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Dienstag, 16. April 2024

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Aktuelle Nachrichten

16.04.2024 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur

Junge Wildtiere und befiederte Jungvögel nicht anfassen

junger Feldhase - (Foto : Matthias Overmann)

Eine Information des Veterinäramtes der Kreisverwaltung : "Wer junge Wildtiere und befiederte Jungvögel - auch Ästlinge genannt - schützen möchte, darf die Jungtiere nicht anfassen", darauf macht Dr. Johannes Westarp, Leiter des Veterinär- und Lebensmittel-Überwachungs-Amtes aufmerksam.

In der Natur ist es normal, dass die Jungen von ihren Eltern kurzzeitig alleingelassen werden. In dieser Zeit ist es keine gute Idee, die Tiere anzufassen oder mitzunehmen. Durch diese Berührung überträgt sich der menschliche Geruch und die jungen Säugetiere werden von den Elterntieren nicht mehr angenommen !  Von Menschen nicht fachgemäß aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum erfolgreich auswildern.

Der Mensch ist nur zu Hilfe aufgefordert, wenn das Tier verletzt aufgefunden wird. Dr. Johannes Westarp empfiehlt : "Handeln Sie in solchen Fällen aber bitte keinesfalls spontan, sondern holen Sie sich immer fachkundigen Rat ein. Tipps zum richtigen Verhalten erhalten sie beim Veterinäramt, dem nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder dem Forstamt".

Außerdem gilt :  Wer Wildtiere aufnimmt, ist für die art-, fach- und tierschutzgerechte Aufzucht, Haltung, Unterbringung, Auswilderung und tierärztliche Versorgung verantwortlich und muss für alle Kosten aufkommen, die entstehen. Ganz wichtig :  Eine dauerhafte Haltung von Wildtieren ist verboten.

Die einzige Ausnahme für die oben genannten Fälle sind Jungvögel. Hier muss zwischen sogenannten "Nestlingen" und "Ästlingen" unterschieden werden :

Die Nestlinge, die noch unbefiedert sind, sollten in das Nest zurückgelegt werden. Eine Ausnahme wird gemacht, wenn es sich zum Beispiel um einen Mauersegler oder Wanderfalken handelt. Deren Nester sind teilweise einfach zu hoch und für Menschen nicht zu erreichen.

Die befiederten Ästlinge hingegen brauchen keine Unterstützung. Sie geben ihren Eltern ihre Position mit einem Ruf kund, so dass diese sich um ihren Nachwuchs, wie in der Natur vorgesehen, kümmern werden.


16.04.2024 - Polizeimeldungen, Verkehr

Ermittlungen zum tödlichen Unfall laufen auf Hochtouren

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Nachdem gestern (15.04.) ein 33-jähriger slowakischer Staatsbürger auf der Wahnbachtalstraße (L 189) mit seinem Mercedes-Coupé in Höhe der Ortslage Much-Todtenmann tödlich verunglückt ist, haben die Ermittler des Verkehrs-Kommissariats der Polizei Rhein-Sieg-Kreis die Ermittlungen zu den Umständen des Verkehrsunfalls aufgenommen.

Nachdem die Identität des Fahrers zweifelsfrei geklärt war, wurde umgehend die Benachrichtigung der Angehörigen veranlasst. Im völlig zerstörten 'Mercedes CLS', der zu Beweiszwecken sichergestellt wurde, konnten leere Flaschen / Dosen von alkoholhaltigen Getränken aufgefunden werden. Da möglicherweise Alkohol bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnte, wurden entsprechende Blut-Untersuchungen bei dem Verstorbenen in Auftrag gegeben.

Nach Vernehmung bislang bekannter Zeugen haben sich die Angaben zum Fahrverhalten vor dem Unfall bestätigt. Demnach waren der Unfallfahrer und der Fahrer eines noch unbekannten PKW mit mutmaßlich hoher Geschwindigkeit auf der L 189 unterwegs gewesen. Nachdem beide Fahrer einen Zeugen überholt hatten, verlor dieser den Sichtkontakt zu den Fahrzeugen. Die nächste Feststellung des Mitteilers war dann der verunfallte Mercedes.

Möglicherweise kann der noch unbekannte Fahrer des anderen PKW, dabei soll es sich um ein silberfarbenes Fahrzeug gehandelt haben, Angaben zum Unfallhergang machen. Hinweise auf die mögliche Beteiligung eines gelben Fahrzeuges ergaben die Vernehmungen nicht. Kontakt zur Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413421
(siehe dazu auch nachfolgende Meldung vom 15.04.)


15.04.2024 - Verkehr, Feuerwehr, Polizeimeldungen

Autofahrer nach Unfall im Wahnbachtal verstorben

Heute mittag gegen 12.50 Uhr wurden die Rettungskräfte aufgrund eines Verkehrsunfalls auf der Wahnbachtalstraße (L 189) alarmiert. Dieser hatte sich den Meldungen zufolge vor der Gemeindegrenze zu Neunkirchen-Seelscheid, in Höhe des Weilers Todtenmann, zugetragen.

