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Nachrichten - Archiv 2021

12.06.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

'Smart' nach Auffahrunfall auf L 352 als Verursacher gesucht

Am gestrigen Abend ereignete sich gegen 17.50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 352 zwischen Roßbruch und Wersch, bei dem sich der mutmaßliche Verursacher von der Unfallstelle entfernte. Nach übereinstimmenden Zeugenangaben wurde ein Fahrradfahrer, der in Richtung Neunkirchen unterwegs war, im Bereich einer Rechtskurve von einem PKW überholt. Weil dieser PKW dabei die Gegenspur nutzte, mußte der Fahrer eines entgegenkommenden BMW eine Vollbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Fahrer eines dem BMW nachfolgenden 'Alfa Romeo Mito' hatte mit einem solchen Bremsmanöver des Vordermanns auf freier Strecke nicht gerechnet. Sein Fahrzeug traf mit hoher Energie auf das Heck des BMW auf. Beide Fahrzeuge kamen - dem Augeschein nach mit Totalschaden - auf beziehungsweise neben der Fahrbahn zum Stehen. Bei dem Aufprall zog sich der 30-jährige Alfa-Fahrer schwere Beinverletzungen zu. Der 47-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt, ein mitfahrender Junge blieb ebenso wie der Radfahrer unverletzt.

Nach Zeugenangaben verlangsamte der oder die Fahrer/in des Autos, das den Radfahrer überholt hatte und den Gegenverkehr zum Abbremsen genötigt hatte, kurzzeitig die Geschwindigkeit, flüchtete dann aber von der Unfallstelle. Es hieß, er oder sie müsse den Unfall bemerkt haben. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen dunklen 'Smart Roadster' gehandelt haben, der anthrazit war, möglicherweise aber auch mit einer Zweifarb-Lackierung versehen war. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache in Eitorf unter der Rufnummer 02241 / 5413421 entgegen.

Der schwerverletzte Alfa-Fahrer wurde nach notärztlicher Versorgung per Rettungswagen zum Krankenhaus nach Engelskirchen gebracht. Um ausgelaufene Betriebsmittel abzustreuen und aufzunehmen, zog die Polizei die Freiwillige Feuerwehr hinzu. Bis zum Abschluß der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeugwracks mußte die L 352 für rund zwei Stunden voll gesperrt bleiben. (cs)  (Fotos folgen)


12.06.2021 - Gesundheit, Technik:

Digitales Impfzertifikat bald in vielen Apotheken erhältlich

Seitens des Bundesgesundheits-Ministeriums verlautete, daß sich bereits gegen das Coronavirus Geimpfte ab Montag (14.06.) in den Apotheken einen "digitalen Impfnachweis" ausstellen lassen können. In Wirklichkeit wird es sich um ein ziemlich analoges Blatt Papier mit einem individuell erzeugten QR-Code handeln, den man nach dem Download einer App ("Cov-Pass") mit dem Smartphone scannen kann. Dann wird ein digitales Impfzertifikat generiert.

Nach derzeitigem Stand war die Ankündigung jedoch etwas zu optimistisch, denn noch soll es seitens der Behörden an der technischen Umsetzung hapern. Aus diesem Grund bittet die Mucher 'Hirsch-Apotheke' noch um Geduld. Der Weg in die Apotheken sei derzeit noch nicht zielführend. Sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen, erfolgt hier eine neue Information. Eine Termin-Vereinbarung sei dann übrigens nicht erforderlich. Mitzubringen sind aber der persönliche Impfnachweis aus Arztpraxis oder Impfzentrum (Impfpass oder schriftliche Bestätigung) und ein amtlicher Lichtbild-Ausweis. (cs)

Nachtrag vom Mittag :  Nach aktuellem Kenntnisstand steht der Service der teilnehmenden Apotheken ab Montag, 8 Uhr, zur Verfügung.


11.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Zeithstraße in Siegburg am Wochenende voll gesperrt

Autobahn-Unterführung zwischen Siegburg und Stallberg - (Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Autobahn GmbH Rheinland :  Von Samstagmorgen (12.06.) um 7 Uhr bis Montagmorgen (14.06.) um 5 Uhr ist die Zeithstraße in Siegburg im Bereich der BAB 3-Unterführung vollgesperrt. Die Umleitung für den Kraftfahrzeug-Verkehr erfolgt über die B 56. Für Fußgänger und Radfahrer sind Umleitungen über die Seehofstraße und die 'Viehtrift' eingerichtet. Die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft richtet im betroffenen Streckenabschnitt einen Pendelbusverkehr ein.

Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Autobahn 3 erneuert die 'Autobahn GmbH Rheinland' das Brückenbauwerk Zeithstraße. An diesem Wochenende wird dort unter anderem die Lärmschutzwand wieder aufgebaut.


11.06.2021 - Veranstaltungen, Kunst, Kulturelles, Natur:

14. Ausstellung der 'Mucher Kunstpunkte' in Oberheiden

Es gibt wieder Kulturelles in Much zu bewundern :  Die jährliche Ausstellung "Mucher Kunstpunkte" macht an diesem Wochenende den Auftakt. Wie von den Vorjahren gewohnt, wird dazu in die Gartenanlage der Familie Schlimbach in den Ortsteil Oberheiden, Hausnummer 44, geladen. Die in der grünen Kulisse vertretenen Exponate stammen von den mitwirkenden Künstlern Bettina Feld (Keramikerin), Katrin Gräfrath (Steinmetzmeisterin), Friedhelm Schlimbach (Kunstmaler) und Peter Stapf (Goldschmiedemeister).

Die Freiluft-Kunstgalerie kann am morgigen Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag (13.06.) von 11 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei. Der Garten nimmt gleichzeitig an der überregionalen Aktion der "Offenen Gartenpforte" teil. Es wird um Einhaltung der bekannten Abstands- und Hygieneregeln gebeten. Informationen zur Ausstellung gibt es auch unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mucher-kunstpunkte.de . (cs)


11.06.2021 - Gemeindeverwaltung, Gesundheit:

Sonderimpfaktion für Mucher und Ruppichterother Bürger

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Die ortsansässigen Ärzte Jan Grothaus (Much) und Dr. Thomas Zelder (Ruppichteroth) haben für Freitag, den 25. Juni, fünfhundert Dosen des Impfstoffs 'Johnson & Johnson' geordert. Initiatoren der Impfaktion sind die beiden Ärzte und der Geschäftsführer der 'Lebensgemeinschaft Eichhof'. Der Eichhof stellt die Räumlichkeiten und zahlreiche Mitarbeiter/innen für die Logistik und Organisation unentgeltlich zur Verfügung. Die beiden Kommunen übernehmen die Terminvergabe.

Geimpft werden können Männer ab 18 Jahren und Frauen ab 30 Jahren. Die Impfdosen stehen vorrangig für Bürger/innen der beiden Gemeinden zur Verfügung. Die Anmeldung ist einfach und funktioniert ausschließlich über E-mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjohnson(at)much.de  beziehungsweise  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjohnson(at)ruppichteroth.de . Bitte bei der Anmeldung Ihre persönlichen Daten (Name, Anschrift, E-mail, Telefon-Nummer) angeben.

Sie erhalten von der jeweiligen Kommune dann einen verbindlichen Termin. Ohne Termin ist eine Impfung nicht möglich. Folgende Unterlagen müssen Sie zum Impftermin mitbringen :  Impfausweis, Personalausweis, Krankenversicherungskarte, Formular für Personen die privatversichert sind und keine Versicherungskarte haben, Anamnese-Bogen, Einwilligungserklärung, Aufklärungsmerkblatt

Die Vordrucke können Sie auf den Internetseiten der beiden Kommunen  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.much.de  und  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.ruppicheroth.de  herunterladen. Bitte nicht vergessen, die Vordrucke zu unterschreiben. Pünktlichkeit ist ganz wichtig, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Termin ist Freitag, 25. Juni, ab 13 Uhr, Ort die 'Lebensgemeinschaft Eichhof', Eichhof 8, 53804 Much (Anmerkung der Redaktion : Ortsteil Eichhof bei Bröleck im Bröltal)

Die Initiatoren und das Organisations-Team freuen sich, der Bevölkerung ein Sonder-Impfangebot machen zu können. Nutzen Sie das Angebot, wenn Sie noch nicht geimpft sind, und melden Sie sich schnell per E-mail an.
Jan Grothaus - Dr. Thomas Zelder - Georg Rothmann - Norbert Büscher - Mario Loskill


11.06.2021 - Kreisverwaltung, Verkehr, Finanzen:

Kreis-Verkehrsausschuß beschloss Erhöhung der Taxi-Tarife

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschloss in seiner jüngsten Sitzung am 10. Juni - vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung durch den Kreistag am 24. Juni - eine Anpassung der Beförderungs-Entgelte für Taxifahrten.

Diese 18. Änderung der Tarifordnung sieht eine Erhöhung der Grundgebühr um 30 Cent vor, also von 3,70 Euro auf 4 Euro. Auch der Tag- und Nachttarif soll um 30 Cent pro gefahrenen Kilometer steigen, also von 2,10 Euro beziehungsweise 2,30 Euro auf 2,40 Euro beziehungsweise 2,60 Euro.

