - (Foto : Gabi Hofsümmer)

Eine Information des 'Mucher Karnevals-Verein' :  2016 wurde das letzte Mucher Dreigestirn proklamiert - nun machte der MKV aus "der Not eine Tugend". Aus den eigenen Reihen hat sich ein "Not-Dreigestirn" gebildet, das aber sicher mit gewohntem Elan das närrische Volk anführt.

Die närrische Zeit ist in vollem Gange und es sind nur noch zwei Wochen, bis das designierte Dreigestirn am 16. Februar auf der Prinzen-Proklamation in der Aula des Schulzentrums feierlich inthronisiert wird. Prinz Siggi I., Bauer Siggi und Jungfrau Eri kennen zwar viele Menschen hier, aber etliche kennen das Dreigestirn noch nicht. Daher möchten sich die drei, die alle Mitglieder beim 'MKV' sind, den Muchern vorstellen.

Da ist zunächst der Prinz, der in Essen geboren ist, aber das Karnevalsvirus in sich trägt. Siggi Boos, als Unternehmer tätig und seit über 20 Jahren in Much lebend. Dass er ein stattlicher Prinz ist, hat er schon im Jahr 2013 bewiesen, als er Prinz in Marialinden war und wochenlang beste Stimmung verbreitete. Verheiratet ist der Prinz auch, mit wem, wird erst später verraten.

Der Bauer, Siggi Praegel, Beamter, geboren in Leverkusen, hat schon als Kind sieben Jahre lang im Tanzcorps der 'Fidelio Manfort' getanzt. Ab 1993 war er Mitglied bei der 'Karnevals-Gesellschaft Laetitia Blaue Funken Weisweiler' und von 2003 bis 2008 auch deren Kommandant. Seit 2008 in Much lebend, war er als aktiver Feuerwehrmann einer der beiden Initiatoren des Karnevalssonntags bei der Freiwilligen Feuerwehr in Much.

Und dann ist da noch ihre Lieblichkeit, die Jungfrau Eri, Erika Corsten, ein echt kölsches Mädchen. Eris Leidenschaft gilt Köln, dem 'FC' und dem Karneval. Sie ist nicht nur die Lieblichkeit im Dreigestirn, sondern auch die Ehefrau von Prinz SiggiI. und ebenfalls als Unternehmerin tätig. Gemeinsam waren sie das Prinzenpaar in Marialinden und haben mit ihrer Fröhlichkeit und guten Laune die Jecken zum Feiern animiert.

Drei Karnevalsverrückte in einem Dreigestirn, da ist Frohsinn vorprogrammiert. Das diesjährige Motto trifft es wirklich genau. Da die Session etwas kürzer ist, werden die drei mit ihrem Gefolge und den Müchern feiern, als wenn es nicht nur knappe drei Wochen wären. Drei Zugezogene, denen das Brauchtum und die Menschen Muchs am Herzen liegen und die mit der Prinzenführerin Gaby Hofsümmer eine perfekte Organisatorin haben.

Liebe Jecke, seid ein Teil von denen, die auch das Brauchtum pflegen möchten und die Inthronisierung Eures Dreigestirns am Samstag, den 16. Februar ab 19.11 Uhr in der Aula der Gesamtschule mit einem bunten Rahmenprogramm ausgiebig feiern möchtet. Es erwarten Euch die 'KAZI-Funken', 'Ärme Düwel', 'Colör', 'Dancing Daddies', 'Köbesse', Trompetensound 'Die Weisweiler' und viele mehr. Am 17. Februar geht es gleich mit zwei Kindersitzungen weiter, damit auch die kleinen Jecken auf ihre Kosten kommen. Die Karten kosten 28 Euro. Euer designiertes Dreigestirn freut sich auf Euch.


02.02.2019 - Vereine, Soziales, Veranstaltungen

Spenden vom Martinsmarkt-Team für Marienfelder Gruppen

(Fotos : Martinsmarkt-Team)

Eine Information des Marienfelder Martinsmarkt-Teams :  Das Marienfelder Martinsmarkt-Team, bestehend aus zwölf ortsansässigen Vereinen und Gruppierungen, traf sich zur Nachlese sowie Helferfete und Spendenübergabe. Auf einen erfolgreichen Martinsmarkt im vergangenen November blickten 65 gut gelaunte Team-Mitglieder zurück. Ein paar Kleinigkeiten sollen in diesem Jahr geändert werden, aber die Nachlese war schnell erledigt und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.