Den Einsatzkräften von Rettungsdienst, Freiwilliger Feuerwehr und Polizei wie auch zuvor eintreffenden Verkehrsteilnehmern bot sich ein Bild der Zerstörung. Ein Oberklasse-Coupé des Typs 'Mercedes CLS 300' war nach dem Anprall an mehrere Bäume in zwei Teile gerissen, Fahrertür und Dach weit eingedrückt. Das Trümmerfeld erstreckte sich in einem Umkreis von fast 50 Metern auf einer Wiese am Wahnbach.

Die Mucher Wehrleute befreiten den eingeklemmten Fahrer in einer Crash-Rettung mit hydraulischem Werkzeug aus dem Fahrzeug und brachten ihn zu einem Rettungswagen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß jede Hilfe vergebens war. Der Mann war noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen verstorben.

Das Spurenbild zeigte den Verlauf des Unfalls, für den bislang keine direkten Zeugen bekannt sind. Demnach hatte der Mercedes auf der Fahrt in Richtung Süden ausgangs der langgezogenen Linkskurve zwischen der Querspange zur Bundesstraße 56 und Steinermühle / Abzweig Todtenmann die rechtseitige, auslaufende Leitplanke gestreift. Auf dem Bankett touchierte er eine große Baumwurzel, prallte rechtsseitig gegen einen Baum und schleuderte mit der Fahrertür gegen einen weiteren, bevor er auf einer abfallenden Böschung zum Stehen kam.

Ein Autofahrer berichtete der Polizei, auf der Wahnbachtalstraße zuvor von dem Mercedes und einem weiteren Fahrzeug mit gefühlt hoher Geschwindigkeit überholt worden zu sein. Das Geschehen habe den Eindruck eines Autorennens erweckt. Da das besagte zweite Fahrzeug, bei dem es sich um einen gelben Sportwagen gehandelt haben soll (Farbangabe unsicher) ,nicht an der Unfallstelle angetroffen wurde, fahndet die Polizei nach diesem wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens.

Aufgrund der Umstände gilt als sicher, daß das mit Winterreifen ausgestattete Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Zur Sicherung der Unfallspuren und Rekonstruktion des Hergangs setzte die Polizei Kräfte des spezialisierten Unfall-Aufnahme-Teams aus dem Oberbergischen Kreis und des Verkehrs-Kommissariates aus dem Rhein-Sieg-Kreis ein. Alle Trümmerteile und deren Lage wurden erfasst, die Unfallstelle mittels eines 3D-Scanners für spätere Auswertungen digitalisiert.

Mehrere Stunden war die Identität des verstorbenen Autofahrers unklar. Der Mercedes trug Kennzeichen aus der Slowakei. Erst am Spätnachmittag bestätigte sich, daß aufgefundene Papiere offenbar sicher dem Fahrer zuzuordnen waren. Demnach handelte es sich um einen 33-jährigen Slowaken ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme und die nicht unaufwendige Bergung blieb die L 189 am Unfallort bis gegen 18 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde beidseitig abgeleitet. - Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Angaben zum Unfall oder dem Fahrverhalten des oder der Fahrzeuge machen können. Hinweise nimmt die zuständige Polizeiwache in Eitorf unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413421 entgegen. (cs)
(Fotobericht folgt)


15.04.2024 - Verkehr

L 189 nach tödlichem Unfall bis zum frühen Abend gesperrt

Nach einem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge ist die Wahnbachtalstraße (L 189) an der Gemeindegrenze zu Neunkirchen-Seelscheid voraussichtlich bis zum frühen Abend voll gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Querspange zur Bundesstraße 56 (am Steinbruch) und Steinermühle / Abzweig Todtenmann. Der Durchgangsverkehr aus Richtung Norden kann über die Querverbindung auf die B 56 wechseln. Der Verkehr von Süden sollte schon in Hausermühle auf die Talstraße (K 16) über Seelscheid ausweichen. (cs)
(Nachbericht zum Unfall folgt)


12.04.2024 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur, Recht

Rücksicht nehmen auf junge Wildtiere : Hunde anleinen

Eine Information des Veterinäramtes der Kreisverwaltung :  Die wieder helleren Tage und die aufblühende Frühlingsnatur laden geradezu zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Gerne werden dabei die eigenen Vierbeiner mitgeführt. Gleichzeitig ist jetzt in der Natur die Zeit des Brütens, der Geburten und der Aufzucht junger Wildtiere. Diese brauchen noch Schutz und Ruhe.

Deshalb appelliert das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises an die Hundehalterinnen und Hundehalter, beim Spaziergang mit den Vierbeinern ein rücksichtsvolles Verhalten an den Tag zu legen. "Hunde müssen im Wald außerhalb von Wegen und dort, wo aufgrund eingeschränkter Sicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Wildtieren zu rechnen ist, angeleint werden !" Darauf macht Dr. Johannes Westarp, Leiter des Veterinär -und Lebensmittel-Überwachungs-Amtes des Rhein-Sieg-Kreises, aufmerksam. In den Naturschutzgebieten gilt grundsätzlich eine Anleinpflicht für Hunde.