Hinzu kommt vorübergehend ein einmalig zu entrichtender Corona-bedingter Zuschlag von 1,50 Euro. Fahrer- und Kundenschutz, Innenraum-Desinfektion, Schutzmasken für Fahrgäste verursachen Mehraufwendungen. Sobald die Schutz- und Hygiene-Maßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW nicht mehr notwendig sind, erübrigt sich der Corona-Zuschlag, spätestens mit Ablauf des 30. Juni 2022 soll er wieder entfallen.

Hintergrund dieser 18. Änderung der Tarifordnung ist, dass die 'Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein, Taxi-Mietwagen e.V.' diese wegen Kostensteigerungen im Taxigewerbe, insbesondere wegen der mindestlohn-bedingten Mehrkosten sowie pandemie-bedingter Zusatzkosten geltendgemacht hatte. Letztmalig hatte sich die Tarifordnung zum 15. August 2019 geändert. Die jetzt vorgeschlagene Anpassung ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Fachvereinigung.


10.06.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

7-Tages-Inzidenz im Kreis auf 18 gesunken, wenig Akutfälle

Nach einer zehntägigen Phase stagnierender, zeitweise sogar leicht ansteigender Inzidenzwerte, geht es seit drei Tagen auch im Rhein-Sieg-Kreis wieder abwärts. Mit einem aktuellen Wert von 18,0 liegt das Kreisgebiet nun fast gleichauf mit den Nachbarn Rhein-Berg (16,6), Oberberg (19,5) und Köln (20,2) sowie fünf weiteren angrenzenden Landkreisen im Westen und Süden. Nur Bonn weist mit 44,3 noch einen deutlich höheren Wert auf.

Die absoluten Zahlen für den Rhein-Sieg-Kreis :  Seit Pandemie-Beginn im Winter 2020 wurden 23.241 nach PCR-Test bestätigte Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus aller Varianten registriert (3,87 % der Bevölkerung). 22.392 Personen gelten mittlerweile als genesen, die Zahl der Todesfälle an oder in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung ist auf 537 angewachsen. Daraus ergibt sich, daß die Anzahl der aktuellen Infektionen stark auf 312 Fälle abgesunken ist. Laut Gesundheitsamt des Kreises befinden sich noch 1.124 (Kontakt-)Personen in häuslicher Absonderung, quasi Quarantäne.

Much hatte zwischenzeitlich eine im Kreisgebiet vergleichsweise hohe Zahl von Akutfällen, nun aber ist es der Primus unter den 19 Städten und Gemeinden : Stand gestern wurde nur noch ein einziger akuter Infektionsfall verzeichnet. Insgesamt haben sich bislang 419 Menschen - soweit nach Test bestätigt - infiziert (2,9 % der Bevölkerung), dies ist ein seit dem 28. Mai unveränderter Stand. An oder mit dem Virus verstorben sind sechs Patienten, diese Zahl hat sich schon seit dreieinhalb Monaten nicht mehr erhöht.

Interessant ist aber auch ein Blick über die Region hinaus : So hat inzwischen der erste Landkreis die 7-Tages-Inzidenz von null erreicht, das heißt, daß keine einzige Neuinfektion in den letzten sieben Tagen mehr nachgewiesen wurde. Es handelt sich um den bayerischen Kreis Tirschenreuth unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Dabei hatte Tirschenreuth mit einem Wert von knapp 400 Mitte Februar noch die zu diesem Zeitpunkt höchste 7-Tages-Inzidenz in ganz Deutschland. Die Landkreise in Grenzlage zu Tschechien hatten später ein Sonderkontingent an Impfstoffen erhalten.

Ein weiterer Blick in den Norden der Republik :  Auch die erste Mittelstadt, Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen rund 95.000 Einwohnern, verzeichnete zuletzt sieben Tage ohne eine einzige nachgewiesene Neuinfektion : Inzidenz-Wert ebenfalls null, Ziel derzeit erreicht. (cs)

Nachtrag vom Nachmittag :  Aufgrund einer weiteren Genesung ist Much die nach der dritten Pandemie-Welle erste und derzeit einzige Kommune des Kreises ohne akuten Infektionsfall (sofern nach Test bestätigt).


10.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Vollsperrung der A 3 zwischen Kreuz Siegburg und Lohmar

Eine Information der 'Autobahn GmbH Rheinland' :  Von Freitagabend (11.06.) um 19 Uhr bis voraussichtlich Montagmorgen (14.06.) um 5 Uhr ist die A 3 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar vollgesperrt. Eine Umleitung über die A 560 und A 59 ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Aufgrund des zu erwartenden starken Verkehrsaufkommens und wahrscheinlichen Rückstaulagen auf der A 3 werden Verkehrsteilnehmer an diesem Wochenenden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu wählen. Insbesondere der Fernverkehr sollte möglichst bereits ab Wiesbaden oder Frankfurt auf die linksrheinischen Nord-Süd-Tangenten (A 1 / A 61) ausweichen.

Die Fahrbahn der A 3 ist zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar (Fahrtrichtung Oberhausen) in weiten Streckenabschnitten massiv beschädigt. Nach der Notmaßnahme im März 2021 muss die A 3 in diesem Bereich nun an einem weiteren Wochenende für Reparaturarbeiten voll gesperrt werden.


10.06.2021 - Vereine, Freizeit, Sport:

Verbilligte Saisonkarten auch im Freibad selbst erhältlich

Wie bereits berichtet öffnet das Waldfreibad am Samstag, dem 19. Juni, zur diesjährigen Badesaison. Bis zu diesem Termin sind wieder verbilligte Saisonkarten im Vorverkauf erhältlich, die einen Preisvorteil von 5 Euro bieten. Die Karten (Jugendliche somit 25 Euro, Erwachsene 45 Euro, Familien 85 Euro) sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Schreibwarenhandel auf der Hauptstraße in Much erhältlich.

Zusätzlich können sie zu folgenden Zeiten auch direkt an der Kasse des Freibads am Bockemsweg erworben werden : von Samstag (12.06.) bis Mittwoch (16.06.) täglich zwischen 10 bis 14 Uhr sowie am Donnerstag und Freitag nächster Woche (17./18.06.) jeweils von 16 bis 19 Uhr. Die letzte Gelegenheit im Vorverkauf besteht am Eröffnungstag selbst, dann ist das Bad bei freiem Eintritt von 10 bis 19 Uhr geöffnet. - Zum regulären Preis sind die Saisonkarten natürlich auch später noch erhältlich. (cs)


09.06.2021 - Kreisverwaltung, Landesregierung, Gesundheit, Recht:

Innengastro ohne Test, Lockerungen für Kultur und Sport

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 11. Juni, gilt für das Land NRW die niedrigste Inzidenzstufe, die sogenannte Inzidenzstufe 1. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW heute in der offiziellen Übersicht der Inzidenzstufen festgestellt.

Die Corona-Schutzverordnung macht verschiedene Öffnungsschritte nicht nur von der Inzidenz des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt abhängig, sondern knüpft sie auch an die für das Land geltende Inzidenzstufe. Daher greifen auch im Rhein-Sieg-Kreis mit dem Inkrafttreten der Inzidenzstufe 1 für NRW ab Freitag weitere Öffnungen. Für den Rhein-Sieg-Kreis selbst gelten bereits seit 4. Juni die "Unter 35-Regelungen".

Übrigens :  Für die Einordnung des Landes in die verschiedenen Inzidenzstufen gelten die gleichen Regeln wie für die Einordnung der Kreise und kreisfreien Städte - die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt erst, wenn die 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Grenzwert liegt, die Lockerungen greifen dann ab dem übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe wiederum erfolgt, wenn die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen über dem Schwellenwert liegt.

Welche Lockerungen greifen ab Freitag durch die Landes-Inzidenzstufe 1 im Rhein-Sieg-Kreis ?

Gastronomie

Mit der Inzidenzstufe 1 für das Land NRW ist die Nutzung der Innengastronomie ohne den Nachweis eines negativen Tests möglich. Die Platzpflicht und die Vorgaben zu Mindestabständen gelten weiterhin, auch die einfache Rückverfolgbarkeit muss nach wie vor sichergestellt sein.

Außerdem können andere Vorgaben der Corona-Schutzverordnung - wie zum Beispiel die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Treffen im öffentlichen Raum - weiterhin einen Test erfordern. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt besteht unverändert eine Testpflicht.

Außerschulische Bildung

Präsenzunterricht und Prüfungen sind auch innen ohne Test erlaubt.

Kultur

Für Kultureinrichtungen (Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen) entfällt die Personenbegrenzung.

Veranstaltungen außen und innen sind mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestabstand oder ohne negativen Test möglich. Auch mit mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind außen und innen Veranstaltungen zulässig - Voraussetzung sind ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster, außerdem müssen die Mindestabstände eingehalten werden.