Bevor es zum Essen ging, wurden noch drei Spenden übergeben. Aus dem Erlös der Verlosung anlässlich des Martinsmarktes wurden der Kindergarten, die Grundschule und die Jugendabteilung des 'VfR Marienfeld' mit jeweils 300 Euro bedacht. Sehr gemütlich und mit viel Kommunikation unter den einzelnen Vereinen klang der Abend aus und brachte viele neue Ideen zu Tage.

Hier die beteiligten Marienfelder Vereine und Gruppierungen :  Janusz-Korczak-Grundschule, Kindertagesstätte 'Regenbogen', VfR-Jugendabteilung, VfR-Senioren, VfR-Alte Herren, VfR-Gymnastikgruppe, Kirchenchor, Katholische Frauengemeinschaft, Laienspielgruppe Marienfeld, Tanz in den Mai-Team, Bürgerverein Marienfeld, Ortsverein Marienfeld


02.02.2019 - Veranstaltungen, Gesundheit, Soziales

Ausstellung zur Vielfalt der Selbsthilfe im Rhein-Sieg-Kreis

Eine Information der 'Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein-Sieg' des 'Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband' : "Selbsthilfe.Gruppen.Leben" - Vielfalt der Selbsthilfe im Rhein-SIeg-Kreis :  Eröffnet wird die Veranstaltung im Foyer des Rathauses am Montag (04.02.) um 16 Uhr von Bürgermeister Norbert Büscher. Außer der Selbsthilfe-Kontaktstelle stellen sich Selbsthilfegruppen vor und unsere neue Kollegin Martina Krickovic von "EuTb" (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung).

Ausgestellt werden Rollups zu verschiedensten Themen aus der Selbsthilfe :  ADHS, Adipositas, Angehörige um Suizid, Alkohol, Aphasie, Depression, Epilepsie, Gehirnverletzte, Gehörlosigkeit, Krebs, Pflege- und Adoptivfamilien, Multiple Sklerose, Parkinson, Psychisch Kranke, Psychiatrieerfahrene, Sucht und vieles mehr. Das Ziel ist die Darstellung der Vielfalt der Selbsthilfe im öffentlichen Raum und im Besonderen das Engagement der vielen Aktiven in der Selbsthilfe. Wir wollen Menschen Mut machen, eine Gruppe zu besuchen oder zu gründen.


31.01.2019 - Wetter, Verkehr

Anhaltende Schneefälle sorgten für Verkehrsbehinderungen

Seit zwei Tage ist das Wetter für alle, die aus dem Haus müssen, ein bedeutenderes Thema als üblich - und dies unabhängig davon, ob zu Fuß, per Zweirad oder Auto. Mehrere von Südwesten heranziehende Fronten brachten zusammengerechnet teilweise mehr als 20 Zentimeter Schneefall im Gemeindegebiet. Soweit bekannt blieben schwerere Unfälle trotz der schwierigen Bedingungen aus. Zu Behinderungen kam es erwartungsgemäß dennoch, insbesondere an Steigungsstrecken gab es Probleme.

Am Mittwochnachmittag konnte zum Beispiel die Schnellbus-Linie 'SB 56' den Ortsteil Marienfeld nicht anfahren. Heute morgen und vormittag hatten mehrere LKW und Kleintransporter Schwierigkeiten, die Steigungsstrecke der Bundesstraße 56 bei Bitzen und Huven in Richtung Seelscheid zu befahren, so daß sie am Berg liegenblieben. Es kam zu einem Rückstau von LKW, die von anderen Verkehrsteilnehmern auf der Gegenspur passiert werden mußten.