"Wer aber als Hundehalterin und Hundehalter Rücksicht nimmt, den Hund im Wald und dort, wo Tiere sein können, anleint, kann mit seinem Vierbeiner die Spaziergänge genießen", so Dr. Johannes Westarp.


10.04.2024 - Baumaßnahmen, Verkehr

Neubau der Markelsbach-Brücke im Wahnbachtal geplant

Die Markelsbach-Brücke der L 189 mit dem Bohrgerät zur Grunderkundung

Genauso schnell wie die Baustelle im Wahnbachtal an der Gemeindegrenze zu Neunkirchen-Seelscheid eingerichtet worden war (wir berichteten), wurde die Baumaßnahme nahe des Abzweigs der Querspange zur B 56 (Steinbruch) noch am Montag (08.04.) abgeschlossen. Die Art der durchgeführten Arbeiten ließen auf deren Grund schließen, der vom ausführenden 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' nun auf Anfrage bestätigt wurde :

Demnach wurden Grunderkundungs-Bohrungen durchgeführt, um den Baugrund für den Neubau der Brücke über den Markelsbach kurz vor seinem Einmünden in den Wahnbach zu untersuchen. Die zur Wahnbachtalstraße (L 189) gehörende Brücke ist seit Jahren geschwächt, ihre Randbereiche wurden seinerzeit gegen ein Befahren mittels rot-weißen Leitborden gesichert. Die Planungen für einen Ersatzneubau würden sich erst in einer sehr frühen Phase befinden, weswegen noch keine Angaben zum Zeitpunkt einer Realisierung gemacht werden können. (cs)


10.04.2024 - Verkehr

LKW-Panne führte zu Blockade der L 352 nahe Feld

Für knapp zwei Stunden war die Landesstraße 352 an der Gemeindegrenze zwischen Much und Neunkirchen-Seelscheid heute vormittag gesperrt. Ursache war ein technischer Defekt an einem Sattelzug. Dieser war gegen 10 Uhr an der Abzweigung nach Hardt und Köbach von einer der Seitenstraßen auf die L 352 in Richtung Much eingebogen. Nach ersten Informationen war eine Hydraulikleitung defekt, so daß der LKW nicht mehr weiterbewegt werden konnte.

Weil er von der Kurvenfahrt noch quer stand, waren beide Fahrspuren blockiert. Nur einige PKW konnten unter Ausnutzung des Banketts passieren. Schnell entwickelten sich sowohl aus Richtung Feld als auch Brackemich zwei Staus von LKW und einem Linienbus. Erst nach Einsatz eines LKW-Pannendienstes konnte der Sattelzug gegen 11.50 Uhr zur Seite gesetzt werden. (cs)


08.04.2024 - Verkehr, Baumaßnahmen

Behinderungen durch Baustellenampel im Wahnbachtal

Blick aus Richtung Nordosten auf den Baustellenbereich

Die Baustellenampel auf der Zeithstraße (B 56) in Seelscheid wurde schon Ende März abgebaut, die Bröltalstraße (B 478) ist wieder durchgängig befahrbar, da steht die nächste Verkehrseinschränkung an :  Auf der Wahnbachtalstraße (L 189) ist in der nächsten Zeit mit Behinderungen zu rechnen. Betroffen ist der Bereich nahe der Gemeindegrenze zu Neunkirchen-Seelscheid. Die bereits eingerichtete Baustelle liegt unmittelbar südlich der Einmündung der Querspange zur B 56 bei Huven (Steinbruch).

Aufgrund von Bohrarbeiten am Straßenrand ist die Fahrbahn nicht in voller Breite nutzbar, der Verkehr wird mittels einer mobilen Ampel wechselseitig über die dortige Brücke über den Markelsbach geführt. Aus Richtung Much kommend, befindet sich die Haltelinie bei Rotlicht bereits vor der Einmündung der Querstraße, um sowohl dem Gegenverkehr als auch dem Querverkehr das Abbiegen zu ermöglichen. Die frühzeitig hinter Hillesheim aufgestellten Hinweisschilder auf die Baustelle und das Tempolimit von 50 km/h sollten ernstgenommen werden, da sich zu Stoßzeiten ein schlecht einsehbarer Rückstau bis in den Kurvenbereich bilden könnte. (cs)


07.04.2024 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

PKW prallte am Kreisverkehr gegen einen Laternenmast

Bei einem Alleinunfall im Kreisverkehr an der oberen Hauptstraße verletzte sich heute nachmittag gegen 17.15 Uhr eine Autofahrerin. Nach Angaben der Polizei war die 86-Jährige von der Zeithstraße (B 56) aus Richtung Seelscheid kommend in den Kreisverkehr eingefahren, dann aber aus unklarem Grund zwischen den Einmündungen von Hauptstraße und Danziger Straße von der Fahrbahn abgekommen. Im dortigen Tulpenbeet prallte der 'VW Golf' gegen einen Laternenmast, welcher in Schieflage geriet.

