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Aktuelle Nachrichten

19.08.2018 - Finanzen

Much weiterhin in Spitzengruppe bei den Abwassergebühren

Much gehört auch in diesem Jahr zu den Kommunen mit den höchsten Abwassergebühren in ganz Nordrhein-Westfalen. Der 'Bund der Steuerzahler NRW' hat diese Woche seine jährliche Untersuchung veröffentlicht, welche Kommunen ihre Bürger am stärksten oder am wenigsten belasten. Die Untersuchung umfaßt die Müllgebühren und die Kosten für die Abwasser-Entsorgung im Jahre 2018.

Bei den Müllgebühren liegen die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis (bei einheitlichen Preisen) mit 235,32 Euro jährlich im oberen Mittelfeld, sprich deutlich über dem Durchschnitt der insgesamt 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen (204,67 Euro). Die vergleichende Erhebung geht von einem Vier-Personen-Haushalt aus, der jeweils eine 120-Liter-Restmüll- und Biomülltonne mit vierwöchigem beziehungsweise 14-tägigem Leerungs-Rhythmus sowie die Altpapier-Abfuhr einschließt. Die Spanne in Nordrhein-Westfalen reicht von 123 Euro in Dahlem (Kreis Euskirchen) bis zur Stadt Münster mit 564 Euro jährlich.

Bei den Abwassergebühren weist die Gemeinde mit 5,34 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser die dritthöchsten verbrauchsbezogenen Gebühren auf. Durch eine hohe Grundgebühr anderenorts belegt sie letztlich den fünfthöchsten Platz im Land. Der 'Bund der Steuerzahler NRW' hat auch hier die Werte für einen Vier-Personen-Musterhaushalt im Einfamilienhaus verglichen, der jährlich 200 Kubikmeter Frischwasser bezieht, somit Abwasser gleicher Menge verursacht sowie eine Niederschlagswasser-Gebühr für 130 Quadratmeter versiegelte Fläche abführen muß.

1.181,10 Euro Abwassergebühren wurden für diese Konstellation in Much ermittelt. Dies sind 12 Euro oder 1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Teuerste Kommune in NRW ist die Nachbargemeinde Neunkirchen-Seelscheid mit 1.269,26 Euro, gefolgt von Waldbröl, Monschau bei Aachen und Halver bei Arnsberg noch vor Much. Unter den "Top Ten" der teuersten Kommunen sind auch Siegburg und Windeck vertreten, Hennef und Overath folgen kurz dahinter. Der Durchschnittswert aller 396 nordrhein-westfälischen Kommunen liegt bei deutlich günstigeren 722,84 Euro. Die geringste Belastung für die Bürger gibt es im münsterländischen Reken. Mit 246,50 Euro zahlt der Musterhaushalt dort nur rund ein Fünftel der hiesigen Kosten.

Ob die Preisermittlung für einen Vier-Personen-Haushalt überhaupt noch zeitgemäß ist, ist allerdings fraglich. Die durchschnittliche Haushaltsgröße in Nordrhein-Westfalen beträgt nämlich nur noch 2,12 Personen. Die Gründe für die hohen Gebühren im Bergischen Land sind teils mit der Topographie zu erklären, die die Abwasser-Entsorgung aufwendig macht. In der Nachbarkommune kommt das Wasserschutzgebiet der Trinkwasser-Talsperre hinzu. Im Gegensatz zu den Mucher Kläranlagen darf Neunkirchen-Seelscheid das gereinigte Abwasser nicht in den Wahnbach einleiten. (cs)


17.08.2018 - Veranstaltungen, Kulturelles, Freizeit, Vereine

'Waldfreibad' lockt mit klassischer Musik am Samstagabend

"Klassikabend" im 'Waldfreibad' - (Archivfoto)

Die Wetterprognosen für den morgigen Samstag sagen trockenes Sommerwetter voraus. Damit steht dem "Klassikabend" im 'Waldfreibad' von dieser Seite nichts mehr im Wege. Einmal jährlich - aber eben nicht bei Regen - sorgen Mitglieder der 'Kölner Orchester-Gesellschaft' für eine ganz besondere Stimmung im Schwimmbad. Bei live gespielter (nicht nur) klassischer Musik kann man sich am Beckenrand entspannen oder auch seine Bahnen im Wasser ziehen. Dazu bietet das Team des Freibads kulinarische Leckereien an.

Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnenden Abend kostet für Erwachsene 8 Euro, bei Vorhandensein einer Saisonkarte 6 Euro. Für Schüler und Studenten mit entsprechendem Nachweis gilt ein ermäßigter Preis von 4 Euro. Der Einlaß ins Bad startet um 19.45 Uhr. (cs)


17.08.2018 - Gesellschaft, Vereine, Soziales

Dreiste Entsorgung von Bauschutt in Altkleider-Container

(Fotos : privat)

Die ehrenamtlichen Kräfte der Hilfsorganisationen sind sicherlich einiges gewohnt, wenn sie regelmäßig ihre Altkleider-Container entleeren, die zumeist an öffentlichen Parkplätzen stehen. Die Entsorgung von nicht mehr verwertbaren Lumpen ist diesbezüglich sicher das kleinste Übel. Denn die Behälter werden nicht selten auch zur Müllentsorgung zweckentfremdet.

