08.05.2009 - Personen, Politik:
Verleihung des 'Helene-Weber-Preis' an Mucher Politikerin

Notburga Kunert (links) mit der Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (Pressefoto)
Notburga Kunert, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, erste stellvertretende Bürgermeisterin von Much und Kreistags-Abgeordnete, erhielt am 5. Mai in der Bundeshauptstadt den "Helene-Weber-Preis" aus den Händen von Bundesministerin Ursula von der Leyen. Das Berliner Ministerium zeichnete damit besonders engagierte Kommunalpolitikerinnen aus, die sich innerhalb von zwei Legislaturperioden mit innovativen, sozialen und frauenfördernden Projekten verdient gemacht haben. Die Namensgebung des Preises führt zurück auf eine der vier "Mütter des Deutschen Grundgesetzes".
Die Auszeichnung wurde erstmals zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland an insgesamt 15 ausgewählte von bundesweit 170 Bewerberinnen vergeben. Neben einer Urkunde erhielten die Preisträgerinnen ein Coaching-Paket, das von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin entwickelt wurde. Notburga Kunert erhielt die Ehrung für ihren konsequenten Einsatz und Erfolg in der kommunal- und sozialpolitischen Arbeit der Gemeinde Much und dem Rhein-Sieg-Kreis. Ihre Neugründung mit langjährigem Vorsitz der örtlichen CDU-Frauenunion, der Vorsitz des Ausschusses für Jugend / Familie / Soziales im Rat und des Schul-Ausschusses sind nur einige der zahlreichen Handlungsfelder der Politikerin.
Die Hauptpreisträgerin Dorothea Maisch aus Gaggenau erhielt zudem den dotierten Preis in Höhe von 10.000 Euro, verwendbar für ein kommunalpolitisches Projekt ihrer Wahl. Zu verdanken ist diese Entwicklung den vier „Müttern des Grundgesetzes“ im damaligen Parlamentarischen Rat in Bonn (1948/49) - Friederike Nadig, Helene Wessel, Elisabeth Selbert und Helene Weber (1881-1962). Sie bestanden auf den 2. Absatz des 3. Artikels unserer Verfassung : "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (ef)






