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27.11.2014 - Politik, Baumaßnahmen, Verkehr:

Planungen für neue Parkplätze an der Talstraße in Much

Der derzeitige Parkplatz im Talbereich der Talstraße

Mit der Ausweitung der Parkmöglichkeiten an der Talstraße in Much befaßte sich der Planungs- und Verkehrs-Ausschuß unlängst zum wiederholten Male. Ziel der Überlegungen ist die Verbesserung der Parksituation im Mucher Ortszentrum. Nach den Vorberatungen hatte ein Ingenieurbüro Vorschläge ausgearbeitet, dabei wurden drei verschiedene Bereiche der Talstraße in Augenschein genommen.

Zum ersten der bestehende Parkplatz im Talbereich, der ausgeweitet werden könnte. Vom Tisch sind dabei ursprüngliche Ideen, die den Baumbestand entlang der Talstraße gefährden könnten. Durch den weitgehenden Wegfall der Rasenfläche könnte jedoch eine zweite Parkreihe mit entsprechender Zufahrt geschaffen werden. Auf diese Weise würden statt der bisherigen 15 Stellplätze dann 23 Parkplätze entstehen. Zwischenzeitlich angedachte Wohnmobil-Parkplätze sind hier nicht mehr geplant, sie sollen anderweitig angelegt werden. Für den Ausbau des Parkplatzes wären Aufwendungen von 170.000 Euro notwendig, also 7.400 Euro pro Stellplatz, andererseits mehr als 21.000 Euro pro zusätzlichem Parkplatz.

Die zweite Möglichkeit, an der Talstraße neuen Parkraum zu schaffen, würde die Umnutzung des früheren Tennis- und heutigen Bolzplatzes (Foto oben) eröffnen. Hierfür wurden drei Planungsvarianten ausgearbeitet. Eine sieht eine Zufahrt von der Talstraße aus, eine zweite Variante von der Sackgasse Heldweg aus vor. Die dritte Möglichkeit wäre eine Durchfahrt von der Privatstraße im Osten zum Heldweg im Westen. Im günstigsten Fall - bei der Einfahrt vom Heldweg aus - könnten 27 bis 29 Stellplätze geschaffen werden, bei den anderen Varianten 24 beziehungsweise nur 19 Parkplätze. Weitere neun Plätze wären direkt von der Talstraße oder der Privatstraße aus anfahrbar. Die Kosten für die Umsetzung würden mit 145.000 bis 160.000 Euro zu Buche schlagen, das entspricht je nach Variante rund 4.300 Euro, 4.700 Euro beziehungsweise 6.000 Euro pro Stellplatz.

Weitere Überlegungen bestanden darin, Parkplätze entlang der Talstraße in baulicher Form anzulegen. Je nach Art der Aufstellung - in Längs- oder Schräganordnung - könnten hier 14 beziehungsweise 18 Stellplätze in einem neuangelegten Grünstreifen vor dem Parkplatz im Tal und dem benachbarten Spielplatz geschaffen werden. Durch die dadurch bedingte Einschränkung des Straßenraums müßte die Talstraße hier allerdings in eine Einbahnstraße umgewandelt werden. Die mit der Verwaltung abgesprochene Empfehlung des Ingenieurbüros lautete aber, auf einen solchen Umbau zu verzichten, weil auch derzeit am Straßenrand geparkt werden darf, die Umbaukosten daher unangemessen erscheinen.

Seitens der Politik wurde Umbau des im Tal befindlichen Parkplatzes bei nur wenigen neugeschaffenen Parkplatzes als zu teuer bezeichnet. Zudem wurde die Lärmbelastung für das jüngst fertiggestellte, unmittelbar benachbarte Wohngebäude thematisiert. Auch der mögliche Umbau des Bolzplatzes wurde diesbezüglich kritisch gesehen, ähnlich wie beim früheren Tennis- und heutigen Bolzplatz würden Anwohner durch Geräusche belastet. Weil hier überwiegend im Ortszentrum beschäftigte Berufstätige als Langzeitparker erwartet werden, sei das Verkehrsaufkommen jedoch begrenzt. Als lärmverträglichste Variante wurde diejenige mit der direkten Zufahrt von der Talstraße aus bezeichnet.

Es kamen auch Zweifel an der grundsätzlichen Notwendigkeit neuer Parkplätze auf. Aufgrund zunehmender Leerstände an der Hauptstraße wären dort inzwischen häufig Parkplätze frei. Andererseits seien diese zeitbeschränkt, für im Ortszentrum Beschäftigte und Personen mit längerer Verweildauer - etwa für Arztbesuche - werden jedoch Langzeitparkplätze benötigt. Letztlich vertagte der Ausschuß die Entscheidung, die erst in der Sitzung vorgestellten Planungsvarianten sollen zunächst in den Fraktionen diskutiert werden. (cs)


 

 

 


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