Säcke mit BauschuttSäcke mit Bauschutt

Ein besonders dreister Fall war nun in einem der Container des DRK-Ortsvereins zu verzeichnen, die am Rande des Supermarkt-Parkplatzes im Wahnbachtal plaziert sind. Hier wurden mehrere Säcke mit Bauschutt eingeworfen. Der Inhalt der aufgeplatzten Säcke, augenscheinlich Gipsplatten mit Tapetenresten, hatte auch den regulären Inhalt verunreinigt. Neben der diesbezüglichen Arbeit hat sich die Hilfsorganisation nun auch noch um die Entsorgung des Bauschutts zu kümmern. (cs)


16.08.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen

Polizei sucht nach grünem Kleinlaster mit silberner Pritsche

(Fotos : Polizei Oberbergischer Kreis)

Die Polizei des Oberbergischen Kreises bittet nach einem Unfall nahe der Gemeindegrenze bei Herfterath um Hinweise auf ein beteiligtes Fahrzeug. Am gestrigen Mittwoch war ein 29-jähriger Autofahrer aus Nümbrecht gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 339 in Richtung der Landesstraße 350 unterwegs. Als ihm in Höhe des Abzweigs zum Nümbrechter Ortsteil Erlinghausen ein Kleinlaster entgegenkam, rutschte diesem offenbar eine Metallstange von der Ladefläche. Die rund ein Meter lange Gewindestange schlug zunächst auf der Motorhaube des PKW auf und durchbohrte dann mittig die Windschutzscheibe. Im Innenraum streifte sie den Arm des Autofahrers und blieb auf der Mittelkonsole liegen. Der Nümbrechter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Die Polizei stellt die Mutmaßung an, daß der LKW-Fahrer gar nicht bemerkt hatte, daß er ein Teil seiner Ladung verloren hatte und seine Fahrt deswegen fortsetzte. Nun wird er für weitere Ermittlungen und zum Zweck der Schadensregulierung gesucht. Der Kleinlaster hat eine grüne Fahrerkabine und einen silbernen Pritschenaufbau. Hinweise werden an das Verkehrs-Kommissariat in Gummersbach unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 erbeten. (cs)


15.08.2018 - Vereine, Kulturelles, Personen, Veranstaltungen

Ernteverein Wellerscheid stellt ein besonderes Erntepaar vor

(Foto : Ernteverein Wellerscheid)

Eine Information des Ernteverein Wellerscheid :  In diesem Jahr ist alles etwas anders - die Presse spricht schon vom "Jahrhundertsommer", Hitzerekorde werden geknackt, ganz Europa schwitzt. Und so schön es für viele ist, noch einmal einen "richtigen" Sommer zu haben wie er laut Rudi Carrell "früher einmal war", bringt die anhaltende Dürre viele Schwierigkeiten für die Landwirte mit sich. Und so fällt die Ernte in diesem Jahr in vielen Bereichen weniger zufriedenstellend aus als in den letzten Jahren.

Nichtsdestotrotz feiern wir auch in diesem Jahr das Erntedankfest in Wellerscheid. Denn einen Grund zu Danken hat man immer. Also feiern wir gemeinsam Erntedank vom 21. bis 23. September in Wellerscheid !  Und nicht nur der Sommer sticht in diesem Jahr besonders heraus, auch unser Erntepaar ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Wir möchten Sie Ihnen hiermit gerne vorstellen :  Frau Gersta und Herr Mais Korn aus Wellerscheid.

Die beiden haben sich - wie soll es anders sein - vor vielen Jahren auf dem Wellerscheider Erntedankfest kennen- und lieben gelernt. Frau Gersta ist gebürtig aus Heinenbusch und hat dort schon als kleine Ähre immer beim Erntewagenbau mitgeholfen. Sie sonnt sich gerne und verbringt gerne Zeit in der Natur. Herr Mais kommt aus Hündekausen, seine große Leidenschaft sind Häcksler, er liebt Tiere - insbesondere Wildschweine - und dekoriert gerne rund ums Haus.

Zusammen machen Frau Gersta und Herr Mais Korn gerne Wanderurlaube, lieben Sonnenblumen und Kinder (haben selbst aber keine) und genießen die Zeit in ihrem schönen Garten. Die beiden leben direkt am Wellerscheider Kindergarten, so dass sie fast täglich von Trubel und Fröhlichkeit umgeben sind. Gersta und Mais freuen sich daher insbesondere auf den Auftritt des Kindergartens, jedoch auch auf die gemeinsamen Feierstunden im und am Bürgerhaus in Wellerscheid.

Der Ablauf wird sich in diesem Jahr nicht gravierend ändern. Wir beginnen wie immer mit der Scheunenfete am Freitagabend. Samstags beginnt der Dankgottesdienst in diesem Jahr erst um 18.30 Uhr, dementsprechend verschiebt sich der Beginn des Festaktes mit anschließendem Ernteball auf 19.45 Uhr. Am Sonntag starten wir mit dem Frühschoppen und Wagenaufstellen um 12 Uhr. Um 13 Uhr zieht der Erntezug los. Der genaue Zugweg zum Haus des Erntepaares sowie weitere Details werden in den nächsten Wochen noch bekannt gegeben.

Wir freuen uns, mit Frau Gersta und Herrn Mais Korn ein würdiges - wenn auch etwas eigenwilliges - Erntepaar gefunden zu haben, die den Wellerscheider Ernteverein in ihrer liebevollen Art und Weise sehr gut repräsentieren werden.


14.08.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen

PKW-Alleinunfall auf der Landesstraße 352 nahe Höhnchen

Glück im Unglück hatten die Insassen eines PKW, der am Vorabend kurz nach 18 Uhr auf der Landesstraße 352 in Höhe Höhnchen verunfallt ist. Ausgangs einer bergauf führenden Rechtskurve geriet der mit vier Personen, darunter zwei Kleinkindern, besetzte Ford auf noch regennasser Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen eine Böschung, wurde herumgeschleudert und kam wieder auf der Fahrbahn zum Stehen. Die 23-jährige Autofahrerin hatte sich leichte Verletzungen zugezogen, die drei weiteren Insassen blieben unverletzt.

