18.05.2009 - Jugend, Soziales:
Kinder und Jugendliche brachten Friedenspfahl ins Rathaus

Die Kinder und Jugendlichen schrieben vor der Aufstellung ihre Namen auf den Pfahl
Sie gelten seit den 70er-Jahren als Mahnmale für den Frieden und stehen heute in fast allen Ländern der Erde, ihre Stückzahl soll inzwischen die 200.000er-Marke überschritten haben. Die Rede ist von den sogenannten Friedenspfählen, die auf die Idee eines japanischen Friedensaktivisten zurückgehen. In Much griffen die 'Bündnis 90 / Grünen' diese Idee vor geraumer Zeit auf und regten die Aufstellung eines solchen Pfahles in der Gemeinde an. Umgesetzt hat das Vorhaben nun das Kinder- und Jugendparlament. In der vergangenen Woche brachten die Mitglieder des Gremiums den knapp drei Meter hohen Pfahl gemeinsam mit Khadidja Maduar vom örtlichen Kinderschutzbund zum Rathaus, wo er einen Platz finden soll.
Bürgermeister Alfred Haas begrüßte die Abordnung und sagte die Aufstellung im Foyer des Gebäudes zu. Auf den vier Seiten des hölzernen Pfahls sind Tafeln mit dem Spruch "Möge Friede auf Erden sein" in deutscher, englischer, französischer und arabischer Sprache angebracht. Optisch begleitet wird der Pfahl von einem gefilzten Wandbehang, der eine bunte Europakarte zeigt. Er war beim Workshop der Kinder- und Jugendparlamente der Region im vergangenen Herbst angefertigt worden. (cs)