Während der Rettungsdienst zur Versorgung der nach ersten Angaben nur leichtverletzten Autofahrerin angefordert wurde, wurde die Freiwillige Feuerwehr zwecks technischer Hilfe alarmiert. Die Einsatzkräfte schoben das Fahrzeug aus der Grünanlage und kontrollierten die schrägstehende Laterne auf ihre Standfestigkeit. Grund für Sicherungs-Maßnahmen am Mast ergaben sich nicht. Aus dem PKW waren auch keinerlei Betriebsstoffe ausgetreten. (cs)


07.04.2024 - Verkehr, Baumaßnahmen

Bröltalstraße wieder von Ruppichteroth bis Hennef befahrbar

neuasphaltierter Abschnitt in Höhe der Burg Hernnstein

Die Arbeiten an der Fahrbahndecke der Bröltalstraße (B 478) wurden am gestrigen Samstag (06.04.) wie geplant abgeschlossen. Die Woche über war der Abschnitt zwischen der Burg Herrnstein und Ingersau für den Verkehr gesperrt. Im Zuge der Arbeiten wurde die Fahrbahndecke auf einem 500 Meter langen Abschnitt unmittelbar südlich der Burg Herrnstein, einem 200 Meter langen Teilstück auf freier Strecke und einem 300 Meter langen Abschnitt zwischen dem Horbacher Weg (Abzweig nach Niederhorbach) und dem Ortseingang von Ingersau erneuert.

Auch wenn die Strecke wieder uneingeschränkt befahrbar ist, weisen die Hinweistafeln und gelben Umleitungs-Wegweiser immer noch auf die angebliche Sperrung hin. In Ingersau stehen sogar noch die Schilder, die auf die Sperrung zwischen Ingersau und Hennef-Bröl hinweisen, obwohl dieser Abschnitt der Bröltalstraße schon vor mehr als einer Woche wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Die ausgeschilderten Umleitungen hin zur Landesstraße 352 über Neunkirchen können somit ignoriert werden. (cs)


07.04.2024 - Polizeimeldungen

Kriminalitäts-Statistik 2023 für den Kreis und Much

In dieser Woche wurden in den Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen die Statistiken der Kriminalitäts-Entwicklung im Jahr 2023 vorgestellt. Für das Zuständigkeitsgebiet der Kreispolizei in Siegburg (rechtsrheinisches Kreisgebiet ohne Bad Honnef und Königswinter, nachfolgend zur Vereinfachung "kreisweit" bezeichnet *) ergab sich ein leichter Rückgang der erfassten Fälle auf 19.141 (Vorjahr 20.130), dennoch mehr als in den vorherigen "Corona-Jahren". Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen stieg um knapp fünf Prozent auf 8.959, die Aufklärungsquote vergleichsweise deutlich auf 57,57 Prozent (Vorjahr 53,87).

Auch im mehrjährigen Vergleich leicht zurückgegangen ist die Straßenkriminalität mit 4.141 Fällen, auf vergleichsweise hohem Niveau verblieben Gewaltdelikte mit 743 Fällen. In diesem Sektor stiegen die Delikte gefährlicher und schwerer Körperverletzungen erneut an (582 Fälle), die Raubdelikte (111) gingen zurück. Die seit Jahren steigende Fallzahlen-Entwicklung im Bereich der Kinderpornographie (170 in 2023) ist auch auf verstärkte Ermittlungen zurückzuführen. Entgegen der Erwartung der Polizei gingen die Fahrrad-Diebstähle markant (minus 35 Prozent) auf 629 Fälle zurück (Vorjahre 2019-2022 : 1.048 / 866 / 814 / 967).

Für die Bürger/innen von besonderem Interesse ist die Entwicklung der Fallzahlen der Wohnungseinbruchs-Delikte. Nach dem signifikanten Rückgang zu Corona-Zeiten ist seit zwei Jahren wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 416 Taten aufgenommen (Vorjahre 2019-2022 : 519 / 463 / 302 / 387).

Im Jahr 2016 war in ganz Nordrhein-Westfalen die Veröffentlichung eines "Wohnungseinbruchs-Radars" mit Markierung der Tatorte der Vorwoche eingeführt worden, um Transparenz zu schaffen (Zitat NRW-Minister Herbert Reul : "Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich über das Risiko in ihrer Nachbarschaft informieren können. Das schärft die Sinne und beugt vor. Nur wer sich einer Gefahr bewusst ist, kann sich davor schützen").

Im Rhein-Sieg-Kreis wurde diese Transparenz jedoch im Frühjahr 2023 wieder aufgegeben, während viele andere Kreise und kreisfreien Städte - mit Bonn und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis auch in unmittelbarer Nachbarschaft - die regelmäßige Veröffentlichung der ungefähren Tatorte beibehielten. - In Much wurden 2023 insgesamt sechs Wohnungseinbruchs-Delikte (vollendete und versuchte Einbrüche) verzeichnet, mehr als in den beiden Vorjahren (jeweils 4), aber deutlich weniger als in den Jahren bis 2020. Fünf der sechs Fälle konnten aufgeklärt werden.

Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag oder entsprechende Versuche) waren 2023 lokal nicht zu verzeichnen (13 kreisweit*), Sexual-Straftaten bewegten sich in Much mit 15 auf hohem Niveau (491 kreisweit*). Erfasst wurden auch 62 Fälle von Körperverletzung und 38 Betrugsfälle. Zur Anzeige wurden zudem sieben Fälle von Ladendiebstahl, zwei Taschendiebstähle, drei Fahrraddiebstähle und 77 Sachbeschädigungen gebracht. Die Gesamtzahl der Straftaten im Gemeindegebiet summierte sich 2023 auf 450 zuzüglich Dunkelziffer. (cs)


04.04.2024 - Polizeimeldungen, Kindergärten, Gemeindeverwaltung, Medien

Verdacht gegen Kita-Mitarbeiter/in hat sich nicht erhärtet

In der vergangenen Woche informierte die Gemeindeverwaltung vorsorglich öffentlich über ein Ermittlungsverfahren der Polizei gegen eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter von verschiedenen gemeindlichen Mucher Kindertagesstätten (die Veröffentlichung wurde hier am 28. März im Wortlaut wiedergegeben). Unter anderem hieß es darin mehrfach, die Polizei hätte gegenüber den beiden Personen ein Betretungsverbot der Kindertagesstätten ausgesprochen.

Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, entspricht dies nicht den Tatsachen. Es liege gar nicht im Ermessen der Polizei, ein solches Betretungsverbot auszusprechen. Der Sachverhalt wird detaillierter dargestellt :  Demnach habe eine dritte Person Anzeige erstattet, weil sich jemand in einem Internet-Chat oder -Forum eine Bilddatei verschafft habe, die kinderpornografischen Inhalts sei. Die Ermittlungen der Polizei führten mittels rückverfolgter IP-Adresse/n zu einer Erzieherin und einem Erzieher.

Nichtzuletzt wegen der sensiblen Berufe wurden die Beschuldigten kurzfristig noch am frühen Donnerstagmorgen letzter Woche (28.03.) aufgesucht, ihre privaten Räumlichkeiten in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bonn durchsucht. Dabei hätten sich beide, die zuvor polizeilich nie in Erscheinung getreten seien, ausdrücklich kooperativ verhalten. Diverse Computer, Datenträger und Mobiltelefone seien zur Untersuchung ausgehändigt und von der Polizei sichergestellt worden.

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde seien bei einer ersten Durchsicht der Datenbestände keinerlei strafbare Inhalte festgestellt worden, eine intensivere Analyse dauere noch an. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehe es nur um ein einziges Bild, bei dem bislang unklar sei, ob es überhaupt den Tatbestand der Kinderpornographie erfüllt.

Die Polizei hat sich zur Versachlichung des Vorgangs mit einem Informations-Schreiben an die Eltern der Kinder beider Kindertagesstätten gerichtet, da der Vorgang Verunsicherungen schüren, Panik und Aktionismus verursachen könne. In solchen Fällen würden nachfolgend auch Anzeigen erstattet, die keine inhaltliche Grundlage haben. Falsche Beschuldigungen und Verunglimpfungen - etwa in "sozialen" Netzwerken - oder auch Formen von Selbstjustiz könnten auftreten.

Aus diesem Grund rät die Polizei dringend, das Ergebnis der laufenden Ermittlungen abzuwarten und im Interesse aller Beteiligten keine angstverbreitenden Gerüchte zu schüren. Für Hilfsangebote wurde den Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten eine Rufnummer des Kriminal-Kommissariates für Prävention und Opferschutz empfohlen. (cs)


04.04.2024 - Baumaßnahmen, Verkehr

Abschnitt der Zanderstraße wegen Straßenarbeiten gesperrt

Wie die Gemeindeverwaltung heute bekanntgibt, ist ein Teilbereich der Zanderstraße in Much seit gestern für den Verkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einmündung der Gartenstraße und der oberhalb gelegenen Hausnummer 12. Die Grundstücke der Anlieger unterhalb der Sperrstelle sind von der Dr.-Wirtz-Straße aus, diejenigen oberhalb über die Friedhofsstraße am Rathaus zu erreichen.