Wenn das Fahrzeug einen Baum getroffen hätte oder zum Zeitpunkt des Unfalls Gegenverkehr gekommen wäre, hätten die Folgen deutlich schwerwiegender sein können. Der Rettungsdienst brachte die Mucherin zu einem Krankenhaus, während die Freiwillige Feuerwehr zum Aufräumen der Unfallspuren im Einsatz war. Für die Dauer der Arbeiten mußte die L 352 für eine gute halbe Stunde gesperrt bleiben. (cs)


14.08.2018 - Veranstaltungen, Kulturelles, Freizeit, Vereine

Markelsbach eröffnet am Wochenende den Erntefest-Reigen

(Foto : Ernteverein Markelsbach)

Eine Information des 'Ernteverein Markelsbach' : Trotz der Hitzewelle gingen die Arbeiten für das Fest voran. Wir blicken entspannt nach vorn. Die schönen weißen Zelte ergänzen unsere Festhalle perfekt :  Sowohl bei Regen als auch bei Sonne schützen sie unsere Gäste ideal. Am Freitag ist "Q-Party". Alle, die einmal da waren (unter anderem exzellente Cocktail-Bar), kommen wieder. Am Samstag entspannt man sich nach dem traditionellen Kommers (knackig kurz) beim "Tanzabend", nur unterbrochen durch die "Markelsbacher Lichter", das eindrucksvolle Höhenfeuerwerk.

Nach dem Kirchgang am Sonntag versprechen wir einen schönen "Familientag" mit frischer Musik, einer Biathlon-Schießanlage, Gesang mit Kafi und der 'Knippschaft' und vielem mehr. Und die Kinder sind viel unterwegs :  Ponyreiten, Clownin, Sandecke, Ballons steigen lassen. Wir haben auch genügend kalte Getränke bestellt !  Vorher wartet noch das große Kuchenbuffet. Und bei jedem Toilettenbesuch kommen Sie aus dem Staunen nicht heraus :  kein Wagen mehr, sondern ganz feine Toilettenräume !  Also : Auf nach Markelsbach !
für den Vorstand, Hartmut Erwin


14.08.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen

Jugendlicher auf der L 312 in Overath von Transporter erfaßt

Schwere Verletzungen trug ein 16-jähriger aus Much davon, als er am Montag (13.08.) auf der Landesstraße 312 einen Kilometer außerhalb des Gemeindegebiets von einem Kleintransporter angefahren wurde. Dessen 37-jähriger Fahrer aus Neunkirchen-Seelscheid war gegen 18 Uhr in Richtung Overath unterwegs, als er den Jugendlichen in Höhe der Bushaltestelle des Weilers Vilshoven - kurz vor dem Kreisverkehr bei Marialinden - auf dem Grünstreifen bemerkte. Der 16-jährige sei plötzlich auf die Fahrbahn gesprungen, so daß es dem Fahrer nicht mehr gelang auszuweichen.

Nach der Betreuung des Jugendlichen durch Ersthelfer und den angeforderten Rettungsdienst wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Autofahrer trug einen Schock davon. Laut Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises hätten erste Ermittlungen ergeben, daß Hinweise auf "eventuelle suizidale Absichten" des Jugendlichen vorliegen würden. (cs)


13.08.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen

Schwerer Unfall im Bröltal forderte drei teils schwer Verletzte

Bereits am vergangenen Freitag (10.08.) gegen 20 Uhr kam es nahe der Gemeindegrenze auf der Bröltalstraße (B 478) zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein 24-jähriger Autofahrer aus Eitorf von einer Seitenstraße in Bröleck nach links in Richtung Ruppichteroth auf die Bundesstraße einbog. Offenbar hatte er in der beginnenden Dämmerung einen von links kommenden dunklen Mercedes übersehen. Dieser traf den seine Spur kreuzenden Seat, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen mächtigen Baum am Straßenrand.

Die 58-jährige Fahrerin und ihr 67-jähriger Beifahrer, beide aus Neunkirchen-Seelscheid, wurden schwer, der Seat-Fahrer leicht verletzt. Nach der Erstversorgung durch einen eingeflogenen Notarzt und die Besatzung dreier Rettungswagen wurden die Unfallbeteiligten in Krankenhäuser gebracht. Bei dem Unfallverursacher ergab ein Alkohol-Vortest an der Unfallstelle einen Wert von 0,3 Promille, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde.

Bis zum Abschluß der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergung der erheblich beschädigten Fahrzeuge mußte die Bröltalstraße im Bereich von Bröleck für rund 90 Minuten komplett gesperrt bleiben. Für Unverständnis sorgten Verkehrsteilnehmer, die trotz der durch die Blau- und Gelblichter der Einsatzfahrzeuge klar erkennbare Sperrung bis zur Unfallstelle durchfuhren, obwohl es kurz vorher eine Abbiegemöglichkeit zum Umfahren der Einsatzstelle gab. (cs)


10.08.2018 - Gemeindeverwaltung, Vereine, Personen, Veranstaltungen

Eva und Rene Becher sind das neue Erntepaar von Wohlfarth

von links nach rechts : Bürgermeister Norbert Büscher, Rene und Eva Becher mit Kindern, Henrik Fielenbach (Ernteverein Wohlfarth) - (Foto : Gemeinde Much)

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Bereits zum vierzehnten Mal besuchte eine Abordnung des Erntevereins Wohlfarth mit ihrem stellvertretenden Vorsitzenden Henrik Fielenbach das Rathaus und präsentierte dabei das neue diesjährige Erntepaar Eva und Rene Becher mit ihren Kindern aus Löbach.


10.08.2018 - Polizeimeldungen

Hochwertiger Sattel auf Reitanlage in Höhnchen gestohlen

Am Mittwochmorgen (08.08.) wurde der Diebstahl eines hochwertigen Westernsattels und einer Trense von der Reitanlage im Ortsteil Höhnchen nahe der Landesstraße 352 bei Hohn bemerkt. Die 50-jährige Inhaberin des Reitzubehörs fand den Stahlschrank, in dem sie aufbewahrt worden waren, gegen 8.30 Uhr aufgebrochen vor. Am Morgen des Vortags (Dienstag, 07.08., 11 Uhr) war der Sattelschrank noch unversehrt, so daß der Diebstahl auf die Zwischenzeit eingegrenzt werden kann.