Sport

Für die Sportausübung entfällt die Testpflicht :  Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, kontaktfreier Sport ist innen und außen ohne Personenbegrenzung zulässig (die einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein).

Freizeit

Für alle Bereiche von Spielbanken entfällt für die Besucherinnen und Besucher die Testpflicht.

Was ändert sich darüber hinaus ?

Veranstaltungen

Das Land NRW hatte in der vergangenen Woche die Corona-Schutzverordnung um Regelungen für feierliche Zeugnisvergaben bei Abschlussklassen sowie Abschlussfeste von Vorschulkindern erweitert und hat diese Vorgaben in der ab heute (9. Juni) geltenden Fassung noch einmal modifiziert :

Bis einschließlich 11. Juli sind ausschließlich interne Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden mit negativem Test und einfacher Rückverfolgbarkeit ohne Mindestabstand möglich. Die Verpflichtung zum Tragen von Masken ist mit der aktuellen Anpassung der Verordnung entfallen. Sichergestellt sein muss, dass ausschließlich die Mitglieder der jeweiligen Klasse oder des jeweiligen Jahrgangs teilnehmen. Neu ist, dass auch immunisierte Lehrkräfte teilnehmen können. Die Pflicht, das zuständige Ordnungsamt mindestens zwei Werktage vorher zu informieren, bleibt.

Bis 31. Juli sind ohne Einhaltung des Mindestabstands bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit Abschlussfeste von Vorschulkindern innerhalb und außerhalb der Einrichtung möglich. Mit dabei sein dürfen mit negativem Test jeweils höchstens zwei erwachsene Begleitpersonen pro Kind, Geschwister sowie Erzieherinnen und Erzieher. Geschwisterkinder bis zum Schuleintritt sind von der Testpflicht ausgenommen. Auch hier gilt die Pflicht, das zuständige Ordnungsamt mindestens zwei Werktage vorher über die Veranstaltung zu informieren.

Öffentlicher Personennahverkehr

In der ab heute (9. Juni) geltenden Fassung der Corona-Schutzverordnung sind Kinder von 6 bis 15 Jahren von der Pflicht ausgenommen, eine Atemschutzmaske zu tragen - sie können stattdessen eine medizinische Maske tragen. Bisher galt die Ausnahme für Kinder von 6 bis 13 Jahren und nur, wenn die Maske aufgrund der Passform "nicht saß".

Weitere Informationen unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/coronaregeln  oder auf der Website des Landes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.land.nrw/corona . Das Land NRW hat die Kontaktadresse  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailcorona(at)nrw.de  eingerichtet , an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Corona-Schutzverordnung wenden können.


08.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Busspur und breiterer Radweg im 'Schlangensiefen' geplant

In den vergangenen Jahren entstanden neue Wohngebiete, aber auch Gewerbeobjekte in den Siegburger "Bergorten", in Neunkirchen-Seelscheid und Much sowie auf dem Breidter Rücken in Lohmar. Auch in Lohmar-Birk ist neue Wohnbebauung im Ortszentrum geplant. Mehr Bevölkerung bedeutet aber auch eine Zunahme des Verkehrs auf der vielgenutzten Pendlerroute nach Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin und Bonn. Dabei ist die Zeithstraße (B 56) - insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Lohmar-Heide und Siegburg-Stallberg - zu Zeiten des Berufsverkehrs schon jetzt überlastet.

Im vergangenen Jahr beschäftigte sich der Lohmarer Ausschuß für Bauen und Verkehr mit Lösungsansätzen. Gemeinsam mit der Stadt Siegburg und der Kreisverwaltung wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, in der die Verkehrssituation in dem zwei Kilometer langen, hier "Schlangensiefen" bezeichneten Abschnitt der Bundesstraße 56 beleuchtet sowie Möglichkeiten der Verbesserung aufgezeigt werden sollten. Nun wurde das Gutachten in Lohmar vorgelegt und beraten.

Schwerpunkt war die Beschleunigung des ebenso vom Staugeschehen betroffenen Linienbusverkehrs auf der Strecke, die von knapp 23.000 Fahrzeugen täglich genutzt wird, davon entfallen 628 Fahrzeuge auf den Schwerlastverkehr. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Attraktivierung des Fahrradverkehrs, der derzeit über einen in beiden Richtungen genutzten, zwei Meter breiten Geh- und Radweg geführt wird, welcher auf ganzer Linie durch eine Leitschiene von der Fahrbahn getrennt ist.

Zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs wurde eine 3,50 Meter breite Sonderspur für Busse untersucht, die entweder auf der Nordwestseite der Strecke bei nur einseitiger Nutzbarkeit in Richtung Siegburg (Seitenlage) oder alternativ in Mittellage zwischen den beiden Richtungs-Fahrspuren liegen könnte. In letzterem Fall könnte die Sonderspur in den Morgen- und Nachmittags-Stunden wechselseitig genutzt werden - entsprechend des hohen Verkehrsaufkommens morgens in Richtung Siegburg, nachmittags in Gegenrichtung.

Neben der nur einseitigen Nutzbarkeit hätte die Busspur in Seitenlage den Nachteil, daß sie bei Erreichen des Abzweigs der Zeithstraße nach Stallberg auf den Linksabbieger geführt werden müsste. Hierfür wäre eine zusätzliche Ampel 100 Meter vor der Kreuzung notwendig, die Bussen das Queren der regulären Fahrspur ermöglichen würde. Bei der Mittellage der Busspur wäre eine solche Ampel in Gegenrichtung, kurz vor dem Abzweig der Franzhäuschenstraße (K 13), notwendig, um Bussen die Querung der Fahrspur zur bevorrechtigten Einfahrt in die Haltestelle an der B 56 zu gewährleisten.

Vom Ausschuß für Bauen und Verkehr wurde eine Ausführung der Busspur in der Mittellage zwischen den Richtungs-Fahrspuren favorisiert, jeweils abgetrennt durch eine Doppellinie als Fahrbahnmarkierung. Diese bietet trotz der höheren Kosten von 2,48 Millionen Euro gegenüber 2,25 Millionen Euro (im Falle der Seitenlage) klare Vorteile. Die somit drei Spuren würden auf der Trasse der jetzigen Straße und des benachbarten Radwegs angelegt. Die Gesamtbreite müßte von derzeit 10,40 Meter auf 12,50 Meter ausgeweitet werden.

Als Ersatz für den dadurch wegfallenden Rad- und Gehweg ist ein neuer Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg auf der Nordwestseite der Fahrbahn vorgesehen. Der dann in der Breite von zwei auf vier Meter verdoppelte Weg würde zwischen 1,75 Meter und vier Meter Abstand von der Fahrbahn entfernt liegen. Der Zwischenraum wird für einen Entwässerungsgraben benötigt. Zum Wald hin ist - wie auch derzeit - teils eine Absturzsicherung in Form eines Holzgeländers notwendig. Die Baukosten werden mit 1,16 Millionen Euro beziffert.

Die vorgestellte Planung sieht vor, daß der Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg zwischen dem Ortsteil Heide und dem rund 500 Meter entfernten Parkplatz des Begräbniswaldes nicht entlang der Straße, sondern auf der eigens angelegten Zufahrt zum Parkplatz, demnach abseits der Straße geführt wird. Der Ausschuß sprach sich gegen diese Lösung aus und forderte eine Führung entlang der Straße. Bei einer Führung durch den Wald wäre der Radweg von der Straße nicht einsichtig. Zudem müsste sonst eine alternative Zufahrt zum Parkplatz geschaffen werden.

Aus dem Ausschuß gab es weitere Forderungen, die für eine Zustimmung zur Bedingung gemacht wurden. So soll der Zwei-Richtungs-Rad- und Gehweg durchgehend mit Beleuchtung und einem Blendschutz versehen werden, damit Fahrradfahrer/innen nicht von aufgeblendeten Autoscheinwerfern beeinträchtigt werden. Außerdem müsse der Radweg vor dem Baubeginn an der Straßentrasse verlegt werden, damit eine durchgängige Benutzbarkeit gewährleistet ist.

Uneinigkeit herrschte über einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt. So wurde aus der Fraktion der CDU eine Absicherung des Radwegs durch eine Leitplanke gefordert, von Seiten der Grünen wurde dies kritisch gesehen. Dabei bietet der vergrößerte Abstand zwischen Straße und Radweg erfahrungsgemäß keinen Schutz vor "abfliegenden" Fahrzeugen. Gerade der "Schlangensiefen" ist der unfallträchtigste Abschnitt der Bundesstraße 56 zwischen Sankt Augustin und Much. Bislang sorgte die Leitplanke praktisch bei jedem Unfall dafür, daß Fahrzeuge nach Kollisionen nicht auf den Radweg gerieten.

Ein weiteres Detail der Diskussion betraf die Bushaltestelle "Heide Franzhäuschen" nahe der Einmündung der Kreisstraße 13. Dort, so die Anregung, sollte der Rad- und Gehweg separiert werden, um Konflikte der täglich rund 400 Fahrgäste der verschiedenen Buslinien mit dem Fahrradverkehr zu vermeiden.