Die Asphaltdecke der Zanderstraße ist seit langem weitgehend marode, eine Grundsanierung ist vorgesehen. Anlaß der aktuellen Sperrung sei dagegen eine Ad hoc-Straßenunterhaltungs-Maßnahme zum Erhalt der Verkehrssicherungs-Pflicht der Gemeinde. Gemäß der Veröffentlichung soll die Sperrung bis Freitag, den 12. April, andauern. (cs)


03.04.2024 - Vereine, Personen, Baumaßnahmen, Tourismus, Freizeit

Neue Ruhebank zur Erinnerung an Wolfgang Kornienko

Ulla Kornienko begutachtet den Aufbau der Ranger Alex Frings, Manuel Wollseifen und Marc Kaltenbach (von links) - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Unser verstorbener, langjähriger Vorsitzender Wolfgang Kornienko war auch ein begeisterter Wanderer. Da lag es für uns nahe, an einem seiner Lieblingsorte, ihm zum Gedenken, eine Ruhebank aufzustellen. Gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Wandersaison 2024 wurde die Bank unterhalb des Pilgerweges im Heck installiert. Von dort hat man einen schönen Blick auf Drabenderhöhe, Oberdorf und die Nutscheid.

Mehrere Mucher Bürger/innen haben in den vergangenen Monaten Ruhebänke gestiftet. So erweitern wir das Netz der Rastplätze für Wander-Freundinnen und -Freunde aus Much und Besucher/innen aus der Region. Unsere Wege-Ranger halten die Wege und die Bänke in Schuss. Neue, interessierte Frauen und Männer sind bei dieser engagierten Truppe gerne gesehen - besuchen Sie uns im Internet unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.verkehrsverein-much.de .
für den Vorstand, Hartmut Erwin


02.04.2024 - Baumaßnahmen, Verkehr

Sperrung der B 478 zwischen Burg Herrnstein und Ingersau

Hinweistafel an der B 478 bei Ruppichteroth-Bröleck

Im Laufe des heutigen Morgens wird die Bröltalstraße (Bundessstraße 478) erneut für den Verkehr gesperrt. Wie bereits vor zwei Wochen vorangekündigt, ist dieses Mal der Abschnitt zwischen der Burg Herrnstein (Ruppichteroth) und Ingersau (Neunkirchen-Seelscheid) betroffen.

Auch in diesem Bereich lässt der 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' Teile der Fahrbahndecke sanieren. Die Bauzeit soll wiederum eine knappe Woche betragen, so daß die Sperrung noch vor Ende der Osterferien aufgehoben werden soll.

Die Umleitung - markiert mit gelben Schildern mit der Kennzeichnung "U4" - erfolgt in diesem Fall bereits ab Ruppichteroth-Bröleck über die Landesstraße 224 bis Much-Wohlfarth, die Landesstraße 352 bis Neunkirchen sowie über die Bundesstraße 507 bis Ingersau zurück zur B 478. In Gegenrichtung ist die Umleitungsstrecke mit "U3" ausgeschildert. (cs)
 


01.04.2024 - Veranstaltungen, Technik, Umwelt, Soziales

'Repair Café' am 3. und 5. April in der 'Kulturkiste' in Much

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Die ersten 2024er-Termine waren gut besucht. Wir, unsere Spezialisten, sind am Mittwoch (03.04.) und Freitag (05.04.) wieder von 17 bis 19 Uhr vor Ort : in der "Kulturkiste" neben dem Jugendzentrum Much, Klosterstraße 4a. Weiterhin sind alle Reparaturen (außer Ersatzteilen) kostenlos, dezent im Hintergrund steht allerdings ein Sparschwein.

Und immer noch nehmen wir alte Handys und Brillen (für Afrika) an !  Denn wir haben einen guten Abnehmer für die alten Handys gefunden. Wir sammeln diese und geben sie bei der 'Naturschule Aggerbogen' in Lohmar ab. Der Erlös, nach der Verwertung, kommt dem 'NABU' zugute. Also weiter bei uns abgeben (Repair Café) oder bei Familie Erwin, Scheid 29, in den Briefkasten werfen. Danke !

Und noch eine interessante Info :  Immer mal wieder bekommen wir Angebote, bei uns mitzuarbeiten. Leider ist unser Team (9 Personen) zunächst einmal voll besetzt. Da fehlt es dann auch an Arbeitsplätzen. Wir melden uns an dieser Stelle, wenn wir wieder Bedarf haben. Trotzdem Danke für das Interesse !


31.03.2024 - Wetter

Gewitterfront zieht am frühen Abend über die Region

Freiluft-Aktivitäten an diesem milden Ostersonntag könnten am frühen Abend ein abruptes Ende finden. Der 'Deutsche Wetterdienst' warnt aktuell für den Rhein-Sieg-Kreis vor einer Front mit schweren Gewittern, die sich von Südwesten nähert. In Much ist der der Prognose nach schnelle Durchzug gegen 18.30 Uhr zu erwarten. Nach derzeitigem Stand erreicht die Gewitterfront keinen Unwetterstatus. (cs)


31.03.2024 - Vermischtes, Recht

Seit dem heutigen Sonntag gilt wieder die Sommerzeit

"Wer hat an der Uhr gedreht ?  Ist es wirklich schon so spät ?" Dieser Spruch aus dem Abspann einer beliebten Zeichentrick-Serie mit einer rosaroten Raubkatze als Protagonist trifft heute wieder einmal zu, denn seit dieser Nacht gilt die Sommerzeit - übrigens bis zum 27. Oktober.