Tagsüber sei die Reitanlage frei zugänglich gewesen, über Nacht waren die Zugangstüren dagegen abgeschlossen. Allerdings sei auch in den Nachtstunden ein Zutritt durch Fremde möglich gewesen, da die nach außen führenden Türen der Pferdeboxen aufgrund der hohen Temperaturen geöffnet blieben. Die Polizei bittet um Hinweise auf verdächtig erscheinende Beobachtungen von Personen oder Fahrzeugen sowie zum Verbleib des Westernsattels. Die zuständige Wache in Eitorf ist unter der Rufnummer 02241 / 5413421 erreichbar. (cs)


08.08.2018 - Vereine, Verkehr, Soziales

Bürgerbus-Verein nahm sein neues Fahrzeug in Betrieb

(Foto : 'Bürgerbus Much')

Eine Information des 'Bürgerbus Much' :  Ein Jahr ist es jetzt her, dass wir unseren allseits geschätzten und beliebten Fahrer Jürgen durch einen tragischen Unglücksfall verloren haben. Unser damaliges Fahrzeug war danach leider ein Totalschaden. Der Betrieb wurde glücklicher Weise umgehend durch einen Leihbus aufrechterhalten, wobei Fahrgäste und Fahrer/innen sich seitdem auf recht viele "unspektakuläre" Situationen einstellen mussten.

Nun endlich ist seit heute unser neuer Bürgerbus im Einsatz - ein wahrer Fortschritt in vieler Hinsicht :  Es ist ein Niederflur-Bus, das heißt der Einstieg ist ungewohnt komfortabel. Er hat eine bequem aufschwingende Doppeltüre. Er hat eine ausklappbare Rampe zum Auffahren für Rollstuhlfahrer und eine Rückhalte-Vorrichtung für Rollstühle, ist also voll handicap-gerecht.

Steigen Sie ein, fahren Sie mit !  Der Einzel-Fahrschein kostet für Erwachsene 1,50 Euro, die Tageskarte 3 Euro. Wir fahren Sie pünktlich von Ihrem Ort nach Much-Zentrum und zurück. Sie finden uns und unsere Fahrpläne im Internet unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerbus-much.de .


08.08.2018 - Vereine

'SKeinz'-Sommer-Chillen an der 'Schönen Aussicht' geplant

Wunderschöner Blick vom Heck bis zum Flughafen Köln-Bonn - (Foto : 'SKeinz')

Eine Information des 'Kreiselteams SKeinz' :  Nach dem gelungenen Auftakt unseres freitäglichen Grillens machen wir bei stabiler Witterung einfach weiter. Inzwischen waren wir an der 'Germana-Kapelle' und an den Teichen der Familie Neßhöver. Immer versuchen wir, interessante Orte in unserer Gemeinde zu berücksichtigen.

Diese gepflegten Treffen außerhalb unseres Vereinsheims, jeweils Freitag ab 18 Uhr, finden in dieser Woche ihre Fortsetzung an der "Schönen Aussicht" am Heckberg. Ob gegrillt werden kann, wird kurzfristig, wegen des Wetters, entschieden. Wenn nein, steht dann eher Dauerwurst auf dem Speiseplan. Für das Durstlöschen, wegen des Wetters, stehen diverse Getränke bereit. Alle Mitglieder, Gönner und Interessierte sind herzlich eingeladen !

Am Samstag steht dann wieder ein Arbeitseinsatz in unserem Kreisel an : 10 Uhr Treffen im Clubraum, Frühstück, anschließend arbeiten.
für das Team, Hartmut Erwin


04.08.2018 - Wetter, Freizeit, Sport, Vereine, Soziales

30.000 Gäste - Freibad knackt im Hitzesommer alle Rekorde

Daß der heiße und weitgehend regenlose Sommer als der - vorerst - wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Statistiken eingehen wird, ließ erahnen, daß die Menschen verstärkt nach Abkühlung suchen werden. Was liegt diesbezüglich näher als ein Besuch des Freibads ?  Daß der alte Besucherrekord aber bereits so früh überschritten wird, war kaum zu erwarten. Im inzwischen zwölften Jahr des Betriebs unter der Regie der 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much' wurde der alte Rekordwert aus dem Jahr 2013 schon Ende Juli geknackt - mindestens einen Monat vor Saisonende, welches übrigens nicht festgeschrieben ist, sondern auch vom Wetter abhängt.

Konnte man damals rund 26.000 Gäste und im vergangenen Jahr rund 24.000 Gäste im Bad begrüßen, hat die Zahl am heutigen Samstag, an dem allein rund 800 Personen die naturnahe und gepflegte Anlage am Bockemsweg nutzten, bereits die 30.000er-Marke überschritten. Und bis Ende August dürften noch einige tausend hinzukommen. Auch wenn die Hitzewelle Mitte nächster Woche abebben soll, werden weiterhin sommerliche Temperaturen erwartet. Solche weist auch das Wasser in den drei - in den vergangenen Jahren grundsanierten - Becken (Schwimmer, Nichtschwimmer, Kleinkinder) auf - sie liegt derzeit bei 25 bis 26 Grad.

Die mit den Rekordzahlen auch verbundenen Mehreinnahmen werden wie immer der Verbesserung der Anlage zugute kommen. Neben der Erneuerung technischer Einrichtungen wird bereits die Vegrößerung der Liegeflächen angedacht. Unter anderem könnte der vergleichsweile steile Hang unterhalb des Hauptgebäudes terrassenförmig angelegt werden, um ein ebenerdiges Sonnenbaden zu ermöglichen. Dazu gibt es weitere Ideen, um das Bad noch attraktiver zu gestalten.