Die geplanten Verbesserungen der Verkehrsführung verursachen allerdings auch Nachteile für die Natur. Obwohl die Schneise im "Schlangensiefen" in den vergangenen Jahren bereits durch Rodungsarbeiten verbreitert wurde, ist zusätzlicher Flächenbedarf gegeben. Auf der Gesamtlänge von zwei Kilometern ist für die Fahrbahn-Verbreiterung um zwei Meter eine Fläche von 4.000 bis 5.000 Quadratmetern notwendig, für den vier Meter breiten Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg zusätzliche 10.000 Quadratmeter. Hierfür seien Ausgleichs-Maßnahmen an anderer Stelle erforderlich.

Zum Zeitfaktor eines Umbaus der Strecke konnten seitens des Gutachters noch keine Angaben gemacht werden. Dieses hänge vom zuständigen 'Landesbetrieb Straßen NRW' ab. Letztlich sind auch die Planungs-Kapazitäten und die vorhandenen Mittel entscheidend. Man könne aber davon profitieren, daß der Bund Milliarden in den Radwege-Ausbau investieren wolle. Die Machbarkeitsstudie soll nun an den Baulastträger zur weiteren Planung und Umsetzung weitergereicht werden. (cs)  (Fotobericht folgt)


07.06.2021 - Vereine, Freizeit, Tourismus, Soziales, Personen:

Helferteam des Mucher Verkehrsvereins wächst weiter an

Wolfgang Kornienko (links) und Reiner Braun (rechts) nahmen die Neuzugänge Gisela und Tom Strick, Doris Leichtenberger und Udo Boshammer (von links nach rechts) in die Mitte - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Vorsitzender Wolfgang Kornienko konnte in den letzten Monaten sein Glück kaum fassen, in die anfallenden Arbeiten fallen oft sehr gute Nachrichten :  Immer wieder finden neue Helfer/innen den Weg zu uns. Liegt es daran, dass man bei uns mithelfen kann, wenn man gerade Zeit hat (Betreuung von Wanderwegen oder beim Freischneiden und vieles mehr) ?  Oder liegt es doch an der guten Betreuung durch unseren Chef-Ranger, Reiner Braun ?  Auf jeden Fall ist es eine große Freude, einen weiteren Zuwachs an Helferinnen und Helfern verzeichnen zu können.

Leider konnte das lange geplante Treffen aller Helfer/innen wegen Corona (noch) nicht stattfinden. Aber wir beobachten die Lage. - Und wenn auch in den letzten Monaten viele Helfer/innen den Weg zu uns gefunden haben :  Arbeit in vielen Variationen gibt es bei uns immer - bitte melden !
für den Vorstand, Hartmut Erwin


07.06.2021 - Verkehr, Umwelt:

Elektroautos von Carsharing-Projekt in Much eingetroffen

Einer der 'Renault Zoé' vor dem Mucher Rathaus - (Foto : 'HEPress')

Eine Information der Standortpaten des Carsharing-Angebots :  Schon einige Mucher Bürger/innen haben vom neuen Angebot "Car Sharing Much" gehört. Das Projekt ist inzwischen einen Schritt weiter :  Zwei nagelneue 'Renault Zoé' stehen am Rathaus. In einem ersten Schritt machte Gerd Baumeister (Vorstand 'CarSharing Community' Overath) die Einweisung mit Birgit Hamann, Kerstin Zeilinger, Christopher Salaske (Gemeinde-Verwaltung) und den Standort-Paten direkt vor Ort. Neben den Angestellten der Gemeinde, die die 'Zoé' für Dienstfahrten nutzen, können auch interessierte Bürger die Carsharing-Autos buchen. Infos hierzu gibt es im Netz unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.carsharing2go.net .

Bei der geplanten Präsentations-Veranstaltung vor dem Rathaus am Samstag, 17. Juli, können sich alle Interessierte persönlich über die Vorteile des Carsharings und des Fahrens mit einem Elektroauto informieren. Dabei wollen wir weitere Bausteine des neuen Mucher Mobilitätskonzepts mit weiteren Fahrzeugen präsentieren. Es lohnt sich also, sich diesen Termin zu notieren.


04.06.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Heute greifen weitere Lockerungen gemäß Inzidenzstufe 1

Es zeichnete sich Anfang der Woche bereits ab, daß für den Rhein-Sieg-Kreis - durch einen 7-Tages-Inzidenzwert unter 35 an fünf aufeinander folgenden Tagen bis zum Mittwoch - ab heute ein weiterer Lockerungsschritt in Kraft tritt. Diese vom Land NRW festgelegte niedrigste Inzidenzstufe 1 beinhaltet zahlreiche weitere Maßnahmen, welche unten detailliert aufgelistet sind.

Demnach dürfen sich nun wieder Angehörige aus fünf verschiedenen Haushalten ohne Personenbegrenzung im öffentlichen Raum treffen - hinzukommen können immunisierte Personen (vollständige Impfung seit mindestens zwei Wochen) sowie genesene Personen (nachweisbare Infektion maximal sechs Monate, mindestens vier Wochen zurückliegend) auch aus zusätzlichen Haushalten. Näheres bezüglich Handel, Freizeit, Kultur, Sport und vielen weiteren Bereichen siehe unten.

Allerdings sind die beiden jüngsten Lockerungsschritte - im Kreisgebiet seit Mittwoch beziehungsweise heute wirksam - auch wieder umkehrbar, sollten die Inzidenzwerte erneut über die jeweiligen Schwellenwerte (35 beziehungsweise 50) ansteigen. Dies tritt ein, wenn die jeweiligen Werte an drei aufeinander folgenden Kalendertagen (nicht Werktagen) überschritten werden. Im Rhein-Sieg-Kreis ist die 7-Tages-Inzidenz seit drei Tagen wieder steigend. Nach dem mit 28,1 niedrigsten Wert des Jahres am Dienstag (01.06.) liegt dieser heute mit 34,5 nur noch sehr knapp unter der 35er-Marke. (cs)

Eine Information der Kreisverwaltung :

Welche Lockerungen greifen ab heute im Rhein-Sieg-Kreis ?

Grundsätzlich gilt :  Geimpfte und Genesene (Immunisierte) sind negativ getesteten Personen gleichgestellt, sofern sie nicht typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus oder einer akuten Infektion aufweisen. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, etwa die Maskenpflicht. Im öffentlichen Raum gilt weiterhin grundsätzlich der Mindestabstand von 1,50 Metern.

Kontaktbeschränkungen

Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Zusätzlich dürfen immunisierte Personen aus weiteren Hausständen teilnehmen. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt; auch hier dürfen immunisierte Personen zusätzlich teilnehmen. Kommen ausschließlich immunisierte Personen zusammen, gibt es weder eine Begrenzung für die Personenzahl, noch für die Zahl der Haushalte.

Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist

Die Sonderregelung für Geschäfte mit einer Größe von über 800 Quadratmetern fällt weg, das bedeutet, dass unabhängig von der Größe des Geschäftes eine Person pro 10 Quadratmetern zulässig ist. "Click & meet" sowie die Testpflicht waren bereits seit der Inzidenzstufe 3 nicht mehr erforderlich.

Gastronomie

Hier gelten zunächst die Regelungen der Inzidenzstufe 2 weiter :  Die Außengastronomie ist ohne negative Tests erlaubt, sofern nicht andere Vorgaben der Corona-Schutzverordnung wie zum Beispiel die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Treffen im öffentlichen Raum einen Test erfordern.

Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist. Sollte auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 gelten (aktuell Inzidenzstufe 2), wäre die Nutzung der Innengastronomie ohne Test möglich.

Außerschulische Bildung

Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich. Sollte auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 gelten (aktuell Inzidenzstufe 2), wäre auch innen Präsenzunterricht ohne Test erlaubt.

Bereits seit der Inzidenzstufe 2 gilt :  Bei negativem Testergebnis ist außen und innen auch die Unterschreitung des Mindestabstands möglich, sofern ein Sitzplan mit festen Sitzplätzen vorhanden ist. Musikunterricht mit Gesang / Blasinstrumenten ist innen mit bis zu zehn Personen erlaubt, sofern ein negatives Testergebnis vorliegt.

Kinder-/ Jugendarbeit

Gruppenangebote sind innen mit 30 und außen mit 50 jungen Menschen und ohne Test erlaubt.

Kultur

Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.

Der nicht berufsmäßige Probenbetrieb innen mit Gesang / Blasinstrumenten kann mit 30 beziehungsweise 50 Personen (letzteres, wenn in besonders großen Räumen wie zum Beispiel Kirchen geprobt wird) stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt. - Es gilt bereits seit der Inzidenzstufe 3 :  Der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb ist mit Test außen ohne Personenbegrenzung möglich.

Museen usw. können bereits seit der Inzidenzstufe 2 ohne Terminvergabe öffnen.

Sport

Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen und Rückverfolgbarkeit gegeben ist. Kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung und ohne Test ist außen bereits seit der Inzidenzstufe 2 möglich.