So läßt sich die zweite Frage mit einem klaren Ja beantworten, schließlich wurden die Uhren um 2 Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Antwort auf die erste Frage könnte hingegen überraschen :  Es ist das "Gesetz über die Einheiten im Messwesen und die Zeitbestimmung", auch "Einheiten- und Zeitgesetz" genannt, mit dem die amtliche Zeit verordnet wird. Zuständig ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. (cs)


30.03.2024 - Verkehr, Baumaßnahmen

Bröltalstraße zwischen Ingersau und Bröl wieder befahrbar

Wie geplant wurde der seit Montag (25.03.) wegen einer Fahrbahnsanierung gesperrte Abschnitt der Bröltalstraße (B 478) zwischen dem Birkenmühler Weg (südlich Ingersau) und der Einmündung 'Katharinental' (Zufahrt 'Eckes'-Werk) im Laufe des heutigen Samstags wieder für den Verkehr freigegeben. (cs)


30.03.2024 - Veranstaltungen, Freizeit

Mucher Trödelmarkt am Ostersonntag und Ostermontag

An den beiden Osterfeiertagen findet in Much wieder der Trödelmarkt im Wahnbachtal statt. Marktbeginn auf dem Parkplatz der Supermärkte ist jeweils um 11 Uhr. Erfahrungsgemäß läuft das Geschehen im Laufe des Nachmittags aus, offizielles Marktende ist erst um 18 Uhr. Motorisierte Besucher/innen werden wie immer gebeten, keine Verkehrswege, Bürgersteige oder Grünflächen zuzuparken. (cs)


28.03.2024 - Gemeindeverwaltung, Kindergärten, Polizeimeldungen

Polizei ermittelt gegen zwei Mitarbeitende von Mucher Kitas

Eine Information der Mucher Gemeindeverwaltung :  Die Gemeindeverwaltung Much ist heute Morgen darüber informiert worden, dass zwei Mitarbeitende aus zwei Kindertagesstätten nicht zum Dienst erschienen sind. Die zuständigen Einrichtungsleitungen haben daraufhin sofort versucht, den Grund für das plötzliche Fernbleiben zu ermitteln. In einem Telefongespräch stellte sich dann heraus, dass gegen beide von der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises ein Betretungsverbot der Kindertagesstätten verhängt worden ist.

Es besteht für die Ermittlungsbehörden der Verdacht, dass die beiden Personen, die in unterschiedlichen Kindertagesstätten beschäftigt werden, über kinderpornographisches Material verfügen. Nach diesen Erkenntnissen der Einrichtungsleitungen wurde umgehend Muchs Bürgermeister Norbert Büscher durch die Fachbereichsleitung informiert. Dieser hat die beiden Betroffenen sofort vorläufig vom Dienst in den Einrichtungen freigestellt und erklärt : "Diesen Fall werden wir mit höchstmöglicher Transparenz behandeln. Im Laufe des Tages sind die Elternbeiräte der entsprechenden Kita-Einrichtungen informiert worden."

Die Polizei hat die Privaträume der Kita-Mitarbeitenden durchsucht, die Kindertagesstätten waren von entsprechenden Maßnahmen nicht betroffen. "Dieser Verdacht", sagt Bürgermeister Norbert Büscher, "macht uns natürlich sehr betroffen. Kinderpornographisches Material auch nur zu besitzen ist schon erschreckend genug, aber bei Mitarbeitenden in einer Kindertagesstätte wiegt das doppelt schwer. Solange es aber noch ein Verdacht ist, greift auch weiter meine Fürsorgepflicht gegenüber den beiden Mitarbeitenden, darum gilt zunächst einmal für die Gemeindeverwaltung die auch in solchen Fällen übliche Unschuldsvermutung."

Die Fachbereichsleitung hat die beiden Kindertagesstätten am Vormittag aufgesucht, um weitere Informationen zu erhalten. Bürgermeister Norbert Büscher muss nun die Ermittlungen der Polizei abwarten, um dann gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen. Bis zum Abschluss dieser Ermittlungen bleiben die beiden Betroffenen vom Dienst freigestellt und bis dahin ist selbstverständlich auch das von der Polizei verhängte Betretungsverbot für die Gemeindeverwaltung Much bindend.


28.03.2024 - Feuerwehr, Polizeimeldungen

Brand eines Schuppens drohte auf Wohnhaus überzugreifen

Rechtzeitig bemerkt wurde ein Feuer, das heute vormittag gegen 11 Uhr im rückwärtigen Schuppen eines Wohnhauses am Sommerhausener Weg in Much ausgebrochen war. Zunächst hatten die Bewohner einen Brandgeruch bemerkt, diesen aber einer gerade durchgeführten handwerklichen Tätigkeit im Wohnhaus zugeordnet. Als zusätzlich eine Geräuschentwicklung auftrat, wurde das offene Feuer entdeckt, das sich in dem aus Mauerwerk mit Giebeldach errichteten Schuppen entwickelt hatte.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr bekämpfte nicht nur den Brand, der sich bereits durch den Dachstuhl des Schuppens gearbeitet hatte. Gleichzeitig galt es, einen unmittelbar angrenzenden Anbau des Fachwerk-Wohnhauses vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen. Dazu wurde die Fassade benässt und der Rand des Daches abgedeckt. Durch den schnellen Löscheinsatz waren aber noch keine Flammen in den Dachstuhl des Hauses übergeschlagen.