Bei aller Freude über die in den Besuchszahlen zu erkennende Beliebtheit des Freibads stoßen die Ehrenamtler, die den gesamten Betrieb stemmen (Ausnahmen sind nur die Bademeister und Rettungsschwimmer), an ihre Grenzen. Weil es praktisch keine Schlechtwetter-Tage gab, geht deren Einsatz täglich - wenn auch schichtweise - von morgens bis zum Abend, wenn um 19 Uhr Schluß ist. Aus diesem Grund sind weitere ehrenamtliche Helfer, die zum Team stoßen, hochwillkommen. Es gibt Einsatzbereiche an Kasse, Kiosk, Imbiss, im Grünteam, bei der Reinigung und der Verwaltung. Wer Interesse hat mitzuhelfen, das Freibad für die Bürger/innen zu erhalten, kann sich vor Ort beim Team melden. Der motivierende Dank der Badegäste ist den Helfern gewiß. (cs)


04.08.2018 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor offenen Garagen - Gelegenheit macht Diebe

Eine Information der Polizei des Oberbergischen Kreises :  Für die meisten von uns ist es eine Selbstverständlichkeit - gehen wir aus dem Haus oder verlassen unser Auto, wird abgeschlossen. Bei der Sicherung des Hab und Guts in Garagen und Carports legen jedoch viele eine gewisse Fahrlässigkeit an den Tag. Garagen werden nicht verschlossen oder gar mit geöffnetem Tor zurückgelassen, Fahrräder unter Carports nicht gesichert. Dass sich hier für Diebe leicht Beute machen lässt, hat sich unter diesen wohl herumgesprochen.

Allein 60 Diebstähle aus Garagen hat die Polizei Oberberg in diesem Jahr bereits aufgenommen - in vielen Fällen konnten die Täter einfach hineinspazieren. Besonders abgesehen haben es die Diebe dabei auf Fahrräder, E-Bikes, Alufelgen, Kettensägen und andere Gerätschaften. Oftmals bleibt man auf dem Schaden gänzlich sitzen, da die Versicherungen in diesen Fällen wegen grober Fahrlässigkeit eine Entschädigung verweigern. Erleichtern Sie Dieben nicht ihre "Arbeit" - einfach nur abschließen !

(Anmerkung der Redaktion :  Da die Polizei Rhein-Sieg ihre Pressearbeit - nebst Präventions-Tips - seit kurzem zunehmend auf "soziale" Netzwerke konzentriert, veröffentlichen wir wertvolle Hinweise benachbarter Polizeibehörden - diese sind hier ebenso zutreffend und hilfreich.)


01.08.2018 - Gemeindeverwaltung, Gesellschaft, Freizeit, Veranstaltungen

Auftakt der Gründung eines 'ZWAR'-Netzwerkes in Much

(Fotos : Gemeinde Much)

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Am vergangenen Montag trafen sich circa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Much zur Gründungs-Veranstaltung des 'ZWAR'-Netzwerkes in der Mensa der Gesamtschule. Eingeladen hatten die Gemeinde Much, der 'Caritasverband', die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie die 'ZWAR'-Zentralstelle NRW alle Menschen zwischen 55 und 65 Jahren.

'ZWAR' steht für "Zwischen Arbeit und Ruhestand". Das Netzwerk unterstützt und begleitet Menschen, die ihr Leben kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand beziehungsweise nach dem aktiven Erwerbsleben, aber auch in der Zeit, wenn sich das familiäre Leben zum Beispiel durch den Auszug der Kinder ändert, neu gestalten und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bürgermeister Norbert Büscher eröffnete die Veranstaltung und erklärte, dass er die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen hat, da er selbst auch zum angesprochenen Personenkreis gehöre. Außerdem hält er die Ziele von 'ZWAR', nämlich die Teilhabe älterer Menschen am Leben in der Gemeinschaft, die Mitgestaltung und das bürgerschaftliche Engagement vor Ort für sehr wichtig.

Claudia Gabriel vom 'Caritasverband' wird die Gruppe im ersten Jahr fachlich begleiten und dabei unterstützen, selbständig Aktivitäten zu planen und zusammenzuwachsen. Es ist ihre sechste 'ZWAR'-Gruppe im Rhein-Sieg-Kreis, die sie aufbaut und dabei unterstützt. Hierbei stehen die Wünsche und Ideen der Gruppe im Mittelpunkt und werden, wenn sich mehrere Gleichgesinnte finden, durchgeführt.

Paul Stanjek von der 'ZWAR'-Zentralstelle erklärte den Anwesenden, dass es keine Vereinsstruktur, keinen Chef und kein Programm gibt. Bei jedem Basisgruppentreffen, die alle zwei Wochen stattfinden, entwickeln sich individuelle Aktivitäten. Eine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme gibt es nicht, jeder kann kommen, wenn es zeitlich passt. Dietmar Billig, ein Teilnehmer der 'ZWAR'-Gruppe Hennef, berichtete lebhaft von seinen Erfahrungen und den gemeinsamen Aktivitäten.

Nach der Eröffnung teilten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in zwei Gruppen auf, um sich näher kennenzulernen. Unter Moderation von Claudia Gabriel und Paul Stanjek tauschten sie Erfahrungen zu Veränderungen aus, die der Eintritt in den Ruhestand oder die Änderung in den familiären Verhältnissen mit sich bringen. Man unterhielt sich über Wünsche und unerfüllte Träume und nannte Dinge, die man gerne mit anderen unternehmen möchte.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Ideen für zukünftige Aktivitäten der beiden Gruppen gegenseitig vorgestellt. Diese werden beim ersten Gruppentreffen näher besprochen und vielleicht schon bald umgesetzt. Claudia Gabriel und Paul Stanjek sind bereits gespannt, wie sich die Gruppe in Much entwickelt und welche Aktivitäten miteinander zustande kommen. Zum Abschluss der Veranstaltung fragte eine Teilnehmerin spontan in die Runde "Wer hat Lust, zusammen ein Eis essen zu gehen?" Ein gutes Zeichen für die weiteren Treffen ...