Über mehrere Stunden hinweg wurde der Abschnitt nur in Talrichtung vom Winterdienst geräumt und gestreut - und dies sogar vom eigentlich für Bundesstraßen gar nicht zuständigen Kommunalunternehmen Much / Neunkirchen-Seelscheid. Bergauf blieb der notwendige Service gänzlich aus, so daß die betroffenen LKW-Fahrer letztlich die linke Spur nutzten, um die Steigung zu bewältigen. (cs)


27.01.2019 - Baumaßnahmen, Schulen, Gemeindeverwaltung, Politik

Rodungsarbeiten für neuen Parkplatz am Schulzentrum

Das für den neuen Parkplatz gerodete Areal am Eichenweg, im Hintergrund das Schulzentrum

Vor einer Woche wurde ein bislang mit einigen Bäumen und Strauchwerk besetzter Geländestreifen zwischen den Tennisplätzen und dem Stichweg des Eichenwegs auf der rückwärtigen Seite des Mucher Schulzentrums gerodet. Hintergrund ist das allmähliche Anwachsen der Gesamtschule um eine Oberstufe. Durch die steigende Schüler- und Lehrerzahl wird nicht nur der in Arbeit befindliche Neubau - ebenfalls in Nähe des Eichenwegs -, sondern auch mehr Parkraum im Umfeld der Schule benötigt. (cs)


26.01.2019 - Verkehr, Baumaßnahmen, Kreisverwaltung

Halbseitige Sperrung der B 56 im Bereich von Oberwahn

Für zwei Wochen ist mit Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 56 im Nordosten von Much zu rechnen. Im Bereich der Ortslage Oberwahn, nahe des Abzweigs nach Altenhof, muß die Bundesstraße halbseitig gesperrt werden. Grund ist die Verlegung von Leitungen eines Hausanschlusses auf der Nordwestseite der Fahrbahn.

Nach Auskunft des Straßenverkehrsamtes der Kreisverwaltung wird auch der parallel zur Straße verlaufende Geh- und Radweg gesperrt. Als Ersatz soll ein Notgehweg eingerichtet werden. Der Straßenverkehr wird unter Zuhilfenahme einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Wenn die Witterung es zuläßt, sollen die Arbeiten am kommenden Montag (28.01.) beginnen und bis Freitag, den 8. Februar, abgeschlossen werden. (cs)


26.01.2019 - Veranstaltungen, Historie, Gesellschaft, Gemeindeverwaltung, Kirchliches

Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus in Much

Gedenkstein mit Skulpturfliegender Engel

In einem erweiterten Rahmen findet am morgigen Sonntag das jährliche Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Much statt, zu dem die Gemeindeverwaltung und die Kirchengemeinde einladen. Es beginnt zunächst wie üblich mit einer Begrüßung und Erläuterung durch Bürgermeister Norbert Büscher und Musikbeiträgen am Gedenkstein am Rand des Walkweihers nahe der Marienfelder Straße. Dieser steht im Bereich des ehemaligen Arbeitslagers, in dem in den Jahren 1941 und 1942 Juden aus dem damaligen Siegkreis interniert wurden, bevor sie zu Konzentrations- und Vernichtungslagern verbracht wurden.

Seit einigen Tagen schwebt anläßlich des Gedenktags über dem Verbindungsweg zwischen der Marienfelder Straße und dem Großparkplatz am Wahnbach eine silberne Skulptur, ein fliegender Engel des Bad Honnefer Künstlers 'WolfRabe' (Fotos oben). Nach der Gedenkstunde vor Ort ist ein "GeDenkgang" zum Jugendzentrum in der Klosterstraße vorgesehen. Dort sind weitere Ausstellungstücke zu sehen, auch Ansprachen und Musikbeiträge sind hier geplant. Beginn der Veranstaltung am Walkweiher ist um 18 Uhr. (cs)


24.01.2019 - Veranstaltungen, Kulturelles, Kirchliches

'Bergische Heimatkrippe' erhielt neue Rahmengestaltung

Das dritte Jahr in Folge ist die "Bergische Heimatkrippe" nun zur Weihnachtszeit im 'Technik- und Bauernmuseum' in Berzbach ausgestellt. Die ursprünglich vom 2018 verstorbenen Alois Müller geschaffene Krippe war zuvor in Ruppichteroth-Hambuchen beheimatet. Dieses Mal gibt es aber grundlegende Neuerungen in der Form der Präsentation.