Neben der Einrichtung und dem Dach des Schuppens, der nach einer ersten Einschätzung vor Ort erneuert werden muß, gab es auch Schäden am Wohnhaus. Ein Fenster wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt, an der Fassade gab es eine Rußbeaufschlagung. Für den Einsatz der mehr als 25 Feuerwehrleute, von Rettungsdienst und Polizei blieb der Sommerhausener Weg rund zwei Stunden gesperrt. (cs)


25.03.2024 - Baumaßnahmen, Verkehr

B 478 ab heute zwischen Ingersau und Hennef gesperrt

Umleitungs-Wegweiser an der B 478 in Ingersau

Wie bereits am 15. März vorangekündigt, wird die Bröltalstraße (B 478) ab dem heutigen Montag zwischen Ingersau und der zum Hennefer Stadtgebiet gehörenden Straße 'Katharinenthal' (Zufahrt 'Eckes'-Werksgelände) in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Grund ist die Sanierung der Fahrbahndecke auf einer Länge von 1,8 Kilometern, beginnend an der Einmündung Birkenmühler Weg bis zur erwähnten Werkszufahrt.

Ab welcher Uhrzeit die Baumaßnahme und damit die Sperrung heute beginnt, ist nicht genau bekannt. Andauern soll die Sperrung dieses Teilabschnitts bis zum Samstag (30.03.). Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt von der Bröltalstraße über die Bundesstraße 507 nach Neunkirchen und die Landesstraße 352 über Wolperath und Happerschoß nach Allner.

In der Folgewoche werden die Bauarbeiten auf den Streckenabschnitt zwischen Ingersau und 'Burg Herrnstein' nach Norden verlagert. Siehe dazu die Information des zuständigen 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' :


22.03.2024 - Kirchliches, Baumaßnahmen, Natur

Pilger setzten 'Prekerlinde' in Gedenken an Wallfahrtsleiter

(Foto : Team der Mucher Werl-Wallfahrt)

Eine Information des Mucher Wallfahrtsteams :  Was um Himmels Willen ist eine "Prekerlinde"?  Ja, mit dem Himmel hat es schon zu tun. Am 23. September 2023 verstarb, unerwartet im Alter von 75 Jahren, der Franziskaner-Pater Ralf (Heribert Preker) aus Werl. Von 2008 bis 2019 war er der Wallfahrtsleiter in Werl. Wir Mucher Fußpilger hatten ihn ins Herz geschlossen. Pater Ralf war nicht nur von seinem "Erscheinungsbild" eine Größe, sondern auch von seinem Wesen. Pater Ralf hatte ein gütiges Herz und war auch ein Freund klarer Worte.

Als Franziskaner wurde Pater Ralf, wie es im Orden üblich ist, an seiner letzten Wirkungsstätte in Paderborn beigesetzt. Nun ist Paderborn weit weg von unserem Wallfahrtsweg und der Brudermeister hatte die Idee, Pater Ralf einen Gedenkbaum an unserer Pilgerstrecke zu pflanzen. Hier bot sich das Sauerland an, dort hat der Borkenkäfer viel Platz für neue Bäume geschaffen. Vor Drolshagen steht schon eine Stele, an der wir auf der Wallfahrt der verstorbenen Pilger aus dem vergangenen Jahr gedenken.


21.03.2024 - Polizeimeldungen, Feuerwehr

Arbeiter geriet mit einem Bein unter einen Mini-Bagger

Bei der Verlegung von Leerrohren für Stromleitungen auf der Straße 'Eltersbach' im Mucher Hauptort hat sich heute morgen gegen 7.30 Uhr ein Arbeitsunfall ereignet. Beim Zurücksetzen eines Minibaggers war ein hinter dem Arbeitsgerät stehender Mann gestürzt. Ein Bein des 24-Jährigen wurde von einer der Ketten des Baggers überrollt.

Sofort waren Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei mit dem Hinweis auf eine unter einem Bagger eingeklemmte Person alarmiert worden. Bei deren Eintreffen war der Verunglückte aber schon befreit, der 50-jährige Baggerfahrer hatte die Baumaschine zur Seite gefahren.

Ein per Helikopter eingeflogener Notarzt und eine Rettungswagen-Besatzung versorgten den Verletzten vor Ort. Nach deren ersten Einschätzungen ist der Unfall noch glimpflich verlaufen. Der 24-Jährige musste nicht ausgeflogen werden, ein Transport per Rettungswagen zu einem Krankenhaus reichte aus. Die Polizei nahm den Arbeitsunfall auf und kontaktierte das Amt für Arbeitsschutz. (cs)


 

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Stand : 16.04.2024

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