Das erste Basisgruppentreffen findet statt am Montag, dem 13. August, um 18.30 Uhr im Jugendzentrum Much. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auch die, die bei der Gründungs-Veranstaltung nicht teilnehmen konnten. Auskunft erteilt Claudia Gabriel, Telefon 02241 / 1209307, E-Mail : Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailclaudia.gabriel(at)caritas-rheinsieg.de .


01.08.2018 - Vereine, Veranstaltungen

Erntefeste müssen auch dem Klimawandel trotzen

"Ein sicheres Boot für alle Fälle" - (Foto : 'Erneteverein Markelsbach')

Eine Information des 'Ernteverein Markelsbach' :  Wir haben für unser Erntefest alle Hände voll zu tun. Manche Arbeiten werden durch die tropischen Temperaturen begünstigt. Andererseits sind die Ernten von der Hitze bedroht. Die Bauern bangen um ihre Einkünfte / Existenz. Wenn allerdings mal Regen fällt, kommt er meist in unerwünschten Mengen. Obwohl wir in Markelsbach bisher gut davongekommen sind, macht uns die Situation nachdenklich : auch unser Erntefest muss eventuellen Wetter-Widrigkeiten trotzen.

Der Chef vom 'Herrenteich', Herr Bremer, hat uns ein Boot überlassen. Unser Erntepaar hat auch eins. Alle sind gespannt, was es mit diesem Thema auf sich hat !  Wir sind optimistisch, alle Arbeiten bis zum Erntedankfest 2018 vom 17. bis 19. August geschafft zu haben. Wir feiern bei jedem Wetter !
für den Vorstand, Hartmut Erwin


31.07.2018 - Kreisverwaltung, Wetter, Natur

Kein Gießwasser aus öffentlichen Gewässern entnehmen !

Eine Information des Umweltamtes der Kreisverwaltung :  Wegen der anhaltenden Hitze im Rhein-Sieg-Kreis ruft das Kreisumweltamt dazu auf, kein Wasser mehr aus Flüssen, Bächen und Teichen zu entnehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen diese öffentlichen Quellen, um ihre Gärten zu gießen. Nach dem so genannten Anliegergebrauch ist dies zwar möglich, allerdings nur, sofern für die Gewässer keine Beeinträchtigung entsteht. Dies ist durch die anhaltende Hitze und die dadurch verursachten geringen Pegelstände aber der Fall. Wenn den Gewässern dann noch mehr Wasser entnommen wird, geht dies zu Lasten der Qualität des verbliebenen Wassers. Das wiederum kann vor allem Jungfische in Gefahr bringen.

Das Umweltamt ist derzeit im Rhein-Sieg-Kreis unterwegs, um Wasserentnahmen zu verhindern. Im schlimmsten Fall können Bußgelder verhängt werden. Derzeit finden Kontrollen am Obach in Bad Honnef, am Hanfbach in Hennef und am Pützbach in Königswinter statt. Langfristige Schutzmaßnahmen für die Fließgewässer im Rhein-Sieg-Kreis laufen seit Jahren:entlang der Ufer werden Bäume gepflanzt. Deren Schatten kann in heißen Sommern verhindern, dass die Wassertemperaturen zu stark ansteigen.

Aktuell ist der Pegel der Sieg beispielsweise stark gesunken, die Wassertemperatur dagegen deutlich angestiegen. Am Pegel Kaldauen führt die Sieg derzeit mittleres Niedrigwasser mit einer Wasserführung von 4.000 Litern pro Sekunde. Zum Vergleich:Bei einem mittleren Wasserstand sind es rund 33.000 Liter pro Sekunde. Einleitungen, zum Beispiel aus Kläranlagen oder der Straßenentwässerung, welche bei "normalen" Pegeln unproblematisch sind, können die Fließgewässer derzeit zusätzlich belasten. Dazu kommen Verschmutzungen durch diffuse Einträge aus der Landwirtschaft und auch natürliche Verschmutzung durch Vogelkot oder Tierkadaver.

Durch die anhaltende, starke Sonneneinstrahlung hat zudem auch in der Sieg das Algenwachstum zugenommen. Da Algen den Gewässern nachts Sauerstoff entziehen, wird die Wassergüte zusätzlich beeinträchtigt. Aktuelle Informationen zur Gewässergüte der Bäche und Flüsse im Rhein-Sieg-Kreis sind online beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) abrufbar.


31.07.2018 - Umwelt, Technik, Soziales

'Repair Café' auch während der Sommerferien im Einsatz

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Ihr repariert ja auch in den großen Ferien ? Ja !  Die nächsten Termine sind der 1. August (Mittwoch) und 3. August (Freitag). Mindestens drei Fachleute sind in der Großgarage "Alte Schule" in Niederbonrath auf Ihre Geräte gespannt.

Und eine Bitte noch in eigener Sache :  Wir können noch qualifizierte und interessierte Mitstreiter/innen "beschäftigen". Kommen Sie doch einfach mal vorbei !  Es macht großen Spaß, den Elektromüll-Wahnsinn wenigstens ein wenig zu bremsen.


27.07.2018 - Natur, Vermischtes

'Blutmond' wird 103 Minuten im Kernschatten der Erde sein

Der "Blutmond" bei der totalen Mondfinsternis im September 2015 - (Archivfoto)

Nicht nur für Freunde der Astronomie lohnt sich heute ein Blick in den Abendhimmel. Bei voraussichtlich wolkenfreiem Himmel bietet sich die Sicht auf die längste totale Mondfinsternis des gesamten restlichen 21. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Rund 103 Minuten wird sich der Mond vollständig im Kernschatten der Erde befinden. Der Beginn seines Eintritts in den Schattenbereich spielt sich bereits bei Helligkeit ab (Halbschatten 19.15 Uhr, Kernschatten 20.24 Uhr).

