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07.10.2020 - Kreisverwaltung, Personen:

Bundesverdienstkreuz für Heinz Josef Hoja aus Much

von links nach rechts : Bürgermeister Norbert Büscher, Heinz Josef Hoja und Landrat Sebastian Schuster - (Foto : Gemeinde Much)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde jetzt Heinz Josef Hoja aus Much für sein Engagement im berufsständischen Bereich ausgezeichnet. "Ich freue mich, dass sie so zahlreich nach Much gekommen sind, um gemeinsam mit mir eine wahrlich verdiente Persönlichkeit der Gemeinde Much und des Rhein-Sieg-Kreises zu ehren", begrüßte Landrat Sebastian Schuster an Burg Overbach Heinz Josef Hoja mit seiner Familie und Weggefährten.

In Neunkirchen-Seelscheid geboren und heute in Much wohnend, legte Heinz Josef Hoja 1978 seine Meisterprüfung als Zimmermeister vor der Handwerkskammer in Reutlingen ab. Anschließend übernahm er in dritter Generation die Zimmerei der Familie in Neunkirchen-Seelscheid. Heute zählt der Betrieb zwanzig Mitarbeitende und bildet regelmäßig Jugendliche aus. Darüber hinaus übernahm Heinz Josef Hoja Verantwortung für die 'Zimmerer Innung Bonn Rhein-Sieg'. 25 Jahre, von 1993 bis 2018, war er deren Obermeister und brachte maßgeblich den Zusammenschluss der Innungen Bonn und Rhein-Sieg voran, die 1998 fusionierten.

In der ehrenamtlichen Funktion als Obermeister leitete er jährlich zwei Innungsversammlungen und bis zu fünf Vorstandssitzungen. Er organisierte Fortbildungen für die Innungsmitglieder, unterstützte den deutsch-französischen Lehrlingsaustausch und leitete des Öfteren einwöchige Projektwochen, in denen für einen guten Zweck gezimmert wurde. So sanierten beispielsweise unter Anleitung von Heinz Josef Hoja zwölf angehende französische Zimmerleute die Gartenbänke am Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf sowie Pavillons für Schulen.

Auch vertrat Heinz Josef Hoja die Interessen der Zimmerer bis hin zu Landesebene :  Seit 1997 gehört er der 'Kreishandwerkerschaft Bonn / Rhein-Sieg' an, von 1995 bis 2005 als stellvertretendes Mitglied der Arbeitgeberseite der Vollversammlung, dem höchsten Organ der 'Handwerkskammer zu Köln', und seit 1996 als ehrenamtliches Vorstandsmitglied des 'Zimmerer- und Holzbau-Verbandes Nordrhein', einem Landes-Innungsverband, der zur Dachorganisation 'Bauverbände NRW' gehört. Auch hier bringt sich Heinz Josef Hoja mit besonderem Engagement, unter anderem als Schatzmeister, ein.

Darüber hinaus setzt er sich in seiner Heimatgemeinde Much in verschiedenen Vereinen für das Allgemeinwohl ein. Dort war er 2009 federführend beim Um- und Anbau des Schützenhauses des 'Schützenverein Sankt Johannes Kreuzkapelle'. Als erster Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Sommerhausen kümmert sich Heinz Josef Hoja unter anderem um den Bau des Pavillons sowie um den Bau des Funktionshauses.

"Lieber Herr Hoja, dieser Orden ist die Würdigung ihrer Leistungen und Verdienste, auf die Sie mit Recht stolz sein dürfen", mit diesen Worten überreichte Landrat Sebastian Schuster an Heinz-Josef Hoja die Ordensinsignien verbunden mit den Glückwünschen des Ministerpräsidenten Armin Laschet und der Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

"Es war eine große Herausforderung, aber auch eine schöne Zeit", kommentierte der Geehrte in einer kleinen Rückschau. Es sei schön gewesen, als Obermeister, in der Kreishandwerkerschaft und im Landesverband NRW an der Spitze zu arbeiten. "Besonders lag mir die Ausbildung der jungen Zimmerleute mit über 1.000 Austauschschülern mit Frankreich am Herzen. Über 30 soziale Holzbau-Projekte wurden von den Austauschschülern sowohl in Frankreich wie auch bei uns in Bonn / Rhein-Sieg-Kreis hergestellt", so Heinz Josef Hoja.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige und damit höchste allgemeine Verdienstauszeichnung. Er wurde 1951 als Instrument des Dankes für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird seitdem durch den amtierenden Bundespräsidenten verliehen - bis heute rund 248.400 Mal.

Den Verdienstorden gibt es in acht verschiedenen Stufen. Als Erstauszeichnung wird im Allgemeinen die Verdienstmedaille oder das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Als weitere Ausführungen folgen das Verdienstkreuz 1. Klasse, das Große Verdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz mit Stern, das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, das Großkreuz und die Sonderstufe des Großkreuzes.


 

 

 


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