Sollte auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 gelten (aktuell Inzidenzstufe 2), wäre der Innensport ohne vorherigen Test möglich.

Innen sind bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (maximal 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachtbrettmuster vorhanden sind. Außen sind über 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt (maximal 33 Prozent der Kapazität).

Freizeit

Freibäder dürfen ohne vorherigen Test genutzt werden. Für alle anderen Bäder, Saunen usw. und Indoor-Spielplätze gilt bereits seit der Inzidenzstufe 2 :  Die Nutzung ist mit negativen Tests und Personenbegrenzung erlaubt.

Bordelle usw. dürfen mit negativen Tests und sichergestellter Rückverfolgbarkeit öffnen. Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen können diese Außenbereiche für bis zu 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen und die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Bereits seit der Inzidenzstufe 2 gilt :  Da für das Land ebenfalls die Inzidenzstufe 2 greift, ist die Öffnung von Freizeitparks und Spielbanken mit negativen Tests und Personenbegrenzung möglich.

Messen / Märkte

Bereits seit der Inzidenzstufe 2 gilt :  Jahr- und Spezialmärkte mit Personenbegrenzung sind möglich. Mit negativen Tests sind auch Kirmeselemente zulässig.

Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept waren bereits mit der Inzidenzstufe 3 möglich.

Tagungen / Kongresse

Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Beherbergung / Tourismus

Bereits seit der Inzidenzstufe 2 gilt :  Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste ist erlaubt.

Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Regionen mit einer Inzidenz von unter 35 kommen.

Private Veranstaltungen (ohne Partys)

Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 250 Gästen und innen mit bis zu 100 Gästen sowie negativen Tests und sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig.

Partys

Partys sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Abgrenzung von privaten Veranstaltungen und Partys :  Die Abgrenzung von Partys und vergleichbaren Feiern von anderen privaten Veranstaltungen nimmt das Land NRW unter infektiologischen Gesichtspunkten vor. Die strengeren Regeln für Partys gelten nach dem Begleiterlass des Landes zur Corona-Schutzverordnung für Veranstaltungen, bei denen nach dem so genannten "typischen Gepräge" mit der dauerhaften Einhaltung der Mindestabstände und gegebenenfalls Maskenpflichten nicht sicher gerechnet werden kann, zum Beispiel weil getanzt wird.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Hier gilt unabhängig von der Inzidenzstufe :  Fahrgäste im ÖPNV müssen ab 6 Jahren weiterhin grundsätzlich eine Atemschutzmaske tragen. Kinder von 6 bis 13 Jahren sind von dieser Pflicht dann ausgenommen, wenn die Atemschutzmaske aufgrund der Passform "nicht sitzt" - sie müssen dann eine medizinische Maske (OP-Maske) als Ersatz tragen.

Medizinisch notwendige und sonstige Dienst- und Handwerksleistungen

Hier gilt unabhängig von der Inzidenzstufe :  Dienstleistungen im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischer Fußpflege, Logopäden, Hebammen etc., Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern etc.), die medizinisch notwendig sind oder im Rahmen der Frühförderung erbracht werden, sind weiterhin ohne Negativtest möglich, auch wenn zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske getragen wird.

Sonstige Körpernahe Dienst- und Handwerksleistungen (vor allem Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) oder körperbezogene Dienstleistungen (zum Beispiel Sonnenstudios) sind zulässig, wobei sowohl Kundinnen und Kunden als auch die Person, die diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, über einen Negativtestnachweis verfügen müssen, wenn die Kundin oder der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt. Der Mindestabstand darf nur zwischen der Kundin oder dem Kunden einerseits und der leistungserbringenden Person andererseits unterschritten werden, muss aber zwischen Kundinnen und Kunden untereinander ständig gesichert eingehalten werden.

Anforderungen an die Tests

Es muss sich um ein Verfahren handeln, das in der Corona-Test- und-Quarantäne-Verordnung aufgeführt ist. Dabei handelt es sich um Schnelltests, die vor allem in Bürgertestzentren von medizinischem oder fachkundig geschultem Personal durchgeführt werden, oder aber um begleitete Selbsttests, die unter Aufsicht einer hierzu unterwiesenen oder zur Vornahme eines Corona-Schnelltest befugten Person vorgenommen werden. Ein Selbsttest ohne fachkundige Aufsicht ist nicht ausreichend.

Das negative Ergebnis muss von der Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden; hierbei handelt sich um Stellen, die offiziell zu Testung zugelassen sind (Beispiel : Bürgertestzentren oder Arztpraxen).

Die Bestätigung muss mit einem Ausweisdokument vorgelegt werden. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Bei Personen, die an einer beaufsichtigten Schultestung in Form einer PCR-Pooltestung teilgenommen haben, gilt als Zeitpunkt der Testung der Zeitpunkt der Ergebnis-Feststellung.

Weitere Informationen unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/coronaregeln  oder auf der Website des Landes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.land.nrw/corona . Die für das Land NRW geltende Inzidenzstufe kann täglich unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mags.nrw  abgerufen werden.

Übrigens :  Das Land NRW hat die Kontaktadresse  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailcorona(at)nrw.de  eingerichtet, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Corona-Schutzverordnung wenden können.


02.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

7-Tages-Inzidenzen stagnieren, Akutfälle nun gesunken

Derzeit wird von sinkenden Neuinfektions- und Inzidenzzahlen berichtet - wenn man diese mit dem Stand der Vorwoche vergleicht. Betrachtet man allerdings nur die letzten Tage, ist der Rückgang erneut zum Stillstand gekommen. Dies trifft nicht nur bundesweit zu, wo die 7-Tages-Inzidenz nach drei Tagen der Stagnation leicht auf 36,8 angestiegen ist. Im Rhein-Sieg-Kreis liegt der Wert mit 32,8 heute sogar etwas höher als an den fünf Vortagen. In Nachbarkreisen oder -städten gibt es ähnliche Entwicklungen. Es ist also weiterhin Vorsicht angeraten.

Kreisweit haben sich im Lauf der Pandemie bereits 23.102 Personen mit den verschiedenen Varianten des Corona-Virus "SARS-CoV-2" infiziert, soweit die Fälle per PCR-Test bestätigt wurden (gut 3,8 Prozent der Bevölkerung), Dunkelziffer unbekannt. 532 Menschen verstarben an einer "COVID-19"-Erkrankung oder an anderen Ursachen während einer Infektion. Eine positive Entwicklung zeigt die Anzahl der akuten Infektionsfälle, die stark auf nur noch 392 abgesunken ist. In "häuslicher Absonderung" befinden sich noch 1.350 (Kontakt-)Personen.

In Much sind es nun 2,9 Prozent der Einwohner/innen, die sich bislang - soweit bestätigt - mit dem Virus infiziert hatten, in der Zahl 419. Dabei gab es - seit nunmehr drei Monaten unverändert - sechs Todesopfer durch oder mit einer entsprechenden Erkrankung. Die Akutfälle sind, Stand heute, auf neun abgesunken. (cs)


02.06.2021 - Feuerwehr:

Holz auf einer Grünfläche bei Hündekausen verbrannt

Ein sowohl unangemeldetes als auch unbeaufsichtigtes "Nutzfeuer" bei Hündekausen löste heute Vormittag einen Feuerwehreinsatz aus. Zunächst war gegen 10.30 Uhr eine Rauchentwicklung, die von einem Hangbereich ausging, gemeldet worden. Die Wehrleute fanden die Brandstelle südlich des Ortes unweit der Wohnbebauung vor.

Laut Feuerwehr seien Holzreste verbrannt worden. Erschwerend kam hinzu, daß das Feuer in Nachbarschaft zu einem Areal mit dichter Vegetation, zudem fast unterhalb einer Mittelspannungs-Stromleitung entzündet worden war. Die hinzugekommenen Verantwortlichen mußten den Brand unter Aufsicht der Wehrleute mit Eimern und Gießkannen ablöschen. (cs)


02.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Landesregierung:

Impfzentrum : bis mindestens Mitte Juni nur Zweitimpfung

Eine Information der Kreisverwaltung :  Am Montag, 7. Juni, wird auch im Rhein-Sieg-Kreis die Impfpriorisierung aufgehoben. Das bedeutet, dass abseits der bisherigen Regelungen alle Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot erhalten sollen. Das Land NRW hat jetzt allerdings darauf hingewiesen, dass in allen Impfzentren des Landes bis mindestens Mitte Juni keine Termine für Erstimpfungen zur Verfügung stehen.

Auch im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der 'Asklepios'-Kinderklinik in Sankt Augustin werden deswegen ab dem kommenden Montag bis auf weiteres nur noch die geplanten Zweitimpfungen durchgeführt. In den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind keine Terminbuchungen für eine Erstimpfung möglich. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW hat angekündigt, frühzeitig mitzuteilen, wann wieder neue Terminfenster freigegeben werden können. Die Impfkontingente für die Erstimpfungen in den Impfzentren sind derzeit ausgeschöpft, gibt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur Begründung an.