Ins Auge fällt vor allem die neue Hintergrund-Gestaltung. Statt der großformatigen Bilder von Fachwerkhäusern der Region, die nun separat zu sehen sind, dient eine Naturlandschaft als Hintergund, die das gesamte Diorama realistischer erscheinen läßt. Kunstmaler Friedhelm Schlimbach hat das drei Seiten der Krippe umrahmende Bild beigesteuert. Neben einer Wald- und Wiesen-Landschaft thronen die 'Fatima-Kapelle' und die 'Germana-Kapelle' über der Szenerie.

Integriert in die Krippenlandschaft ist nun auch die bislang einzeln zu sehende Kapelle aus Much-Weeg. Neu im Ensemble der Gebäude ist ein eigens angefertigtes detailgetreues Modell der Burg Overbach. Bisherige Elemente wurden dafür teils ausgegliedert, sind aber weiterhin zu bewundern.

Wer die Krippe in diesem Winter noch sehen will, hat nur noch am kommenden Wochenende Gelegenheit dazu. Das 'Technik- und Bauern-Museum' im Zentrum von Berzbach öffnet dafür am Freitag (25.01.) und Sonntag (27.01.) jeweils von 14 bis 17 Uhr, am Samstag (26.01.) von 10 bis 15 Uhr seine Türen. (cs)


23.01.2019 - Polizeimeldungen, Verkehr

Fluchtversuch vor der Polizei endete in Mucher Vorgarten

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Am Dienstagnachmittag (22.01.) gegen 17.00 Uhr sahen die beiden Mucher Bezirksdienst-Beamten während ihrer Streife auf der Hauptstraße einen grünen Volvo. Die beiden Polizisten kannten den 30-jährigen Fahrer und wussten auch, dass der Mucher keinen Führerschein mehr besaß. Das war offensichtlich auch dem 30-Jährigen klar und er gab mit seinem Volvo Gas. Die Polizisten schalteten das Blaulicht und das Martinshorn ein und folgten dem flüchtenden Autofahrer.

Er missachtete sämtliche Anhaltesignale und bog mit hoher Geschwindigkeit in die Dr.-Wirtz-Straße ab. Als der Volvo-Fahrer im weiteren Fluchtverlauf von der Zanderstraße in die Friedhofsstraße abbiegen wollte, verlor er die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er durchfuhr eine Hecke und kam im Vorgarten des Eckgrundstücks zum Stehen. Als er offensichtlich zu Fuß weiter flüchten wollte, waren die Polizisten bereits zur Stelle und nahmen ihn in Empfang.

Der unverletzte 30-Jährige roch deutlich nach Alkohol, einen Alkotest wollte er jedoch nicht machen. Eine hinzugerufene weitere Polizeistreife nahm ihn mit zur Blutproben-Entnahme. Der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, bestätigte sich. Sein Volvo musste erheblich beschädigt abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 6.500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Alkoholeinfluss dauern an.


21.01.2019 - Natur, Vermischtes

'Blutmond' blieb für 62 Minuten im Kernschatten der Erde

Der Mond kurz vor dem Wiederaustritt aus dem Kernschatten der Erde um 6.37 Uhr

In der Nacht auf Montag gegen 6 Uhr war es wieder einmal soweit, es kam zu einer der fast jährlich auftretenden totalen Mondfinsternisse, von denen allerdings nicht alle von Europa aus zu sehen sind. Wie bei den letzten Kernschatten-Finsternissen in den Jahren 2015 und 2018 erschien der verdunkelte Mond in einem Braun-Orange-Ton, verursacht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre. Aufgrund des wolkenlosen Himmels war er gut im Osten auszumachen. Die nächste von Europa aus auszumachende totale Kernschatten-Mondfinsternis gibt es in gut drei Jahren, am 16. Mai 2022. (cs)


18.01.2019 - Vereine, Kulturelles, Freizeit, Technik, Finanzen

Vereinsleben in Marienfeld bekommt eigene geförderte App

Stellten das Projekt in Marienfeld vor : Dirk Masek und Bernd Haas (Ortsverein Marienfeld e.V.), Regionalmanager Robert Grewer, Nicole Sander (Vorsitzende Region Bergisch-Sieg e.V.) und Bürgermeister Norbert Büscher (von links nach rechts)

"VITAL.NRW" ist ein noch junges Projekt des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz betitelt. Unter diesem Label, das als Abkürzung für die Begriffe "verantwortlich, innovativ, tatkräftig, attraktiv und ländlich" steht, sollen Maßnahmen gefördert werden, die "eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums und das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger stärken".