Um 21.30 ist die vollständige Verdunkelung des Mondes erreicht. Sichtbar bleibt er in dieser Zeit trotzdem, denn von der Erdatmosphäre abgelenkte Sonneneinstrahlung wird den Himmelskörper in ein orangefarbenes Licht tauchen, weshalb er dann als "Blutmond" bezeichnet wird. Der Höhepunkt der Mondfinsternis liegt gegen 22.23 Uhr, bevor der Erdtrabant um 23.13 Uhr wieder beginnt, aus dem Kernschatten auszutreten. Um 0.19 Uhr hat er den Kernschatten vollständig verlassen, aber erst nach Ende der Halbschatten-Finsternis wird er um 1.28 Uhr wieder in vollem Umfang von der Sonne angestrahlt.

Zu sehen sein wird der Mond im Osten, knapp über dem Horizont, weswegen ein hochgelegener Platz mit Aussicht die beste Voraussetzung zur Betrachtung bietet. Die nächste totale Mondfinsternis wird in Deutschland übrigens am 21. Januar 2019 zu sehen sein. Eine mit 102 Minuten ähnlich lange Dunkelphase wie heute wird der Erdtrabant am 26. Juni 2029 durchwandern. (cs)


27.07.2018 - Feuerwehr, Wetter

Kreisfeuerwehrverband warnt : 'Jetzt wird's brenzlig' !

Eine Information des Kreisfeuerwehrverbandes :  Durch die lange Trockenperiode besteht zurzeit die große Gefahr von Waldbränden. Der Wald ist ein unermesslich kostbarer Lebensraum und wohl unser beliebtestes Erholungsziel. Doch wie schnell kann sich dieses Idyll in einen lodernden Waldbrand verwandeln.

Wir müssen stets bedenken, dass dabei nicht nur große Sachwerte zerstört werden :  Ein Waldbrand bringt auch große Gefahren für den Menschen, für Wanderer ebenso wie für Anlieger und Löschmannschaften. Daneben dauert es Jahre, bis sich die Natur wieder erholt hat. Daher ist unbedingt auf folgendes zu achten :

  • Grundsätzlich kein offenes Feuer im Wald !
  • Der Genuss von Tabakwaren hat im Wald nichts zu suchen.
  • Lagerfeuerromantik endet schnell in der Katastrophe. Machen Sie auch Ihre Kinder auf die Gefahren aufmerksam :  Feuer im Wald oder am Waldrand ist kein Kinderspiel.
  • Nicht nur in der wärmeren Jahreszeit, auch im Winter während längerer Trockenperioden, brennen verdorrtes Gras und trockenes Unterholz wie Zunder.
  • Keine Flaschen oder andere Gegenstände im Wald wegwerfen, sie können Eigenschaften wie die eines Brennglases entwickeln.
  • Haben Sie ruhig Mut, Bekannte oder Passanten auf diese wichtige Regeln hinzuweisen.

  • Und sollte es trotzdem einmal brennen - Notruf 112 !

Anmerkung der Redaktion :  Ein Waldbrand birgt auch erhebliche Gefahren für die hier unerwähnte Tierwelt in Waldgebieten.


27.07.2018 - Verkehr, Polizeimeldungen

31-jähriger Mucher zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Ein unbelehrbarer 31-jähriger Mucher wurde in der vergangenen Nacht zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt. Gegen Mitternacht fiel der Mucher einer Polizeistreife auf, weil er ohne zu blinken mit seinem 'Smart' in die Klosterstraße in Much abgebogen war. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten bei dem Fahrer Alkoholgeruch fest. Sie führten einen Alkotest durch, der einen Wert von rund 1,5 Promille ergab. Der Wagen blieb verschlossen am Anhalteort stehen und der 31-Jährige musste die Polizisten zur Wache begleiten. Der Polizeiarzt entnahm eine Blutprobe.

Den Führerschein des Muchers hielten die Beamten ein und untersagten ihm bis auf Weiteres das Führen von Kraftfahrzeugen. Der 31-Jährige ließ sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von einem Bekannten auf der Wache abholen. Gegen 1.50 Uhr kam der gleichen Polizeistreife der weiße 'Smart' entgegen. Am Steuer saß wieder der offensichtlich uneinsichtige Alkoholsünder aus Much. Es folgte eine weitere Blutproben-Entnahme - Bilanz : zwei Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.


26.07.2018 - Gemeindeverwaltung, Gesellschaft, Freizeit

Gründungstreffen einer neuen 'ZWAR'-Gruppe in Much

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Den Ruhestand als neue Lebensphase gemeinsam mit anderen aktiv gestalten !  Mit diesem Ziel werden die Gemeinde Much und der 'Caritasverband Rhein-Sieg' gemeinsam mit der 'ZWAR'-Zentralstelle Dortmund und der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde am 30. Juli in Much eine weitere 'ZWAR'-Gruppe für Menschen zwischen 55 und 65 Jahren im Rhein-Sieg-Kreis gründen.

'ZWAR' steht für "zwischen Arbeit und Ruhestand" und unterstützt und begleitet Menschen, die gemeinsam mit anderen ihr Leben nach der Familien- und Erwerbsarbeit eigenverantwortlich und aktiv gestalten wollen. Zur 'ZWAR'-Gruppengründungs-Veranstaltung werden circa 2.300 Mucher Bürgerinnen und Bürger zwischen 55 und 65 Jahren schriftlich eingeladen. Die Gründungsveranstaltung findet am 30. Juli um 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Much, Schulstraße12-14, statt.