"Ich kann verstehen, dass viele Menschen jetzt enttäuscht sind, die sich bislang in keiner Priorisierung wiedergefunden und auf ein Angebot für die Erstimpfung gehofft haben", sagt Landrat Sebastian Schuster. "Sobald wir mit ausreichend Impfstoff versorgt werden, kann das aber starten."

Das Land NRW hat die Impfkampagne ab Montag, 7. Juni, in einem sogenannten "Dreiklang" organisiert. Impfzentren erhalten vom Bund über das Land die Impfdosen, Arztpraxen und privatärztliche Praxen werden von Apotheken und dem pharmazeutischen Großhandel versorgt und impfen in Eigenverantwortung ihre Patientinnen und Patienten in den Praxen. Ab dem 7. Juni neu hinzu kommen die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, die ebenfalls über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt werden, die Impfungen aber in Absprache mit den ansässigen Impfzentren dort durchführen sollen.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Landes NRW :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mags.nrw/pressemitteilung/aufhebung-der-priorisierung-am-7-juni-bis-mindestens-mitte-juni-nur-zweitimpfungen


02.06.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Ab heute weitere Lockerungen, Freitag folgen die nächsten

Wie bereits am Montag vorangekündigt, treten heute weitere Lockerungen im Rhein-Sieg-Kreis in Kraft. Grund ist, daß die 7-Tages-Inzidenz bis vorgestern an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert von 50 lag. Eine der Maßnahmen betrifft die Gastronomie, die jetzt im Außenbereich ohne negatives Testergebnis aufgesucht werden kann, die Innengastronomie darf mit Testpflicht öffnen.

Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen ist nachfolgend zu finden. Allerdings sollte man sich die einzelnen Punkte nicht zu gut einprägen, da sich schon am Freitag dieser Woche (04.06.) vieles erneut ändern wird. Weil im Kreisgebiet heute den fünften Werktag in Folge auch der Schwellenwert von 35 unterschritten wurde, steht dann bereits die nächste Lockerungsstufe gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW an. (cs)

Eine Information der Kreisverwaltung :

Welche Lockerungen greifen ab heute im Rhein-Sieg-Kreis ?

Grundsätzlich gilt :  Geimpfte und Genesene (Immunisierte) sind negativ getesteten Personen gleichgestellt, sofern sie nicht typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus oder einer akuten Infektion aufweisen. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, etwa die Maskenpflicht. Im öffentlichen Raum gilt weiterhin grundsätzlich der Mindestabstand von 1,50 Metern.

Kontaktbeschränkungen

Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus drei Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für zehn Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten zulässig. Zusätzlich dürfen immunisierte Personen aus weiteren Hausständen teilnehmen. Kommen ausschließlich immunisierte Personen zusammen, gibt es weder eine Begrenzung für die Personenzahl, noch für die Zahl der Haushalte.

Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist

Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter, darüber hinaus ist eine Person pro angefangene 20 Quadratmeter zulässig. "Click & meet" sowie die Testpflicht waren bereits mit der Inzidenzstufe 3 nicht mehr erforderlich.

Gastronomie

Die Außengastronomie ist ohne negative Tests erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist. Kantinen dürfen geöffnet werden - für Betriebsangehörige auch ohne vorherigen Test.

Außerschulische Bildung

Bereits seit der Inzidenzstufe 3 gilt :  Präsenzunterricht ist ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten möglich; findet er in geschlossenen Räumen statt, ist ein Test erforderlich.

Mit der Inzidenzstufe 2 ist bei negativem Testergebnis außen und innen auch die Unterschreitung des Mindestabstands möglich, sofern ein Sitzplan mit festen Sitzplätzen vorhanden ist.

Musikunterricht mit Gesang / Blasinstrumenten ist innen mit bis zu zehn Personen erlaubt, sofern ein negatives Testergebnis vorliegt.

Kinder-/ Jugendarbeit

Gruppenangebote sind innen mit 20 und außen mit 30 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Test erlaubt. Gruppenangebote sind auch innen ohne Maske möglich.

Kultur

Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Bereits seit der Inzidenzstufe 3 gilt :  Veranstaltungen sind außen mit bis zu 500 Personen mit Sitzplan und Test möglich, für die Sitzordnung gilt das Schachtbrettmuster.

Der nicht berufsmäßige Probenbetrieb innen mit Gesang / Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt. Es gilt bereits seit der Inzidenzstufe 3 :  Der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb ist mit Test außen ohne Personenbegrenzung möglich.

Museen usw. können ohne Terminvergabe öffnen.

Sport

Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen mit negativem Test sowie Kontaktverfolgung erlaubt sowie kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung und ohne Test.

Innen ist kontaktfreier Sport (einschließlich Fitnessstudios) mit negativem Test ohne Personenbegrenzung möglich (allerdings kein hochintensives Ausdauertraining). Kontaktsport ist innen mit Kontaktverfolgung und negativem Test für bis zu 12 Personen erlaubt.

Außen sind bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (maximal 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt. Innen sind bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer möglich, wenn negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Freizeit

Die Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoor-Spielplätze mit negativen Tests und Personenbegrenzung ist erlaubt.

Wenn für das Land ebenfalls die Inzidenzstufe 2 gilt (aktuell Stufe 3), ist die Öffnung von Freizeitparks und Spielbanken mit negativen Tests und Personenbegrenzung möglich.

Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind - wenn für das Land ebenfalls die Inzidenzstufe 2 gilt (aktuell Stufe 3) - mit negativen Tests möglich.

Die Öffnung kleinerer Außeneinrichtungen (Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten) mit Test war bereits mit der Inzidenzstufe 3 möglich.

Messen / Märkte

Jahr- und Spezialmärkte mit Personenbegrenzung sind möglich. Mit negativen Tests sind auch Kirmeselemente zulässig.

Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept waren bereits mit der Inzidenzstufe 3 möglich.

Tagungen / Kongresse

Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Beherbergung / Tourismus

Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste ist erlaubt.

Private Veranstaltungen (ohne Partys)

Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind negative Tests.

Die Abgrenzung von Partys und vergleichbaren Feiern von anderen privaten Veranstaltungen erfolgt unter infektiologischen Gesichtspunkten. Die strengeren Regeln gelten nach dem Begleiterlass des Landes zur Corona-Schutzverordnung für Veranstaltungen, bei denen nach dem so genannten "typischen Gepräge" mit der dauerhaften Einhaltung der Mindestabstände und gegebenenfalls Maskenpflichten nicht sicher gerechnet werden kann. Eine Party, bei der getanzt und die Abstände zwischen den Gästen kaum eingehalten werden und ein erhöhter Aerosol-Ausstoß vorliegt, ist nicht möglich. Das gilt auch, wenn der Anlass der Party eine Hochzeit oder ein Geburtstag ist.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Fahrgäste im ÖPNV müssen ab 6 Jahren weiterhin grundsätzlich eine Atemschutzmaske tragen. Kinder von 6 bis 13 Jahren sind von dieser Pflicht dann ausgenommen, wenn die Atemschutzmaske aufgrund der Passform "nicht sitzt" - sie müssen dann eine medizinische Maske (OP-Maske) als Ersatz tragen.

Medizinisch notwendige und sonstige Dienst- und Handwerksleistungen

Hier gilt unabhängig von der Inzidenzstufe :  Dienstleistungen im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischer Fußpflege, Logopäden, Hebammen etc., Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädische Schuhmachern etc.), die medizinisch notwendig sind oder im Rahmen der Frühförderung erbracht werden, sind weiterhin ohne Negativtest möglich, auch wenn zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske getragen wird.

Sonstige Körpernahe Dienst- und Handwerksleistungen (vor allem Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) oder körperbezogene Dienstleistungen (zum Beispiel Sonnenstudios) sind zulässig, wobei sowohl Kundinnen und Kunden als auch die Person, die diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, über einen Negativtest-Nachweis verfügen müssen, wenn die Kundin oder der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt. Der Mindestabstand darf nur zwischen der Kundin oder dem Kunden einerseits und der leistungserbringenden Person andererseits unterschritten werden, muss aber zwischen Kundinnen und Kunden untereinander ständig gesichert eingehalten werden.

Anforderungen an die Tests

Es muss sich um ein Verfahren handeln, das in der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung aufgeführt ist. Dabei handelt es sich um Schnelltests, die vor allem in Bürgertestzentren von medizinischem oder fachkundig geschultem Personal durchgeführt werden, oder aber um begleitete Selbsttests, die unter Aufsicht einer hierzu unterwiesenen oder zur Vornahme eines Corona-Schnelltests befugten Person vorgenommen werden. Ein Selbsttest ohne fachkundige Aufsicht ist nicht ausreichend.

Das negative Ergebnis muss von der Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden; hierbei handelt sich um Stellen, die offiziell zu Testung zugelassen sind (Beispiel : Bürgertestzentren oder Arztpraxen).