Sieben Kommunen des östlichen Rhein-Sieg-Kreises - Hennef, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Eitorf und Windeck - qualifizierten sich unter der Dachmarke "vom Bergischen zur Sieg" als Förderregion. Insgesamt 1,55 Millionen Euro Fördermittel stehen dort bis 2023 für Einzelprojekte zur Verfügung, für die Ideen entwickelt wurden, aber auch noch Bewerbungen möglich sind. Die Fördermittel decken jeweils 65 Prozent der Projektkosten ab, 35 Prozent sind als Eigenanteil zu leisten. Inclusive dieses Anteils sollen also Projekte mit einem Kostenvolumen von 2,4 Millionen Euro realisiert werden.

Das erste der geförderten Projekte kommt aus Much, genauer gesagt aus Marienfeld. Bernd Haas, Vorsitzender des 'Ortsverein Marienfeld', hatte sich schon vor zwei Jahren Gedanken gemacht, wie man jüngere Leute ins Vereinsleben integrieren kann. Die Idee war, eine App zu entwickeln, mit der Informationen vermittelt und Veranstaltungen beworben werden können, aber auch Einladungen zu spontanen Jugendtreffen oder ähnlichem verbreitet werden können. Junge Leute sollen eingebunden werden, indem auch interaktive Elemente wie zum Besipiel Abstimmungen über Bands bei Konzerten angedacht sind.

Nach Abstimmung mit der Gemeinde wurde die Idee ausgearbeitet und als Projektvorschlag eingereicht - und von der zuständigen Bezirksregierung positiv beschieden. So kommt es, daß die "Marienfeld-App" umgesetzt werden kann. Stolze 12.000 Euro soll deren individuelle Programmierung kosten, wovon der Ortsverein einen Eigenanteil von gut 4.000 Euro schultern muß. Die App soll aber auch den anderen örtlichen Vereinen, etwa dem Bürgerverein, dem 'VfR Marienfeld', der Laienspielgruppe oder dem Musikverein, für deren Aktivitäten zugute kommen. Denn das kulturelle Leben in Much, so Bürgermeister Norbert Büscher bei der Projektvorstellung, findet großteils in Marienfeld statt.

Zur Verfügung stehen soll die App im Laufe des Jahres. Spätestens ein Jahr nach dem bereits im vergangenen November erhaltenen Zuwendungsbescheid muß die Umsetzung erfolgt sein. Angebote anhand eines erstellten Lastenheftes lägen bereits vor, nun gehe es in die Programmierungs-Phase. Maßgeschneidert für den Zweck, funktionell und nicht überladen soll die App sein. Veröffentlicht werden soll sie aber erst nach einem ausgiebigen Test. Nicht ausgeschlossen sei auch, daß es ähnliche Angebote zukünftig auch für andere Orte geben werde. Denn eines der Förderkriterien sei, daß die Ideen eine Übertragbarkeit auf andere Stellen haben, so Kreis-Wirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler.