Eine 'ZWAR'-Gruppe ist eine gemeindeorientierte Selbsthilfeinitiative, die der wachsenden Vereinzelung in unserer Gesellschaft durch Gemeinschaft, Eigeninitiative und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entgegenwirkt. Die Initiatoren wollen bewusst kein Programm anbieten, sondern die Teilnehmer lediglich darin unterstützen, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsame Interessen und Themen zu finden und die Gestaltung der gemeinsamen (Frei)Zeit selber zu organisieren. Dazu wird Claudia Gabriel vom 'Caritasverband' - unterstützt durch Paul Stanjek von der 'ZWAR'-Zentralstelle - die Gruppe in der Anfangsphase für ein Jahr begleiten.

Das 'ZWAR'-Konzept entstand Ende der 70er-Jahre an der Universität Dortmund vor dem Hintergrund der Großen Zechen- und Hüttenstilllegungen, bei der tausende Arbeitnehmer mit 50 Jahren oder jünger freigesetzt wurden. Mittlerweile arbeitet die 'ZWAR'-Zentralstelle, gefördert vom 'Ministerium für Familien, Jugend, Frauen und Gesundheit' in ganz Nordrhein-Westfalen und betreut das 'ZWAR'-Gruppennetz mit mittlerweile über 172 Netzwerken und 1.880 Gruppen in 60 Kommunen, vom Ruhrgebiet bis in die Eifel.

Die Aktivitäten der 'ZWAR'-Gruppen sind mannigfaltig :  Klön- und Spieleabende, Fahrradfahren und Wandern, Theater-, Kino- und Museumsbesuch, gemeinsame Reisen und Feiern. All dies wird von den Gruppenteilnehmern selber organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus helfen sie sich gegenseitig und engagieren sich auf unterschiedliche Art für soziale Belange in ihrem Lebensumfeld. 2003 wurde in Hennef die erste 'ZWAR'-Gruppe unter Beteiligung des 'Caritasverbandes' im Rhein-Sieg-Kreis gegründet - weitere Gruppen in Lohmar, Rheinbach, Bad Honnef, Hennef und im vergangenen Jahr in Sankt Augustin folgten.

Die positiven Erfahrungen mit dem 'ZWAR'-Konzept, das Menschen in einer neuen Lebensphase neue Kontakte erleichtert, die Entstehung tragfähiger Beziehungen fördert und dadurch einer Vereinsamung im Alter zu einem frühen Zeitpunkt vorbeugt, gaben den Anstoß für die Gründung eines weiteren 'ZWAR'-Netzwerkes. Die Gemeinde Much leistet wertvolle organisatorische Hilfe, stellt Räumlichkeiten zur Verfügung und Bürgermeister Norbert Büscher übernimmt die Schirmherrschaft.


25.07.2018 - Verkehr, Tiere, Polizeimeldungen

Nächtlicher Wildunfall auf L 312 - Polizei gibt Verhaltenstips

Vier Wildunfälle innerhalb weniger Stunden vermeldet die Kreispolizeibehörde aus der Nacht auf Mittwoch aus Eitorf, Lohmar, Troisdorf und auch Much. Hier war es gegen 3.50 Uhr auf der Landesstraße 312 zwischen Bövingen und Much zur Kollision eines Autos mit einem querenden Hasen gekommen, bei dem das Tier getötet wurde. Auch am Fahrzeug sei "nicht unerheblicher" Schaden entstanden, so die Polizei. Männliche Hasen könnten mehr als 50 Zentimeter groß und bis zu vier Kilogramm schwer werden.

Die Polizei informiert zur Gefahrenlage :  Rehe befinden sich derzeit in der sogenannten "Blattzeit". Das ist die Paarungszeit, die von Mitte Juli bis Mitte August andauert. Entlang von Wald- und Feldrändern sollten Straßennutzer in dieser Zeit besonders vorsichtig fahren. Auch an Stellen, wo kein Verkehrsschild "Wildwechsel" auf die potenzielle Gefahr hinweist, können querende Tiere auftauchen. Grundsätzlich muss zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wildwechsel gerechnet werden. Viele Tiere, zum Beispiel Wildschweine, sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv.

Was ist zu tun, wenn Wildtiere über die Straße laufen ?  Kann ein Zusammenprall nicht vermieden werden, versuchen Sie niemals auszuweichen. Licht abblenden, abbremsen und hupen. Auch wenn das Tier dann verschwunden ist, langsam fahren, Nachzügler könnten die Fahrbahn queren. Sollte der Unfall nicht vermieden werden können, Lenkrad gut festhalten, mit maximaler Kraft bremsen. Nicht Ausweichen - die Gefahr, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren birgt ein höheres Risiko.

Richtiges Verhalten bei einem Wildunfall :  Unbedingt anhalten, Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Warndreieck absichern. Verletzte Tiere nicht anfassen (Tiere können angreifen / Infektionsgefahr). Rufen sie die Polizei zur Unfallaufnahme. Die Polizei verständigt den zuständigen Jagdaufsichts-Berechtigten. Auf keinen Fall das Wild mitnehmen. Dies erfüllt in der Regel den Tatbestand der "Jagdwilderei" (§ 292 StGB).


24.07.2018 - Baumaßnahmen, Verkehr, Kreisverwaltung

Baumaßnahme an der L 312 nahe Erlen verschiebt sich

Die in der vergangenen Woche seitens der Kreisverwaltung als "derzeit laufend" gemeldeten Bauarbeiten an der Werschtalstraße (L 312) in Höhe der Ortschaft Erlen haben noch nicht begonnen. Auf Nachfrage heißt es, daß die Arbeiten nun erst in der kommenden Woche (ab 30.07.) aufgenommen werden. Dann sind Behinderungen durch die angekündigte halbseitige Sperrung der L 312 zu erwarten. Der Fertigstellungstermin bis spätestens Ende August soll unverändert beibehalten werden. (cs)


 

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Stand : 19.08.2018

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