Die Bestätigung muss mit einem Ausweisdokument vorgelegt werden. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Bei Personen, die an einer beaufsichtigten Schultestung in Form einer PCR-Pooltestung teilgenommen haben, gilt als Zeitpunkt der Testung der Zeitpunkt der Ergebnis-Feststellung.

Weitere Informationen unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/coronaregeln  oder auf der Website des Landes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.land.nrw/corona .

Übrigens :  Das Land NRW hat die Kontaktadresse  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailcorona(at)nrw.de  eingerichtet, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Corona-Schutzverordnung wenden können.


31.05.2021 - Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Freizeit:

Ab Mittwoch ohne negativen Test in die Außengastronomie

Im Rhein-Sieg-Kreis liegt die 7-Tages-Inzidenz (Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche) am heutigen Montag den fünften Werktag in Folge stabil unter dem Schwellenwert von 50 (aktuell 28,3). Somit werden - wenn sich die Werte bis dahin nicht nachhaltig verschlechtern - gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung ab Mittwoch (02.06.) weitere Lockerungs-Schritte eintreten. Im öffentlichen Raum dürfen sich dann wieder Angehörige dreier Haushalte ohne zahlenmäßige Begrenzung treffen.

Weiterhin ist dann - wie seit vergangenem Freitag schon beim Einzelhandel - kein negatives Schnelltest-Ergebnis mehr notwendig, um die Außengastronomie zu besuchen. Gastronomie-Betriebe dürfen auch ihre Innenräume wieder öffnen, dort ist allerdings noch ein maximal 48 Stunden altes negatives Testergebnis nachzuweisen (alternativ seit mindestens zwei Wochen vollständig geimpft oder nach einer Corona-Infektion genesen, die höchstens sechs Monate, mindestens aber vier Wochen zurückliegt - nachzuweisen durch amtlichen Bescheid oder früheres positives PCR-Testergebnis). Auch Kantinen dürfen dann wieder ihre Pforten öffnen.

Nach der derzeitigen Zahlenentwicklung ist am Freitag (04.06.) bereits eine weitere Lockerungsstufe im Rhein-Sieg-Kreis zu erwarten, da bis Mittwoch auch der nächste Inzidenz-Schwellenwert von 35 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten sein dürfte. - Ausführliche Informationen zu den weiteren Möglichkeiten beider eintretenden Erleichterungen werden wir an den jeweiligen Tagen veröffentlichen.

Im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis ist die erste Lockerungsstufe bereits am heutigen Montag in Kraft getreten, die zweite wird nach derzeitigem Stand schon am Mittwoch zutreffen. (cs)


28.05.2021 - Gesundheit, Recht:

 
Seit dem heutigen Freitag (28.05.) gilt die neue Corona-Schutzverordnung :
Einzelhandels-Geschäfte im Rhein-Sieg-Kreis sowie den Nachbarkreisen Rhein-Berg und Oberberg dürfen ab sofort wieder ohne vorherige Terminvereinbarung und ohne Vorlage eines negativen Schnelltest-Ergebnisses besucht werden. 
 


27.05.2021 - Veranstaltungen, Freizeit, Sport, Gesundheit:

Waldfreibad öffnet am 19. Juni mit begrenzter Besucherzahl

Die Vorbereitungen laufen, am vergangenen Wochenende wurde die Grundreinigung der Becken abgeschlossen - (Foto : Bürgerstiftung Waldfreibad)

Die sich abschwächende Infektionslage erlaubt auch in diesem Jahr einen Betrieb des Waldfreibads - wenn auch wie in der vergangenen Saison mit einem verspäteten Start. Zumindest hat man im zeitweise verregneten Mai wenig verpasst. So soll es nun am 19. Juni um 10 Uhr losgehen, wenn - so die Vorgaben - die 7-Tages-Inzidenz dann stabil unter 50 liegt. Davon ist derzeit auszugehen, da diese Situation bereits Mitte nächster Woche eintreten kann.

Die Öffnung ist aber mit verschiedenen Auflagen zum Infektionsschutz verbunden, so die Bürgerstiftung Waldfreibad als Betreiberin. Die Besucheranzahl wird auf 300 Badegäste beschränkt, die Kontaktdaten werden zur Nachverfolgbarkeit auf Formularen erfasst. Es herrscht eine Abstandspflicht untereinander von 1,50 Meter und ab dem sechsten Lebensjahr die Notwendigkeit zum Tragen einer medizinischen Maske (keine "Alltagsmaske") in den Bereichen Eingang, Terrasse, Umkleiden und Sanitär. Doch auch der Zutritt ist beschränkt :

Der Einlaß ist davon abhängig, ob eine vollständige Impfung (mindestens zwei Wochen alt) erfolgt ist und per Impfpass oder Bescheinigung belegt werden kann, alternativ eine Genesung nach einer mindestens vier Wochen, maximal sechs Monate zurückliegenden Infektion nachgewiesen werden kann (positiver PCR-Test oder amtliche Bescheinigung). Eine weitere Möglichkeit ist die Vorlage einer höchstens 48 Stunden alten Bescheinigung über einen negativen Schnelltest eines Testzentrums. Ab einem Alter von 14 Jahren ist dazu ein Ausweis mit Foto vorzuzeigen.

Saisonkarten können ab sofort bei 'Schreibwaren Klement' an der Mucher Hauptstraße oder im Seelscheider 'Edeka'-Markt erworben werden. Wie üblich sind diese bis zum Eröffnungstag am 19. Juni zum um 5 Euro reduzierten Preis erhältlich. Für Jugendliche beträgt der Preis so nur 25 Euro, für Erwachsene 45 Euro, für Familien 85 Euro (Erziehungsberechtigte mit allen im gleichen Haushalt lebenden Kindern bis zum 18. Lebensjahr). Ab dem 20. Juni sind die Karten zum regulären Preis im Freibad erhältlich. Die Öffnung des Bades ist bis zum 29. August geplant. (cs)


27.05.2021 :

Wegen eines provider-internen Umzugs auf einen neuen Server war das Internetangebot heute zeitweise nur eingeschränkt erreichbar. Nun sind die Seiten wieder unter der angestammten Adresse zu finden. Wir danken für Ihr Verständnis !


26.05.2021 - Landesregierung, Gesundheit, Recht, Freizeit, Sport, Wirtschaft:

Testpflicht im Handel fällt weg - Kitas gehen in Regelbetrieb

Nach den stagnierenden Werten der vergangenen Woche sind die Infektionszahlen bezüglich des Corona-Virus "SARS-CoV-2" stark abgesunken. Allerdings könnte dies in diesem Maße nicht von Dauer sein. Am verlängerten Wochenende mit den beiden Pfingst-Feiertagen wurden dem Landes-Gesundheitszentrum nur wenige Neuinfektionen gemeldet. Es muß also mit einem Schwung von Nachmeldungen und kurzzeitig wieder steigenden Zahlen gerechnet werden.

Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis bei nur noch 39,3, am Sonntag lag sie noch bei 59,3. Entsprechend ist die Zahl der Akutfälle auf 548 abgesunken (Sonntag waren es 800). Ein derartiger Rückgang ist auch in den Kommunen des Kreises zu beobachten. In Lohmar werden aktuell 23 Akutfälle (Sonntag waren es noch 55), in Neunkirchen-Seelscheid 13 (zuvor 16), in Much 16 (zuvor 20) und in Ruppichteroth 10 Fälle gemeldet. Wie bereits angemerkt, sind diese Zahlen derzeit aber nicht belastbar.

Auch wenn das Kreisgebiet damit einen Inzidenzwert von unter 50 aufweist, ist dieser Schwellenwert rechtlich gesehen noch nicht unterschritten. Denn dafür muß die Inzidenz an fünf Werktagen hintereinander unter 50 liegen, um zwei weitere Tage später in diese Kategorie zu fallen. Eine stabile Inzidenz von unter 100 ist aber bereits seit zwei Wochen erreicht. Dadurch gibt es nun weitere Lockerungen :

Denn die NRW-Landeregierung hat heute eine neue Fassung der Corona-Schutzverordnung beschlossen, die am Freitag dieser Woche (28.05.) in Kraft tritt. Sie beinhaltet zahlreiche neue Regelungen und zeigt auch Perspektiven für die weitere Entwicklung auf :

Die Kontakt-Beschränkungen bei Treffen im öffentlichen Raum werden auf eine unbegrenzte Zahl von Angehörigen zweier Haushalte ausgeweitet. Bei der noch nicht vorliegenden stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50 werden es drei Haushalte sein.

Die Kinder-Tagesbetreuung soll ab dem 7. Juni landesweit wieder in den Regelbetrieb mit zeitlich und inhaltlich vollem Betreuungsumfang übergehen, die verbindliche Gruppentrennung wird aufgehoben. Zwei freiwillige "Lolli-Tests" sollen pro Woche zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll das Infektions-Geschehen weiter beobachtet werden.

Die Kinder- und Jugendarbeit darf ohne Altersbegrenzung außen mit Gruppenstärken von 20, innen mit zehn Kindern / Jugendlichen, jeweils mit Testpflicht, durchgeführt werden.