Robert Grewer, Regionalmanager des eigens gegründeten Vereins "Region Bergisch-Sieg", begrüßte den Start mit einem Projekt "mit innovativem, digitalem Ansatz". Vermutlich würden im Laufe des Jahres noch viele weitere Förderprojekte folgen. Das zweite sei schon spruchreif, weil auch hier der Zuwendungsbescheid bereits vorliege. Dabei handele es sich um ein Gesundheitsportal als Anlaufpunkt für Menschen mit bestimmten medizinischen oder sozialen Bedürfnissen, getragen vom Gesundheitsamt des Kreises. (cs)


18.01.2019 - Polizeimeldungen

Polizei warnt erneut vor betrügerischen Telefonanrufen

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Seit Anfang des Jahres sind Telefonbetrüger wieder verstärkt aktiv im Rhein-Sieg-Kreis. Seit dem 1. Januar sind der Polizei knapp 80 Fälle bekannt geworden - überwiegend Taten, bei denen sich die Anrufer als Polizisten ausgaben, um Geld und Schmuck von ihren Opfern zu erbeuten. Immerhin :  In fast allen Fällen wurden die Angerufenen rechtzeitig misstrauisch und ließen sich nicht auf die Forderungen der Täter ein.

Mit der Masche "Falsche Amtsträger" wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 über 7 Millionen Euro erbeutet. Die Vorgehensweise ist häufig die gleiche :  Angebliche Polizisten rufen vornehmlich bei Seniorinnen und Senioren an und geben vor, Teile einer Einbrecherbande festgenommen zu haben. Dabei sei eine Liste sichergestellt worden, auf der auch die Adresse des Angerufenen zu finden sei. Um Geld und Schmuck vor Einbrechern zu schützen, werde die Polizei die Wertgegenstände der Angerufenen abholen und sicher verwahren.

Bei diesen Telefonaten bauen die Täter enormen Druck auf ihre Opfer auf und rufen teilweise über einen Zeitraum von mehreren Wochen immer wieder an. Oft erscheint bei diesen Anrufen die 110 im Display der Angerufenen, teilweise mit einer örtlichen Vorwahl. In den meisten Fällen riefen die Täter bei Adressen aus Troisdorf und Sankt Augustin an. Die Polizei rät dringend :

  • Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer 110 gegebenenfalls mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst den Polizeiruf 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür und ziehen Sie einen Angehörigen oder eine andere Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Bei Fragen helfen Ihnen die im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten Ihrer örtlichen Polizei gerne (Telefon 02241 / 5410). Informieren Sie sich auch auf unserer Internetseite :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/artikel/falsche-polizei-am-telefon-0


17.01.2019 - Polizeimeldungen

Erneut drei Einbruchsdelikte innerhalb von sieben Tagen

Auch in der Woche vom 9. bis 15. Januar verzeichnete die Polizei wieder Einbruchsdelikte - versuchte oder vollendete Einbrüche - im Mucher Gemeindegebiet. Die Tatorte lagen im Umfeld der Danziger Straße sowie in der Kantstraße im Westen Muchs. Wie schon in der Vorwoche war auch die Ortslage Weißenportz erneut betroffen. Einen weiteren Tatort gab es nahezu in Sichtweite im Neunkirchen-Seelscheider Ortsteil Nackhausen. Nähere Informationen zu den genauen Tattagen oder der Begehungsweise liegen nicht vor. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten, nimmt die Polizei in Eitorf unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413421 entgegen. (cs)


17.01.2019 - Kreisverwaltung, Tiere, Gesundheit

Blauzungenkrankheit : Kreisgebiet zum Sperrgebiet erklärt

Eine Information des Veterinäramtes der Kreisverwaltung :  Der gesamte Rhein-Sieg-Kreis ist ab morgen (18. Januar) offiziell Sperrgebiet. Der Kreis wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen am 14. Januar angewiesen, dieses Sperrgebiet festzulegen. Hintergrund ist der Ausbruch der Blauzungenkrankheit in einem Betrieb im Landkreis Trier-Saarburg. Das Gebiet im Umkreis von 150 Kilometern um den betroffenen Betrieb gehört zur sogenannten Restriktionszone.

Das bedeutet für Halter von Rindern, Schafen und Ziegen, dass sie ihren Tierbestand, falls noch nicht geschehen, beim Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises melden müssen. Anzeichen einer Infektion bei einem oder mehreren Tieren müssen sie zudem unverzüglich bei der Veterinärbehörde anzeigen. Im Sperrgebiet sind Transporte von Rindern, Schafen oder Ziegen in restriktionsfreie Gebiete außerdem verboten. Nur in Ausnahmefällen und unter Beachtung veterinärbehördlicher Auflagen dürfen Tiere das Sperrgebiet verlassen. Diese Regelung gilt für eine Dauer von mindestens zwei Jahren.

Die Blauzungenkrankheit wird durch Viren ausgelöst, die durch kleine Mücken übertragen werden. Empfänglich sind Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Schafe zeigen etwa sieben bis acht Tage nach der Infektion die ersten Anzeichen einer akuten Erkrankung :  erhöhte Körpertemperatur, Apathie und Absonderung von der Herde. Bald nach dem Anstieg der Körpertemperatur schwellen die geröteten Maulschleimhäute an. Es kommt zu vermehrtem Speichelfluss und Schaumbildung vor dem Maul. Die Zunge schwillt an, wird blau und kann aus dem Maul hängen. Die klinischen Symptome bei Rindern sind von der Art her ähnlich, aber in der Regel weit weniger ausgeprägt. Wirtschaftliche Verluste in den betroffenen Betrieben können dennoch beträchtlich sein.

Es besteht die Möglichkeit, die Symptome durch medikamentöse Behandlung zu lindern. Bei Schafen sterben bis zu 30 Prozent der erkrankten Tiere. Rinder erholen sich nach dem meist milden Verlauf. "Eine Impfung ist möglich und ratsam, um die Tiere vor Infektionen zu schützen und eine Ausbreitung zu verhindern", empfiehlt Dr. Johannes Westarp, Leiter des Veterinär- und Lebensmittel-Überwachungs-Amtes des Rhein-Sieg-Kreises.

Für Menschen ist die Blauzungenkrankheit absolut ungefährlich. Weitere Auskünfte gibt es beim Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises unter Telefon 02241 / 132335 oder auf  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/Blauzungenkrankheit .


15.01.2019 - Vereine, Baumaßnahmen

Weihnachtsbaum auf Mucher Kreisel routiniert abgebaut

(Foto : 'SKeinz')

Eine Information von 'SKeinz - Das Kreiselteam' :  Auch der elegante Weihnachts-Baum 2018 musste Anfang 2019 weichen, obwohl auch dieser Baum noch gut in Schuß war. Wir hatten ja im Vorfeld starke Bedenken, wie der ausgewählte Baum in der Höhenlage von Oberdreisbach-Höhe die große Dürre des letzten Jahres überstanden hatte. Denn er zeigte Trockenschäden. Im Nachhinein kann man sagen, dass er seinen Zweck bestens erfüllt hat. So machte das Team um Fachmann Mathias Weissenberg kurzen Prozess: Innerhalb weniger Stunden war der Baum entschmückt, entastet, abgetragen, gehächselt und abgefahren. Der Kreisel wurde noch geputzt.

Da der Dreh-Teller in der Zwischen-Zeit überholt wurde, steht er ab jetzt den Mucher Vereinen wieder zur Werbung für ihre Veranstaltungen zur Verfügung. In den Leer-Zeiten werden wir auch wieder Installationen aufbauen. Wir sind unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)skeinz.de  zu erreichen.
für das Team, Hartmut Erwin


13.01.2019 - Verkehr, Baumaßnahmen

Wanderbaustelle auf der K 35 nördlich von Marienfeld

Ab dem morgigen Montag müssen sich Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 35 zwischen den Ortslagen Marienfeld und Niederdreisbach für die Dauer von rund zwei Monaten auf Behinderungen einstellen. Grund ist die Verlegung von neuen Stromkabeln entlang der Strecke im Auftrag des Netzbetreibers 'Westnetz'.

Zu diesem Zweck wird der knapp 900 Meter lange Bereich zwischen dem Ortsausgang von Marienfeld und dem Abzweig nach Müllerhof in Niederdreisbach in drei zeitlich gestaffelten Bauabschnitten halbseitig gesperrt, beginnend in Marienfeld. Der Verkehr wird die Baustelle mit Hilfe einer mobilen Ampel wechselseitig passieren können. Nach Information des zuständigen Straßenverkehrsamtes des Kreises werden die Arbeiten voraussichtlich bis zum 15. März andauern. (cs)


 

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Stand : 18.02.2019

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