Im Kulturbereich dürfen im Außenbereich Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen, im Innenbereich mit bis zu 250 Personen, jeweils mit fester Sitzordnung und vorherigem Test, durchgeführt werden. Probenbetrieb von Vereinen etc. ist innen auf 20 Personen begrenzt, außen unbegrenzt, es besteht auch hier Testpflicht, Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten sind nicht zulässig.

Große Festveranstaltungen bleiben noch untersagt. Stadt-, Volks- und Schützenfeste, Kirmessen und ähnliche Veranstaltungen sind grundsätzlich erst ab dem Spätsommer (01.09.) zulässig, sofern die Inzidenz dann stabil unter 35 liegt. Für die am letzten August-Wochenende geplante Wahlscheider Kirmes kommt diese Lockerung demnach zu spät. Andere Kirmessen wurden teils schon zuvor abgesagt.

Privatfeiern und Partys sind vorerst weiterhin untersagt. Fällt die 7-Tages-Inzidenz stabil unter 50, sind Veranstaltungen außen mit bis zu 100, innen mit bis zu 50 Teilnehmern bei Testpflicht zulässig. Partys sind von dieser Lockerung jedoch ausgenommen.

Im Sportbereich sind kontaktfreie Sportarten im Außenbereich auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen zulässig. Bis zu 500 Zuschauer dürfen mit Test und Sitzplan beiwohnen. Freibäder dürfen zur Sportausübung öffnen, Liegewiesen bleiben noch geschlossen.

Mit der neuen Verordnung wird auch die vor zwei Wochen verfügte Verschärfung für den Einzelhandel (Angebote über die Grundversorgung hinaus) wieder aufgehoben. Ab Freitag ist für den Handel weder ein aktueller Corona-Test notwendig, noch müssen vor einem Besuch Termine vereinbart werden (Wegfall "Click & Meet").

Bei der Gastronomie bleibt es noch bei der Testpflicht in Außenbereichen, die Innengastronomie bleibt vorerst geschlossen. Für Mitnahme-Angebote wird aber das Verzehrverbot im Umkreis von 50 Metern um die jeweilige Verkaufsstelle aufgehoben. Fällt die 7-Tages-Inzidenz stabil unter 50, entfällt die Testpflicht für die Außengastronomie, die Innengastronomie darf dann mit Testpflicht öffnen. Dies aber ist im Rhein-Sieg-Kreis frühestens in der kommenden Woche möglich.

Bei der Beherbergung dürfen Ferienwohnungen, Wohnwagen und Wohnmobile (sogenannte autarke Übernachtungen) nach Test bezogen werden, Hotels ebenfalls mit Test ohne Kapazitäts-Begrenzung inclusive Frühstücks-Angebot.

Messen und Ausstellungen dürfen mit Personen-Begrenzung und Hygienekonzept durchgeführt werden. Tagungen und Kongresse bleiben noch untersagt.


25.05.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Wetter:

Klimawandel bedroht selbst einst häufige Amphibienarten

Eine Information des Amtes für Umwelt und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Der Bestand weit verbreiteter Amphibienarten, wie Grasfrosch oder Erdkröte, geht auch im Rhein-Sieg-Kreis massiv zurück. Während die Tiere an vielen Stellen bereits seit Jahrzehnten unter anderem wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume immer seltener wurden, brachen die Bestände in den vergangenen Jahren massiv ein. Dieser Negativtrend setzt sich auch im Kreisgebiet weiter fort. An einzelnen Laichplätzen des Grasfrosches kamen 2020 und 2021 nur noch 10 bis 20 Prozent der Tiere zum Ablaichen an.

"Auffällig an dem bundesweiten Trend ist, dass die starke Abnahme in den letzten Jahren vor allem Arten betrifft, die früh im Jahr ablaichen und anschließend das Gewässer wieder verlassen", sagt Elke Säglitz, Expertin für Amphibien beim Rhein-Sieg-Kreis. "Dieser massive Rückgang erfolgte in den Jahren, in denen es im Frühjahr und Sommer sehr trocken und heiß war." Daher gehen Expertinnen und Experten von einem Zusammenhang mit dem Klimawandel aus. Das in diesem Jahr eher feuchte und kühle Frühjahr ist kein Grund Entwarnung zu geben : "Mittelfristig ist bei uns weiterhin mit zu trockenen Perioden zu rechnen", so Elke Säglitz weiter.

Normalerweise halten sich Grasfrosch und Erdkröte nach dem Ablaichen in feuchten und nassen Lebensräumen wie Bachtälern und Sümpfen auf. Da diese Habitate jedoch ebenfalls sehr früh austrockneten, gehen Expertinnen und Experten davon aus, dass viele Tiere verdursteten und verhungerten oder so geschwächt waren, dass sie nicht ausreichend Kraft für die Bildung von Laich hatten. Zudem trockneten kleinere Gewässer aus, bevor die Kaulquappen sie verlassen hatten, wodurch sich keine Jungtiere entwickeln konnten.

"Dieser starke Rückgang bei den ehemals sehr häufigen Arten wie Grasfrosch und Erdkröte ist außerdem noch problematisch, da sie als Nahrungsgrundlage für weitere Tiere wie Schwarzstorch und Iltis gelten, denen dadurch ebenfalls die Futtergrundlage entzogen wird", so Christoph Rüter, Abteilungsleiter beim Amt für Umwelt und Naturschutz des Kreises. Das Amt führt an zahlreichen Stellen im Kreisgebiet Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Amphibienbeständen durch. So werden vorwiegend Laichgewässer neu angelegt oder optimiert, um den Tieren zumindest geeignete Laichplätze anbieten zu können.


23.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung, Landesregierung, Recht, Wirtschaft, Freizeit:

Rückgang der Infektionszahlen ist ins Stocken geraten

Drei Wochen lang ging der seit längerem wichtigste Gradmesser der Corona-Pandemie, die 7-Tages-Inzidenz, im Rhein-Sieg-Kreis fast kontinuierlich zurück. So sank der errechnete Wert vom Höchststand der dritten Welle am 27. April (140,8) bis auf 56,6 am 20. Mai ab. Doch der Wert schwankt seit einer Woche auf ungefähr gleichem Niveau. Mit 59,3 liegt die 7-Tages-Inzidenz am heutigen Sonntag sogar geringfügig höher als am Sonntag der Vorwoche.

Mit leichten Ausschlägen rückläufig ist aber die Zahl der akut Infizierten im Kreisgebiet. Aktuell zählen 800 Frauen und Männer zu diesem Personenkreis. Seit März 2020 haben sich - nach PCR-Test bestätigt - 22.804 Menschen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (3,8 % der Bevölkerung), 21.496 davon gelten als genesen. Die Dunkelziffer nicht erkannter Infektionen ist in beiden Fällen unbekannt. In den vergangenen zwei Wochen gab es im Kreis 20 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung, es sind nun bereits 508.

In Much ist nach einer zuvor positiven Entwicklung wieder ein Anstieg der Akutfälle zu verzeichnen. Deren Zahl war bis auf 14 zurückgegangen, aktuell werden aber wieder 20 Fälle gelistet. Auch hier ein Blick auf die Gesamtzahlen :  415 bestätigt Infizierten stehen 389 als genesen Geltende gegenüber, die Anzahl der Todesfälle an oder mit "COVID-19" liegt - glücklicherweise seit zweieinhalb Monaten unverändert - bei sechs.

Eine solche Entwicklung ist nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis zu beobachten. Auch bundesweit gehen die Zahlen seit einigen Tagen langsamer zurück als in den Wochen zuvor. Die 7-Tages-Inzidenz - heute mit 64,5 zwar auf dem niedrigsten Wert seit Anfang März - sinkt nur noch in winzigen Schritten. Immerhin ist die Anzahl der Akutfälle seit dem Höchststand am 25. April (312.000) auf fast die Hälfte zurückgegangen, heute werden noch 164.500 gelistet.

Ob die schrittweise Rücknahme von Kontakt-Beschränkungen, die stillschweigende Duldung klarer Verstöße, Tagesausflüge in ausländische Hochinzidenz-Gebiete wie die Niederlande, andere Urlaubsreisen oder einfach eine zunehmende Unbekümmertheit für die aktuelle Entwicklung verantwortlich ist, ist nicht feststellbar. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in den Kliniken noch keine Entspannung eingetreten ist, die Intensivstationen weitgehend belegt sind.

Für den Rhein-Sieg-Kreis heißt dies, daß eine stabile 7-Tages-Inzidenz unter dem Wert von 50 im Mai nicht mehr möglich ist. Um auch dem Einzelhandel (Angebot über die Grundversorgung hinaus) eine realistische Perspektive zu ermöglichen, muß der Inzidenzwert - nach einer entsprechenden Verschärfung der Verordnung durch die Landesregierung - zuvor mindestens fünf Werktage in Folge unter diesem Schwellenwert liegen. Für die Gastronomie, Hotellerie, Kulturangebote, Kontakt- und Hallensport sowie Freizeitangebote gibt es auch dann noch spürbare Hürden. (cs)


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